Junge Frau nimmt Hund in den Arm

Allergie beim Hund Wenn Juckreiz, Pickel & Co. zur Qual werden

  • Allergiker kämpfen mit unterschiedlich starken Beschwerden
  • Kosten für Arzneimittel belasten Frauchen & Herrchen
  • Mit richtiger Behandlung sorgenfreies Hundeleben genießen
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Anja Schlicht - Redakteurin bei Comfortplan (Finanzen Group)

Direkt ins Thema Allergien beim Hund einsteigen – Inhaltsverzeichnis

Wichtiges rund um die Allergie beim Hund auf einen Blick

Bei einer allergischen Reaktion erkennt das Immunsystem des betroffenen Hundes eigentlich harmlose Stoffe als Bedrohung an und reagiert zum Teil sehr heftig. Allergiker leiden unter einer Vielzahl an Symptomen, die mild, aber auch lebensbedrohlich sein können.

Zu den häufigsten Allergiearten bei Hunden gehören Umwelt- und Futtermittelallergien sowie Allergien gegen Insekten und Parasiten. Manche Hunderassen sind dabei für extreme Immunreaktionen besonders anfällig.

Leidet Ihr Hund an einer Allergie, sollten Sie den Gang zum Arzt oder zur Ärztin nicht lange aufschieben. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den leidenden Vierbeinern zu helfen und ihnen trotz Allergien und Unverträglichkeiten ein gesundes und zufriedenes Leben zu bieten.

Allergie beim Hund – Ursachen, Folgen und Behandlungs­möglichkeiten

Ebenso wie der Mensch kann auch ein Hund unter verschiedensten Allergien leiden. Etwa jeder fünfte Hund ist von einer oder mehreren Allergien betroffen – und die Tendenz ist steigend. Doch was genau löst eine Allergie beim Vierbeiner aus? Wie können Sie eine allergische Reaktion erkennen? Und was können Hundebesitzer:innen wie Sie tun, um der Fellnase zu helfen? Alle Antworten und noch mehr Wissenswertes erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Was genau ist eine allergische Reaktion?

Medizinisch betrachtet ist eine Allergie die extensive Reaktion des Körpers auf eigentlich harmlose Stoffe. Nehmen betroffene Tiere oder auch Menschen Allergene auf – ob durch die Haut, die Nase oder den Magen-Darm-Trakt – kommt es zu einer heftigen Immunreaktion, die in diesem Ausmaß pathologisch ist. Der gesamte Körper wird in Alarmbereitschaft versetzt.

Es werden fünf Typen der allergischen Reaktion unterschieden – je nach genauer Reaktion des Körpers. Der Extremfall einer Allergie ist der anaphylaktische Schock, der lebensbedrohlich sein kann.

Allergie vs. Unverträglichkeit – die Unterschiede

Obwohl die Begriffe „Allergie“ und „Unterverträglichkeit“ gerne synonym verwendet werden, handelt es sich um unterschiedliche Dinge. Während die Allergie eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems ist, haben Unverträglichkeiten Ursachen wie das Fehlen bestimmter Enzyme oder eine Stoffwechselerkrankung. Der Organismus ist daher nicht in der Lage, bestimmte Stoffe zu verdauen. Bei Allergien können bereits kleinste Mengen der Allergene gefährlich sein. Bei einer Unverträglichkeit führt selbst die Aufnahme größerer Mengen in der Regel nicht zu ernsten Komplikationen.

Welche Allergien gibt es bei Hunden und wie entstehen sie?

Hunde können alle möglichen Allergien entwickeln. Im Grunde kommt so gut wie jeder Stoff als Auslöser in Frage. Allerdings sind manche Allergien besonders weit verbreitet beziehungsweise manche Hunderassen sind anfälliger als andere:

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Welche Symptome verursacht eine Allergie beim Hund?

Eine Allergie beim Hund kann sich unterschiedlich bemerkbar machen. Hundebesitzer:innen sollten vor allem auf Juckreiz und wiederholtes Belecken bestimmter Hautbereiche achten. Außerdem sollten Ihre Alarmglocken bei den folgenden Symptomen läuten:

  • Durchfall und Erbrechen

  • Anhaltendes Zittern

  • Haarausfall

  • Nesselsucht

  • Hautentzündungen

  • Ohrenentzündungen

  • Schwellungen

Treten einige der Symptome über einen längeren Zeitraum auf, sollten Sie zur Abklärung einen Tierarzt bzw. eine Tierärztin aufsuchen. Die Mediziner:innen wenden verschiedene Diagnoseverfahren an, um das Vorliegen einer Allergie oder einer Unverträglichkeit zu bestimmen. Dazu zählen Blut- und Inkutantests sowie Ausschlussdiäten und klinische Ausschlussdiagnostik.

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In der Rubrik „Wissen“ finden Sie InfosTipps und Ratgeber aus verschiedenen Bereichen des Alltags, in denen auch Schutz, Absicherung und Finanzen eine Rolle spielen.

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Die Symptome bei Unverträglichkeiten

Während sich eine Allergie meist bereits nach wenigen Minuten bei Ihrem Hund zeigt, machen sich Unverträglichkeiten in der Regel erst nach Stunden bemerkbar. Grundsätzlich sind die Symptome bei einer Unverträglichkeit harmloser, doch sie können dem betroffenen Vierbeiner ganz schön zusetzen. Leidet Ihr Schützling an einer Futtermittel­unverträglichkeit, sind Bauchschmerzen, Gewichts- und Hautprobleme sowie Leistungsminderung häufige Symptome.

Was tun, wenn der Hund allergisch ist?

Reagiert Ihr Hund zum ersten Mal allergisch, werden zunächst nur die Symptome behandelt. Bei einer langanhaltenden Allergie könnte die Hyposensibilisierung bzw. die Desensibilisierung in Frage kommen. Dabei wird Ihr Hund schrittweise an ein Allergen gewöhnt, sodass das Immunsystem idealerweise nicht mehr extrem reagiert. Ein Erfolg ist nie garantiert und der Allergieauslöser muss genau bekannt sein – was nicht immer der Fall ist.

Ist das Allergen gefunden, ist es eigentlich ganz einfach: Halten Sie die Fellnase davon fern, um ihr weiteres Leid zu ersparen. Ist es eine Flohbissallergie, informieren Sie sich über effektive Mittel zur Abwehr der Parasiten; reagiert Ihr Hund allergisch auf ein bestimmtes Reinigungsmittel, tauschen Sie es aus. In vielen Fällen haben Sie es selbst in der Hand, Ihren besten vierbeinigen Freund vor Allergien zu schützen.

Ausschlussdiät

Besteht der Verdacht auf Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit, kommt für Ihren Schützling eine Ausschlussdiät in Frage. Dabei füttern Sie den Vierbeiner über Wochen hinweg mit Nahrung, die je eine Getreide- und Proteinquelle hat. Sind die Symptome daraufhin verschwunden, ist das ein Hinweis auf die Ursache der allergischen Reaktion bzw. Unverträglichkeit. Verschwinden die Symptome nicht, wechseln Sie das Futter und geben dem Hund eine andere Protein- und Getreidequelle, bis die Übeltäter ausgemacht sind.

Allergien bei Ihrem Hund? Eine Krankenversicherung ist Gold wert

Wenn Ihr liebster Vierbeiner an Allergien und Unverträglichkeiten leidet, verbringen Sie viel Zeit im Wartezimmer Ihres Tierarztes oder Ihrer Tierärztin. Untersuchungen, Allergietests, Maßnahmen wie Hyposensibilisierung sowie Hilfe in Notfällen – all das kostet Geld, und zwar nicht wenig. Was also tun, um langfristig keine Riesensummen für Behandlungen und Untersuchungen auszugeben? Die Antwort lautet: Hundekrankenversicherung. Sie stellt eine effektive Kostenbremse dar – und ist preiswerter als Sie vielleicht denken.

Bei uns finden Sie zahlreiche Versicherungstarife, die viel können und wenig kosten. Mithilfe unseres Vergleichsrechners ermitteln Sie schnell und effektiv den für Sie idealen Tarif. Die Suche ist in Sekunden durchgeführt – und Sie müssen sich nur noch für den Versicherungstarif entscheiden, der am besten zu Ihnen und Ihrem Vierbeiner passt. Worauf warten Sie noch? Ihre ideale Hundekrankenversicherung ist nur wenige Mausklicks entfernt!

Wenn der Mensch allergisch ist: Diese Hunderassen sind für Allergiker geeignet

Nicht nur Hunde können Probleme mit Allergien haben – auch viele Menschen haben damit zu kämpfen. Liegt bei Ihnen eine Hundeallergie vor und Sie wünschen sich gleichzeitig einen Hund als treuen Begleiter, kann die Angst vor allergischen Reaktionen groß sein. Diese Angst kann Ihnen allerdings nicht hypoallergene Hunderassen genommen werden. Denn diese gibt’s nicht. Selbst wenn manche Züchter das Gegenteil behaupten: Jeder Hund hat Allergene, sodass Sie sich nicht blind auf Versprechungen verlassen sollten.

Grundsätzlich sollten Sie sich bei einer Hundeallergie nach Rassen umsehen, die möglichst wenig haaren, wobei Hundehaare bei Allergien nicht das eigentliche Problem sind. Die Allergieauslöser befinden sich in den Sekreten der Tiere bzw. in den Eiweißen, die Teil der Sekrete sind. Kommen Allergiker:innen über die Haare oder die Haut der Hunde mit den Eiweißen in Berührung, leiden sie unter mehr oder minder starken allergischen Reaktionen. Der Begriff Hundehaarallergie ist daher oft nicht korrekt.

Die besten Hunde für Menschen mit Allergie

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Unser Tipp: Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, machen Sie einen Allergietest beim Hausarzt oder bei der Hausärztin. Zeigt dieser, dass Sie eine starke Hundeallergie haben, sollten Sie sich vielleicht Gedanken machen, sich für ein anderes Haustier zu entscheiden – auch, um Ihre eigene Gesundheit zu schonen.

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