Durchfall bei der Katze Durchfall-Alarm im Katzenklo? So können Sie Ihrer Samtpfote helfen

  • Welche Ursachen gibt es?
  • Wann müssen Sie zum Tierarzt?
  • Welche Behandlung hilft Ihrem vierbeinigen Liebling?
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Jenny Gebel - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Gleich ins Thema Durchfall bei der Katze einsteigen – Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste auf einem Blick zum Thema Durchfall bei der Katze

Katzendurchfall ist keine Krankheit, sondern nur ein Zeichen, dass mit der Verdauung irgendetwas nicht stimmt. Gründe gibt es sehr viele: ob Stress, Futterumstellung, Bakterien, Antibiotika und mehr.

Wenn Sie Ihre Katze gut beobachten und auf einige Hinweise achten, wissen Sie, wann der Besuch bei der Tierärztin oder dem Tierarzt nötig ist: Kotveränderungen, Gewichtsverlust sowie der Allgemeinzustand der Katze zählen dazu.

Die Suche nach dem Grund für die Verdauungsveränderung kann aufwendig und teuer sein. Mit einer Katzenkrankenversicherung müssen Sie die Kosten nicht komplett aus eigener Tasche zahlen.

Durchfall bei der Katze: Wann steckt eine ernste Krankheit dahinter?

Ist die Hinterlassenschaft Ihrer Katze plötzlich breiig? Oder schafft die Miez es plötzlich nicht mehr bis zur Toilette? Das sind sichere Zeichen dafür, dass es im Verdauungssystem Ihrer Katze rumort – Durchfall-Alarm!

Wenn Ihre Katze häufig breiigen bis flüssigen Kot ausscheidet, dann hat sie Durchfall. Der medizinische Fachbegriff dafür ist Diarrhö.

Durchfall ist eine Reaktion des Verdauungssystems, wie bei uns Menschen auch. Eine schwere Krankheit muss nicht dahinterstecken. Es kann einfach sein, dass Ihre Katze eine bestimmte Zutat im Futter nicht verträgt. Oder vielleicht hat die neugierige Katze an einer Pflanze geknabbert, die giftige Stoffe enthält. Magen und Darm sorgen dafür, dass der unbekömmliche Stoff schnell wieder hinausbefördert wird.

Ist der Übeltäter aus dem Trakt verschwunden, ist auch der Durchfall wieder vorbei. So gesehen ist das flüssige Malheur in der Katzentoilette eher ein Reinigungsprozess des Körpers.

Dauert der Durchfall bei Ihrer Katze jedoch länger an, ist für Sie als Katzenhalter:in Vorsicht geboten.

Warum ist länger andauernder Durchfall ein Gesundheitsrisiko?

Durch die vermehrten dünnen Ausscheidungen verliert der Organismus Flüssigkeit. Eine Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel) kann die Folge sein. Bei Katzen bedeutet dies auch einen Mangel an Elektrolyten, also für den Körper wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Antriebslosigkeit, trockenes Zahnfleisch und leicht eingefallene Augen, zum Teil mit sichtbarer Nickhaut können Anzeichen dafür sein.

Ursachen für Durchfall bei Ihrer Katze

Es gibt viele Gründe für das Verdauungsproblem Ihrer Katze. Die folgenden Ursachen kommen in Frage:

Katze oder Kater kastrieren lassen
Gründe, Kosten und Vorteile

In der Rubrik „Wissen“ finden Sie Infos, Tipps und Ratgeber aus verschiedenen Bereichen des Alltags, in denen auch Schutz, Absicherung und Finanzen eine Rolle spielen.

Zum Beitrag

Wann deutet der Durchfall bei einer Katze auf ernste Erkrankungen hin?

Katzen zeigen es bekanntlich nicht gern, wenn es ihnen nicht gut geht. Ob der „Dünnpfiff“ im Katzenklo nur eine kleine Unverträglichkeit ist oder eine ernste Erkrankung, können Sie an einigen Merkmalen erkennen:

  • An der Art des Durchfalls, also der Kotkonsistenz
  • An begleitenden Symptomen, die auf eine Krankheit hinweisen
  • Wenn der Allgemeinzustand des Tieres schlechter wird

Ursachenforschung in der Katzentoilette

Die Kotkonsistenz gibt Hinweise, welche Beschwerden Ihre Katze plagen könnten:

  • Schleimiger Kot deutet auf eine Infektion mit Parasiten hin.
  • Kot mit schwarzer Färbung ist ein Anzeichen für eine innere Blutung.
  • Spuren von Blut können infolge einer Darmentzündung entstehen.
  • Breiiger Kot in heller Farbe kann bei Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen auftreten.

Weitere Begleitsymptome, die eine kranke Katze zeigt

Folgende Krankheitsanzeichen können im Zusammenhang mit Diarrhö auftreten:

  • Apathie und Abgeschlagenheit

  • Fieber

  • Schmerzen beim Kotabsetzen

  • Gewichtsverlust

  • Großer Durst

  • Müdigkeit

  • Austrocknung

Tipp: Ob der Flüssigkeitsverlust durch weichen Kot und Erbrechen zu einer Dehydrierung Ihrer Katze führt, können Sie leicht an der Haut feststellen. Nehmen Sie bei Ihrem Stubentiger eine kleine Hautfalte am Nacken kurz zwischen Daumen und Zeigefinger und lassen Sie dann los. Geht die Haut problemlos in den Ausgangszustand zurück, ist alles okay. Bei einer Austrocknung bleibt die Hautfalte noch kurz bestehen. Die Haut ist dann nicht mehr so elastisch, wie sie normalerweise sein sollte.

Wenn Sie zudem Verhaltensveränderungen bei Ihrer Katze bemerken, etwa weil sie sich verstärkt zurückzieht, viel faucht oder laut miaut beim Toilettengang, können Sie ebenfalls davon ausgehen, dass eine Krankheit vorliegt. Planen Sie dann einen Besuch in der Tierarztsprechstunde ein und sammeln in Vorbereitung schon einige Kotproben zur Untersuchung.

Wann sollten Sie mit Ihrer Katze bei Durchfall in die Tierarztsprechstunde gehen?

  • Wenn innerhalb von drei Tagen keine Besserung eintritt.
  • Wenn der Kot blutig, schleimig, auffällig heller oder dunkel bis schwarz ist oder mit Parasiten versehen ist.
  • Wenn die Katze dazu hohes Fieber hat.
  • Wenn die Gefahr einer Dehydrierung besteht.
  • Wenn Symptome wie Erbrechen oder Bauchschmerzen auftreten.

Diagnose richtig stellen: Was verursacht den Durchfall bei der Katze?

Die genaue Ursache des andauernden Durchfalls bei Ihrer Katze findet die Tierärztin beziehungsweise der Tierarzt über verschiedene Maßnahmen heraus. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss, ob Entzündungen, Organerkrankungen oder auch eine Vireninfektion vorliegen.

Enorm hilfreich ist natürlich die Kotuntersuchung. Parasiten und andere Infektionen lassen sich daran feststellen. Am besten bringen Sie gleich zum Termin eine Kotprobe mit. Ansonsten ordnet der oder die Veterinär:in eine solche Untersuchung an.

Ist Ihr Vierbeiner so mitgenommen von den flüssigen Ausscheidungen, dass eine Austrocknung vorliegt, wird die Ärztin oder der Arzt diesen Flüssigkeitsverlust mit einer Elektrolyte-Infusion behandeln.

Besteht der Verdacht, dass innere Organe erkrankt sind, eine Lageveränderung des Darmes vorliegt oder Fremdkörper die Verdauung stören, kann auch eine Röntgenuntersuchung oder eine Ultraschalluntersuchung nötig sein.

Tipp, um Tierarztkosten zu senken

Je mehr Untersuchungen nötig sind und je komplizierter die Behandlung wird, desto teurer wird die Tierarztrechnung. Wenn Sie sich darüber keine Gedanken machen wollen, ist eine Krankenversicherung für Ihre Katze eine Lösung für Sie. Diese übernimmt die Kosten für die Behandlungen, die medizinisch nötig sind, damit Ihre Samtpfote gesund wird.

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