Gastritis beim Hund

Wenn die Magenschleimhaut entzündet ist

  • Akut oder chronisch? Unterscheiden können!
  • Ursachen identifizieren
  • Symptome verstehen lernen
  • Behandlungsmöglichkeiten & Lösungen
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Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Direkt ins Thema Gastritis beim Hund einsteigen – Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zur Gastritis beim Hund auf einen Blick

Bei einer Gastritis handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Erkrankte Hunde leiden unter Appetitlosigkeit, Erbrechen und Schwäche.

Um dem Vierbeiner unnötiges Leid zu ersparen, sollten Sie bei Auftreten entsprechender Symptome tierärztlichen Rat einholen.

Die Diagnostik und die Behandlung der Gastritis beim Hund ist ohne eine Hundekrankenversicherung ganz schön teuer. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach dem individuell besten Versicherungstarif.

Gastritis beim Hund: Das hilft bei einer Magenentzündung

Eine Magenschleimhautentzündung ist eine unangenehme Erkrankung, die Betroffenen stark zusetzen kann. Dies gilt auch für Ihren liebsten Vierbeiner. Gastritis beim Hund sollten Sie nicht unterschätzen und im Fall der Fälle schnell handeln. Wir erklären Ihnen, wie Sie eine Magenentzündung erkennen, wie Tiere sie bekommen und wie Sie Ihrem Schützling helfen. Außerdem erfahren Sie, warum eine Hundekrankenversicherung Gold wert sein kann.

Was genau ist eine Gastritis?

Von einer Gastritis spricht man, wenn eine Entzündung der Magenschleimhaut vorliegt. Die Schleimhaut dient dem Schutz vor aggressiver Magensäure, die für den Verdauungsvorgang unverzichtbar ist. Diese Schutzschicht, die aus Schleim und Epithelzellen besteht, hält die Säure davon ab, die Wände des Magens anzugreifen.
Ist die Magenschleimhaut intakt, stellt sie eine effektive und robuste Barriere dar. Ist sie aber gereizt oder geschädigt, kommt die Säure in Kontakt mit der Magenwand. Dies sorgt unter anderem für Schmerzen und Verdauungsstörungen.

Akute und chronische Gastritis
Von akuter Gastritis spricht man, wenn die Schädigung der Schleimhaut nur oberflächlich ist. Normalerweise geht es dem Hund bei richtiger Behandlung innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder gut. Chronisch ist die Magenschleimhautentzündung, wenn sie viele Monate lang besteht und sich nicht selten schleichend sowie unbemerkt entwickelt.

Magenschleimhautentzündung beim Hund: Das sind die Ursachen

Die Ursachen für eine Gastritis beim Hund sind vielfältig. Die Reizung der Schleimhaut kann parasitärer, toxischer oder infektiöser Natur sein. Zu den häufigsten Gründen für eine akute Entzündung des Magens zählen die folgenden:

  • Falsche Ernährung von Hunden mit Allergien und Unverträglichkeiten

  • Parasiten wie Giardien und Würmer

  • Bakterien wie Helicobacter pylori

  • Viren wie das Staupevirus

  • Längerfristige Einnahme von Medikamenten

  • Fremdkörper

  • Giftstoffe wie Reinigungsmittel oder Pflanzenschutzmittel

Aber auch Stress schlägt den Tieren häufig im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen und kann eine Reiz-Gastritis verursachen. Manche Hunde reagieren dabei besonders sensibel auf Reize, die Stress verursachen. Eine Veränderung der Alltagsroutine kann bereits ausreichen, um Ihren Schützling krank zu machen.

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Symptome, Ursachen & Vorsorge-Tipps

In der Rubrik „Wissen“ finden Sie InfosTipps und Ratgeber aus verschiedenen Bereichen des Alltags, in denen auch Schutz, Absicherung und Finanzen eine Rolle spielen.

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Ursachen für chronische Gastritis beim Hund

Wie bereits erwähnt, ist eine chronische Entzündung des Magens oftmals schwerer zu erkennen als eine akute Gastritis. Zu den Ursachen gehören unter anderem Erkrankungen anderer Organe wie Nieren, Leber und Bauchspeicheldrüse. Außerdem können Krankheiten, die das hormonelle Gleichgewicht beeinträchtigen, die Ursache für eine Gastritis beim Hund sein.

Magengeschwür als Ursache der Schleimhautentzündung

Hinter einer chronischen Gastritis könnte ein Magengeschwür stecken, das unbehandelt lebensbedrohlich werden kann. Wenden Sie sich an einen Tierarzt oder eine Tierärztin, um Ihrem Schützling weiteres Leid zu ersparen.

Die Symptome einer Gastritis beim Hund

Ebenso wie die Ursachen, sind die Symptome einer Gastritis beim Hund ebenfalls vielfältig. Auch ihre Ausprägung variiert je nach Tier und Schwere der Erkrankung. Die Alarmglocken sollten bei Ihnen jedoch läuten, wenn Ihr vierbeiniger Schützling die folgenden Symptome zeigt:

So helfen Sie dem erkrankten Vierbeiner

Wenn Sie nicht möchten, dass aus akuten Beschwerden eine chronische Erkrankung wird und wenn Sie Ihrem Schützling weiteres Leid ersparen wollen, sollten Sie zeitnah nach Auftreten der Symptome ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Eine akute Gastritis lässt sich relativ einfach behandeln – und zwar durch zeitweiligen Futterentzug. Geben Sie Ihrem Hund 24 Stunden lang nur Wasser, damit der Magen Zeit hat, sich zu beruhigen.
Außerdem verschreibt der Tierarzt oder die Tierärztin in der Regel ein Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen. Dieses soll verhindern, dass der Vierbeiner zu viel Flüssigkeit verliert. Andernfalls kann es sogar sein, dass der Hund stationär aufgenommen und mit Infusionen behandelt werden muss.

Behandlung chronischer Gastritis beim Hund
Je nach Ursache der chronischen Magenentzündung ist eine langfristige Gabe entsprechender Medikamente notwendig. Wie lange die Behandlung andauert, kommt auf den Schweregrad der Erkrankung an sowie darauf, wie der Hund auf die Medikation reagiert.

Gastritis beim Hund: richtige Ernährung

Vor allem bei einer wiederkehrenden oder chronischen Gastritis sollten Sie auf die richtige Ernährung Ihres Schützlings achten. Zunächst einmal sollten Sie anstelle von einer oder zwei großen Mahlzeiten mehrere kleinere Portionen über den Tag füttern. Dies erleichtert die Verdauung und schont den gereizten Hundemagen.

Achten Sie außerdem darauf, leicht verdauliches Futter zu wählen. Es sollte keinen Zucker, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe enthalten. Gut bekömmlich ist Nassfutter, das Sie idealerweise ein klein wenig aufwärmen, bevor Sie es dem Vierbeiner servieren. Fencheltee, Heilerde und medizinische Kohle helfen dabei, den Magen zu beruhigen und Magensäure zu binden.

Expertentipp: Ulmenrinde als natürliche Hilfe bei Magenproblemen

Sie möchten Ihr Haustier bei der Genesung unterstützen? Ulmenrinde ist ein natürliches Heilmittel, das schon lange für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Verabreicht wird Rinde der Rotulme in Form von Sirup aus Rindenpulver.

Darin sind Mineralstoffe, Vitamine und Rohfasern enthalten. Vor allem die letztgenannten Komponenten sind entscheidend, denn sie legen sich wie ein Schutzfilm auf die entzündete Schleimhaut und unterstützen die Genesung.

Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Anja Schlicht Redakteurin & Tierliebhaberin

Gesundwerden kann teuer sein: So ersparen Sie sich hohe Behandlungskosten

Diagnostiziert wird eine Gastritis beim Hund mithilfe eines Ultraschalls oder einer Magenspiegelung. Auch Blut- und Kotuntersuchungen dienen der Diagnostik. Zum Behandlungsumfang kommen eventuelle stationäre Unterbringungen in der Tierklinik hinzu sowie Medikamente für die Behandlung der Magenschleimhautentzündung.

All das kostet Geld – und zwar nicht wenig. Bei einer einmaligen Gastritisbehandlung können Sie je nach Aufwand mit mehreren hundert Euro Tierarztkosten rechnen. Ist die Gastritis chronisch oder kehrt sie immer wieder zurück, kann es schnell richtig teuer werden. Was also tun, um dem besten Freund des Menschen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen, ohne bei der Bank einen Kredit aufnehmen zu müssen? Die Lösung lautet: Hundekrankenversicherung.

Mit einer Krankenversicherung hohe Tierarztkosten vermeiden

Sie möchten sich keine Gedanken über hohe Tierarztkosten machen? Dann ist eine Krankenversicherung für Ihren Hund die perfekte Lösung! Was auch immer Ihr Schützling hat und welche Behandlung dieser auch braucht – eine Hundekrankenversicherung übernimmt viele Tierarztkosten.

Welche Krankenversicherung ist die richtige?

Wichtig ist es zunächst einmal, sich mit den beiden Arten der Tierversicherung auszukennen. Es ist aber eigentlich ganz einfach. Unterschieden werden die allgemeine Hundekrankenversicherung und die OP-Versicherung für den Hund:

Versicherungstarife vergleichen und clever sparen

So praktisch eine Hundekrankenversicherung auch ist, so schwer kann es sein, den passenden Tarif zu finden. Gut, dass es Comfortplan gibt! Wir helfen Ihnen dabei, für Sie und Ihre Fellnase die ideale Versicherungslösung zu finden. Unser Versicherungsvergleich ist schnell, effektiv und natürlich kostenlos.

Sie müssen nichts weiter tun, als einige Infos zu Ihrem Vierbeiner einzutragen und den Vergleichsrechner mit einem Mausklick zu starten. Wenige Sekunden später sehen Sie auch schon Top Tarife, die zu Ihren Anforderungen passen. Suchen Sie sich einen davon aus und zahlen Sie nie wieder zu viel für tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen.

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Maximilian Gruber - Ihr Berater für Versicherungen und Leben bei Comfortplan.de Maximilian Gruber - Ihr Berater für Versicherungen und Leben bei Comfortplan.de

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