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So finden Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes die passende Versicherung

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Welche Versicherungen sind für Beamte im öffentlichen Dienst wichtig?

Für Beamte im öffentlichen Dienst gelten in vielerlei Hinsicht andere Regeln. So ist ihr Dienstverhältnis gänzlich anders gestaltet als das von Arbeitnehmern. Daraus ergeben sich spezifische Risiken, die nach einem angepassten Versicherungsschutz verlangen.

Der Begriff Berufsunfähigkeit existiert für Beamte beispielsweise nicht. Das Risiko, dauerhaft den Beruf nicht ausüben zu können, besteht aber dennoch. Für diesen und weitere Schadensfälle gibt es spezielle Versicherungen. Welche sinnvoll und wichtig für Beamte im öffentlichen Dienst sind, erfahren Sie hier.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Auch für Beamte gilt die Pflicht, eine Krankenversicherung abzuschließen. Ihnen steht die Wahl offen, ob sie sich für die gesetzliche oder eine private Krankenversicherung entscheiden. Aus Kostengründen wählen Beamte im öffentlichen Dienst oft die private Krankenversicherung. Das liegt am Beihilfeanspruch, der vom Dienstherrn gewährt wird.

Den Arbeitgeberanteil, den Arbeitnehmer zu den Kosten für die gesetzliche Krankenkasse erhalten, bekommen Beamte nicht. Dafür ersetzt der Dienstherr einen bestimmten Anteil der Kosten, die durch Arzt- und Krankenhausbesuche entstehen. Je nach Bundesland, Familienstand und Anzahl der Kinder liegt dieser Beihilfesatz zwischen 50 und 85 Prozent.

Beihilfen und Bundesländer

Für ledige Beihilfeberechtigte ohne Kinder beträgt der Beihilfesatz in allen Bundesländern 50 Prozent. Die geringsten Beihilfen gibt es in Baden-Württemberg, wo auch Pensionäre und Ehepartner mit 50 Prozent auskommen müssen. In Hessen hingegen können diese Gruppen, wie auch Kinder und Waisen, auf bis zu 85 Prozent Beihilfesatz hoffen.

Entscheiden sich Beamte für eine gesetzliche Krankenversicherung, müssen Sie den vollen Beitrag aus eigener Tasche zahlen. In der privaten Krankenversicherung aber bieten die Versicherer sogenannte Beihilfetarife an. Diese sichern nur noch die Restkosten ab, die nach Abzug der Beihilfe beim Arzt- oder Krankenhausbesuch entstehen.

Für Beamte ist die private Krankenversicherung oft die günstigere Wahl. Die Versicherer stellen eine Vielzahl an Tarifen, eigens für diese Zielgruppe, zur Auswahl. So wundert es nicht, dass gut die Hälfte der knapp neun Millionen Privatversicherten Beamte, Pensionäre und ihre Angehörigen sind.

Wofür brauchen Beamte eine Dienstunfähigkeits­versicherung?

Für Arbeitnehmer bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung einen unverzichtbaren Schutz. Diese ersetzt den Einkommensausfall, den Sie hinnehmen müssen, wenn Sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können. Der Begriff Berufsunfähigkeit jedoch spielt für Beamte im öffentlichen Dienst keine Rolle. Für diese Berufsgruppe gilt es, sich gegen das Risiko der Dienstunfähigkeit abzusichern.

Dienstunfähig ≠ Berunfsunfähig

Das Risiko der Dienstunfähigkeit ist höher als das der Berufsunfähigkeit. Dienstunfähigkeit bedeutet, dass Sie Ihre aktuelle Beamtentätigkeit nicht mehr ausführen können. Die Einschätzung darüber obliegt allein Ihrem Dienstherrn. Berufsunfähigkeit tritt dann auf, wenn Sie dauerhaft nicht mehr arbeitsfähig sind. Dies gilt für Ihre aktuellen oder einen vergleichbaren Beruf. Sie können also für dienstunfähig erklärt werden, ohne berufsunfähig zu sein. Daraus ergibt sich ein besonderer Versicherungsbedarf.

Im Fall der Dienstunfähigkeit steht Ihnen, sofern Sie Ihre Tätigkeit mindestens fünf Jahre ausgeführt haben, ein Ruhegehalt zu. Die Höhe des Ruhegehalts steigt mit jedem absolviertem Dienstjahr und beträgt maximal 75 Prozent des letzten Bezugs. Dafür müssten Sie aber 40 Jahre lang gearbeitet haben. Beamtenanwärter, Beamte auf Probe und Beamte auf Widerruf haben überhaupt keinen Anspruch auf Ruhegehalt.

Das Ruhegehalt reicht also oft nicht aus, um den Lebensstandard bei Dienstunfähigkeit zu halten. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung schließt die Lücke, die durch den Ausfall der Dienstbezüge entsteht. Diese Versicherung schließen Sie über eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit sogenannter Beamtenklausel ab.

Die Kosten richten sich vor allem nach dem Eintrittsalter und Ihrem Berufsfeld. So können sich gerade Beamte in eher "ungefährlichen" Berufen, zum Beispiel Finanzfachwirte, mit moderaten Beiträgen einen essenziell wichtigen Versicherungsschutz sichern.

In welchen Fällen leistet die Diensthaftpflicht­versicherung?

Eine Diensthaftpflichtversicherung ist für Beamte im öffentlichen Dienst sehr wichtig. Anders als bei Arbeitnehmern haftet der Dienstherr nicht für Schäden, die Sie während Ihrer Dienstzeit verursachen. Haftbar sind einzig und allein Sie selbst.

Die Kosten solcher Schäden können schnell die eigenen finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Das gilt vor allem bei Personenschäden. Verletzt sich beispielsweise während einer Klassenfahrt ein Schulkind schwer, kann der Lehrer dafür wegen Verletzung der Aufsichtspflicht verantwortlich gemacht werden. Das gleiche gilt für den Polizisten, der auf einer Verfolgungsjagd einen unbeteiligten Passanten verletzt.

Die optimale Versicherungssumme

Personenschäden gehen schnell in die Millionenhöhe. Daher ist es wichtig, eine Diensthaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen. Die Stiftung Warentest empfiehlt eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro.

Eine Diensthaftpflicht eignet sich vor allem für Beamte in besonders verantwortungsvollen Positionen. Die Beiträge starten oft ab wenigen Euro im Monat. Viele Versicherer bieten sogar an, den Schutz auf eine Privathaftpflichtversicherung auszuweiten.

Dadurch werden nicht nur die Schäden ersetzt, die Sie während Ihrer Arbeitszeit verursachen. Auch die Folgen Ihrer privaten Missgeschicke müssen Sie dann nicht mehr aus eigener Tasche bezahlen. So oder so: Der Schutz einer Haftpflichtversicherung nimmt eine Menge finanziellen Druck von Ihren Schultern.

Welche Versicherungen brauchen Beschäftigte im öffentlichen Dienst außerdem?

Neben den drei genannten, essenziell wichtigen Versicherungen gibt es weitere Policen, die für Beamte im öffentlichen Dienst sinnvoll sein können. Bei diesen lassen sich für Beschäftigte im öffentlichen Dienst über den sogenannten B-Tarif oft einige Euro sparen. Rabatte von 10, 15 oder gar 20 Prozent sind keine Seltenheit.

Hausratversicherung

Eine Hausratversicherung deckt Schäden an Ihrer Einrichtung ab, die durch Blitzschlag, Einbruchdiebstahl, Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen. Besonders wichtig ist der Versicherungsschutz, wenn sich sehr wertvolle Gegenstände in Ihrer Wohnung befinden und Sie den Verlust finanziell nur schwer auffangen können.

 

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Kfz-Versicherung

Jeder, der ein Auto besitzt, braucht eine Kfz-Versicherung. Diese reguliert alle Schäden, die Sie im Straßenverkehr mit Ihrem Fahrzeug verursachen. Die Beiträge berechnen sich aus bis zu 70 Tarifmerkmalen und schwanken von Anbieter zu Anbieter sehr stark. Ein ausführlicher Vergleich der Versicherer lohnt sich hier besonders.

 

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Rechtsschutzversicherung

Streitigkeiten entstehen an jeder Ecke. Ob mit dem Nachbarn, im Straßenverkehr oder auch mit dem Dienstherrn. Eskaliert die Situation, sehen sich die Parteien schnell vor Gericht wieder. Die Kosten für den Anwalt und das Gerichtsverfahren sind oft hoch, gerade bei langwierigen Prozessen. Mit einer Rechtsschutzversicherung müssen Sie sich über die finanziellen Aspekte einer gerichtlichen Auseinandersetzung jedoch keine Sorgen machen.

 

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Gebäudeversicherung

Beamte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nutzen ihre berufliche Sicherheit gerne dazu, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Immobilienbesitzer benötigen dringend eine Wohngebäudeversicherung. Diese deckt Schäden an Dach, Wänden, eingebauten Türen und Fenstern sowie an der Terrasse oder Balkon ab. Außerdem sind fest installierte Gegenstände im Gebäude wie Einbauküchen, Badewannen oder Fußböden mitversichert.

 

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