Spondylose beim Hund

Schmerzhafte Veränderung der Wirbelsäule

  • Was ist Spondylose?
  • Wieso verknöchert die Wirbelsäule?
  • Symptome verstehen
  • Behandlungsmöglichkeiten & Lösungen
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Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

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Das Wichtigste zur Spondylose beim Hund auf einen Blick

Unter dem Namen Spondylose ist eine Erkrankung bekannt, die eine fortschreitende Verknöcherung der Wirbelsäule verursacht. Betroffene Hunde leiden unter anderem an starken Schmerzen und nachlassender Beweglichkeit.

Spondylose beim Hund ist nicht heilbar – es gibt aber unterschiedliche Mittel und Wege, den erkrankten Vierbeinern Linderung zu verschaffen und das Fortschreiten der Verknöcherung zu verlangsamen.

Mit einer guten Hundekrankenversicherung müssen Sie für Untersuchungen und Behandlungen nicht selbst aufkommen. Wir helfen Ihnen dabei, das perfekte Versicherungsangebot zu finden.

Spondylose beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Vor allem ältere Hunde leiden nicht selten an einer Spondylose. Große Hunderassen, Tiere mit Übergewicht und Rassen mit langem Rücken sind besonders häufig betroffen. Die Spondylose beim Hund ist eine schmerzhafte Erkrankung, die dem Vierbeiner ein ganzes Stück Lebensqualität nehmen kann. Wir erklären Ihnen alles Wichtige rund um diese Krankheit und zeigen, wie Sie Ihrem Schützling helfen.

Spondylose: Was ist das überhaupt?

Spricht man beim Hund von Spondylose, dann ist in der Regel die Rede von Spondylosis deformans. Bei dieser Erkrankung bilden sich nach und nach immer mehr Verknöcherungen der Wirbelzwischenräume. Die Spondylose ist nicht heilbar, kann aber durchaus behandelt werden. Kommt es zu keiner Behandlung, leiden betroffene Vierbeiner Schmerzen und können sogar Lähmungen davontragen.

Die gesunde Wirbelsäule des Hundes
Die Wirbelsäule von Hunden besteht aus Wirbelkörpern mit knöchernen Fortsätzen. Dazwischen befinden sich Bandscheiben, die dafür sorgen, dass die Wirbelkörper bei der Bewegung nicht aneinander reiben. Muskeln und Sehnen wirken stabilisierend und ermöglichen zugleich Bewegungsfreiheit.

Innerhalb der Wirbelsäule befindet sich das Rückenmark, in dem sich unter anderem Nerven befinden. Bei einer gesunden Wirbelsäule sind die einzelnen Wirbelkörper beweglich, während die Beweglichkeit bei Spondylosis deformans eingeschränkt ist.

Eine der Ursachen für die Verknöcherung der Wirbelsäule sind geschwächte Bänder und Sehnen. Sie können ihre stabilisierende Wirkung nicht aufrechterhalten. In diesem Fall versucht der Körper, Stabilität durch Verdichtung der Wirbelkörperknochen zu schaffen. Dies geschieht durch Spangenbildung, wobei die Spangen (Spondylophyten) neue Verbindungen zwischen den Wirbeln bilden.

Dieser Vorgang kann zum Beispiel dafür sorgen, dass Druck auf den Spinalnerven entsteht, der sehr schmerzhaft sein kann. Außerdem kann Spondylose die Gelenke des Tieres schädigen, was ebenfalls für starke Schmerzen sorgt und Entzündungen verursacht. Die Verknöcherung kann jeden Bereich der Wirbelsäule betreffen. Weitere Ursachen sind altersbedingter Verschleiß und Stoffwechselstörungen.

Welche Symptome hat Spondylose beim Hund?

Welche Auswirkungen die Erkrankung auf das Wohlbefinden und das Verhalten des Hundes hat, hängt nicht zuletzt von dem Stadium der Spondylose ab. Natürlich reagieren auch die Vierbeiner unterschiedlich, aber oftmals können Sie folgende Anzeichen beobachten:

  • Im Anfangsstadium der Verknöcherung der Wirbelgelenke sind meist keine Symptome bemerkbar und die Spondylose wird häufig zufällig entdeckt.

  • Schreitet die Erkrankung voran, entstehen Schmerzen, wenn die wachsenden Fortsätze bei der Bewegung aneinander reiben. Betroffene Hunde zeigen Bewegungsunlust, humpeln oftmals und sind sehr druckempfindlich

  • Ist die Spondylose fortgeschritten, hören die Schmerzen in den meisten Fällen auf. Auf er anderen Seite büßen die Hunde ihre Beweglichkeit ein. Ansonsten ist die Erkrankung in diesem Stadium symptomfrei.

In einigen wenigen Fällen können die Verknöcherungen Nerven des Rückenmarks einklemmen. Die Folgen sind starke Schmerzen, Lähmungen und Inkontinenz. Um das Leiden zu lindern, sollten Sie die Hilfe eines Neurologen bzw. einer Neurologin in Anspruch nehmen.

Lassen die Symptome bei Ihrem Hund eine Spondylose vermuten, ist ein Besuch beim Tierarzt bzw. einer Tierärztin unumgänglich. Dort wird der Vierbeiner zunächst gründlich untersucht, um andere Erkrankungen auszuschließen. Meist wird in diesem Rahmen eine Röntgenaufnahme erstellt, um das Stadium der Verknöcherung zu bestimmen.

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Für Röntgenaufnahmen müssen Hunde oft leicht sediert werden. Gerade bei einer schmerzhaften Erkrankung wie der Spondylose kann dies erforderlich sein, damit der Hund beim Röntgen ruhig liegen bleibt. Diese Behandlungsschritte können jedoch die Tierarztrechnung in die Höhe treiben. Wenn Sie eine Tierkrankenversicherung abschließen wollen, achten Sie beim Tarifvergleich darauf, dass Röntgenbehandlungen mitbezahlt werden.

Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Anja Schlicht Redakteurin & Tierliebhaberin

So sehen die Behandlungsmöglichkeiten bei Spondylose beim Hund aus

Eine Therapie für den Hund bei Spondylose kann nur die Symptome bekämpfen, denn es ist nicht möglich, das Fortschreiten aufzuhalten. Leidet das Tier unter Schmerzen, wird der Arzt oder die Ärztin Schmerzmittel verschreiben. Welche Medikamente die Richtigen sind, wird von Fall zu Fall entschieden.

Achtung: Medikamente, die Sie selbst nehmen, wenn Sie zum Beispiel Kopfschmerzen haben, sind nicht als Schmerzmittel für den Hund mit Spondylose geeignet. Viele Arzneien sind giftig für den Vierbeiner, sodass Sie auf keinen Fall etwas ohne Rücksprache mit einem Experten verabreichen sollten.

Sind im Rückenmark Nerven eingeklemmt, kann ein operativer Eingriff helfen. Erfahrene Neurologen und Neurologinnen bewerten die Situation anhand von CT- und MRT-Aufnahmen und tragen gegebenenfalls die Verknöcherungen ab, bis sie keinen Druck mehr auf die Nerven ausüben. In der Regel verlaufen solche Operationen sehr erfolgreich, wobei sie – wie alle solche Eingriffe – ein Narkoserisiko bergen.

Wie kann ich meinem Schützling helfen?

Nicht nur der Tierarzt oder die Tierärztin können Ihrem vierbeinigen Begleiter in vielerlei Hinsicht weiterhelfen – auch für Sie gibt es diverse Möglichkeiten, die Fellnase im Alltag zu unterstützen und das Fortschreiten der Spondylose zu verlangsamen.

Was kann ich gegen hohe Behandlungskosten tun?

Nicht nur die Spondylose, sondern auch viele andere Hundekrankheiten können Ihrem liebsten Vierbeiner ganz schön zusetzen. Manche von ihnen erfordern langwierige und aufwendige Behandlungen, die Hundebesitzer:innen aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Doch auch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Entwurmungen gehen mit der Zeit ins Geld. Was also tun, um hohe Arztkosten zu vermeiden? Die Lösung ist ganz einfach! Mit einer Hundekrankenversicherung sichern Sie sich vor hohen Tierarztrechnungen ab. Die Versicherung bezahlt die Behandlungen entweder direkt über den Tierarzt bzw. die Tierärztin oder erstattet Ihnen die Kosten im Nachhinein. Was ein Hund insgesamt an Kosten verursachen kann, finden Sie hier.

Mit einer Krankenversicherung hohe Tierarztkosten vermeiden

Sie möchten sich keine Gedanken über hohe Tierarztkosten machen? Dann ist eine Krankenversicherung für Ihren Hund die perfekte Lösung! Was auch immer Ihr Schützling hat und welche Behandlung dieser auch braucht – eine Hundekrankenversicherung übernimmt viele Tierarztkosten.

Welche Krankenversicherung ist die richtige?

Wichtig ist es zunächst einmal, sich mit den beiden Arten der Tierversicherung auszukennen. Es ist aber eigentlich ganz einfach. Unterschieden werden die allgemeine Hundekrankenversicherung und die OP-Versicherung für den Hund:

Neugierig geworden? Es ist ganz leicht, eine ausgezeichnete Krankenversicherung zu finden – zumindest bei uns. Einen idealen Versicherungstarif entdecken Sie mit unserer Hilfe in wenigen Schritten und in wenigen Minuten.

  • Wählen Sie zwischen Vollschutz und einer OP-Versicherung.
  • Tragen Sie Rasse und Alter Ihres Hundes ein.
  • Überprüfen Sie Ihre Angaben und starten Sie den Vergleichsrechner.
  • Warten Sie einige Sekunden ab und sehen Sie eine Auswahl der passenden Versicherungstarife auf einen Blick.

Die Tarife, die wir anhand ihrer persönlichen Kriterien ermitteln, können Sie nach individuellen Kriterien filtern und nur die Angebote entdecken, die am besten zu Ihnen und Ihrem Schützling passen. Alle unsere Vergleiche sind kostenlos und unverbindlich – so wie es eben sein soll!

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