Bindehautentzündung beim Hund

So helfen Sie Ihrem Schützling bei erkrankten Augen

  • Symptome deuten und reagieren können
  • Hausmittel für die schnelle Hilfe
  • Absicherung und Prävention
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Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

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Das Wichtigste zur Bindehautentzündung beim Hund auf einen Blick

Eine Bindehautentzündung beim Hund kann viele Ursachen haben. Manchmal ist es ein eher harmloser Fremdkörper und manchmal eine gefährliche Infektion mit Bakterien oder Parasiten.

Betroffene Hunde leiden unter juckenden und schmerzenden Augen, Ausfluss und Lichtempfindlichkeit. In den meisten Fällen sind Augenentzündungen innerhalb weniger Tage überstanden.

Heilt die Entzündung nicht ab oder verursacht starke Schmerzen, sollten Sie tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Mit einer ausgezeichneten Hundekrankenversicherung vermeiden Sie dabei hohe Behandlungskosten.

Bindehautentzündung beim Hund: So helfen Sie Ihrem Schützling

Die Bindehautentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Hunden. Sie kann harmlose Ursachen haben – aber auch sehr gefährlich für die Vierbeiner und ihre Besitzer:innen werden. Damit Ihr vierbeiniger Schützling nicht unnötig leiden muss, sollten Sie im Fall der Fälle schnell aktiv werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie eine Bindehautentzündung beim Hund erkennen, wie sie behandelt wird und was Sie tun können, um der Fellnase zu helfen.

Was genau ist eine Bindehautentzündung?

Von einer Bindehautentzündung – oder auch Konjunktivitis – spricht man bei einer entzündlichen Veränderung der Bindehaut, der Konjunktiva. Es handelt sich dabei um eine Schleimhaut, die sich auf der Innenseite der Augenlider befindet und einen Teil des Augapfels umgibt. Die Bindehaut hat die Aufgabe, das Hundeauge vor Fremdkörpern, Allergenen und Krankheitserregern zu schützen.

Gelangt etwas ins Auge, wird die Durchblutung der dadurch gereizten Schleimhaut angeregt, um den Eindringling zu bekämpfen. Die sonst blassrosafarbene Haut färbt sich dadurch rot. Eine solche Reizung der Bindehaut kann sich daraufhin zu einer Entzündung entwickeln. Unterschieden werden die akute und die chronische Konjunktivitis. Von der Erkrankung kann nur ein Auge oder beide betroffen sein.

Die Ursachen der Konjunktivitis

Eine Bindehautentzündung beim Hund kann verschiedenste Ursachen haben. Die häufigsten von ihnen haben wir auf einen Blick zusammengestellt:

  • Augenverletzung durch Kratzen, Toben oder Spielen mit anderen Hunden

  • Reizung der Bindehaut durch Zigarettenrauch oder Staub

  • Augenreizung durch Zugluft oder zu trockene Luft

  • Fremdkörper wie Sand, Pollen oder herausgefallene Wimpern

  • Kontakt mit Reinigungsmitteln oder Pflegeprodukten

  • Allergische Reaktionen

  • Trockene Augen durch verstopfte Tränenkanäle

  • Befall von Pilzen, Viren und Bakterien

Rassebedingte Konjunktivitis

Manche Hunde haben aufgrund ihrer rassetypischen Eigenheiten eine Veranlagung dazu, schneller an einer Bindehautentzündung zu erkranken. Dies ist zum Beispiel bei Hunden mit weit hervorstehenden Augen der Fall, zu denen Möpse und französische Bulldoggen gehören. Oftmals ist bei diesen Hunden der Spalt beim Augenlid zu klein oder zu groß, sodass kein optimaler Schutz vor Fremdkörpern gegeben ist. Auch bei Hunden mit Haaren an den Lidrändern, wie zum Beispiel beim Cockerspaniel und Bluthund, kommen Entzündungen der Bindehaut vergleichsweise häufig vor.

Welche Symptome hat eine Bindehautentzüdung beim Hund?

Ebenso wie die Ursachen, sind auch die Symptome einer Konjunktivitis vielseitig. Häufig ist ein Ausfluss zu beobachten. Manchmal ist dieser klar wie Tränenflüssigkeit und manchmal ist der Ausfluss gelblich, schleimig oder eitrig. Sind die Ursachen für die Bindehautentzündung Viren oder Bakterien, können die Entzündungen starkes Jucken verursachen und/oder sehr schmerzhaft sein. Bei folgenden Symptomen und Verhaltensweisen Ihres Schützlings könnte eine Konjunktivitis vorliegen:

  • Der Vierbeiner reibt mit den Pfoten wiederholt die Augen.

  • Die Augen des Hundes sind gerötet .

  • Das Tier ist lichtempfindlich.

  • Die Fellnase blinzelt häufig und kneift immer wieder die Augen zu.

  • Die Augenlider schwellen an.

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Wie wird die Augenentzündung behandelt?

Um die ideale Vorgehensweise bei der Behandlung der Konjunktivitis zu bestimmen, nimmt der Tierarzt beziehungsweise die Tierärztin eine gründliche Untersuchung des erkrankten Vierbeiners vor. Ist die Ursache ein harmloser Fremdkörper wird dieser entfernt. Liegt der Verdacht einer Pilz- oder eine Bakterieninfektion vor, wird ein Abstrich der Augenbindehäute genommen und zur Untersuchung an ein Labor geschickt.

Welche Mittel bei der Behandlung zum Einsatz kommen, hängt von der Ursache der Bindehautentzündung beim Hund an:

  • Ist die Bindehaut nur leicht gereizt, reichen in den meisten Fällen pflanzliche Augentropfen.
  • Bei einer bakteriellen Infektion bekommt Ihr Schützling Antibiotika in Form von Augensalbe oder Tropfen.
  • Ist es eine Pilzinfektion, dann kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz.
  • Sind die Ursachen Parasiten oder Allergien, dann werden erkrankte Hunde oftmals mit Kortisonpräparaten behandelt.

Hausmittel bei Konjunktivitis

Es gibt einige Hausmittel, die Sie anwenden können, um Ihren vierbeinigen Begleiter bei der Genesung zu unterstützen. Am bekanntesten ist dabei die Heilpflanze Augentrost. Sie wird seit vielen Jahren bei Augenerkrankungen angewendet und hilft Mensch und Tier gleichermaßen. Es gibt Salben und Tropfen aus dem Pflanzenkomplex, sodass Sie das für Ihren Hund angenehmste Mittel wählen können.

Zu den weiteren Maßnahmen, die für Linderung und schnellere Heilung sorgen, gehören die Folgenden:

Waschen Sie die entzündeten Augen vorsichtig mit lauwarmem Wasser und einem weichen, sauberen Tuch aus.

Aloe Vera ist ein weiteres Wundermittel, das Linderung verschaffen und die Heilung unterstützen kann. Am besten eignen sich Kompressen, die Sie dem Vierbeiner auf die Augen legen.

Die Bepanthen-Augensalbe können Sie auch beim Hund anwenden. Sie wirkt lindernd und beruhigt die gereizten Bindehäute.

Mit einer Krankenversicherung hohe Tierarztkosten vermeiden

Sie möchten sich keine Gedanken über hohe Tierarztkosten machen? Dann ist eine Krankenversicherung für Ihren Hund die perfekte Lösung! Was auch immer Ihr Schützling hat und welche Behandlung dieser auch braucht – eine Hundekrankenversicherung übernimmt viele Tierarztkosten.

Welche Krankenversicherung ist die richtige?

Wichtig ist es zunächst einmal, sich mit den beiden Arten der Tierversicherung auszukennen. Es ist aber eigentlich ganz einfach. Unterschieden werden die allgemeine Hundekrankenversicherung und die OP-Versicherung für den Hund:

Welche Kosten entstehen bei einer Bindehautentzündung beim Hund?

Wenn Sie sich mit Ihrem Vierbeiner in tierärztliche Hände begeben, sind Sie immer auf der sicheren Seite. Der Tierarzt/die Tierärztin wird Ihren Hund untersuchen und eine Behandlung vorschlagen. Zum Schluss wird Ihnen eine Rechnung präsentiert – die in manchen Fällen ganz schön hoch sein kann.

Tiermediziner rechnen ihre Arbeit gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Darin ist ganz genau vorgeschrieben, welche Maßnahmen wie viel kosten dürfen. Je nach Schwere einer Erkrankung und dem Umfang der Behandlungsmaßnahmen können schnell drei- bis vierstellige Beträge zusammenkommen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Sie aus Sorge vor hohen Kosten lieber keine tierärztliche Hilfe einholen sollten. Viel besser ist es, über eine gute Hundekrankenversicherung nachzudenken. Damit sorgen Sie dafür, dass Ihr Schützling im Falle einer Erkrankung die beste Behandlung bekommt, ohne dass Sie dafür all Ihre Ersparnisse aufbrauchen müssen.

Hundekrankenversicherung vs. OP-Versicherung

Bei den Krankenversicherungen für Ihren Vierbeiner werden in der Regel zwei Arten unterschieden. Die allgemeine Krankenversicherung deckt den Großteil aller Untersuchungs- und Behandlungskosten ab. Dazu gehören auch Impfungen und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Die Hunde-OP-Versicherung kommt für Kosten bei Operationen und Unterbringungen auf – und ist in der Regel günstiger als die umfassende Krankenversicherung.

Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Anja Schlicht Redakteurin und Tierliebhaberin

Krankenversicherung für den Hund finden leichtgemacht

Wir helfen Ihnen dabei, einen Versicherungstarif zu finden, der perfekt zu Ihnen und Ihrem liebsten Vierbeiner passt. Dazu vergleichen wir die Tarife zahlreicher Versicherer und präsentieren Ihnen die Angebote mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Suche ist in wenigen Schritten abgeschlossen:

  1. Tragen Sie zuerst einige Informationen zu Ihrem Vierbeiner ein. Zu den erforderlichen Angaben gehören Rasse und Alter des Hundes. Dies ist notwendig, damit Sie nur Angebote zu sehen bekommen, die auch wirklich passen.
  2. Klicken Sie auf „Jetzt berechnen“ und warten Sie einige Sekunden ab, bis der Vergleich abgeschlossen ist.
  3. Auf einen Blick sehen Sie die besten Tarife zu Ihren individuellen Anforderungen. Die wichtigsten Tarifmerkmale gibt es im Überblick, sodass Sie im Nu das Passende finden.

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