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Gut abgesichert - Die Leistungen der Unfall­versicherung

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Welche Leistungen bietet eine private Unfallversicherung?

Mit einer privaten Unfallversicherung können Sie unterschiedliche Leistungen vereinbaren. Achten Sie dabei stets darauf, die diese hoch genug sind. Ist der Schutz zu gering angesetzt, nützt Ihnen die zusätzliche Absicherung nur wenig. Laut der Stiftung Warentest sollten Sie im Ernstfall nach einem Unfall mindestens das Sechsfache Ihres Jahresbruttoeinkommens erhalten.

Was kann versichert werden?

Als wichtigste Leistung zahlt Ihnen die Unfallversicherung einen Einmalbetrag aus, wenn Sie durch einen Unfall dauerhaft psychisch oder physisch beeinträchtigt sind. Die Höhe hängt von der Gliedertaxe und der vereinbarten Progression ab. Darüber hinaus zählen auch je nach Tarif eine lebenslange Rente, Auszahlungen im Todesfall, Erstattung von kosmetischen Operationen und Bergungskosten, Kurkostenbeihilfe und ein Krankenhaustagegeld zu den Leistungen der privaten Unfallversicherung.

Progression und Gliedertaxe

Mit der Unfallversicherung vereinbaren Sie eine feste Versicherungssumme, nach der sich die Auszahlung nach einem Unfall richtet. Der volle Betrag wird Ihnen in der Regel nur bei 100-prozentiger Invalidität ausgezahlt. Fällt die Verletzung weniger schwer aus, orientiert sich die Höhe der Einmalleistung am Grad der Invalidität. Dieser wird mit der sogenannten Gliedertaxe ermittelt. Der Verlust der Sehkraft auf einem Auge bedeutet beispielsweise einen 50-prozentigen Invaliditätsgrad (Schaubild zur Gliedertaxe). Da die Einstufung bei den Anbietern nicht einheitlich geregelt ist, sollten Sie die Gliedertaxe verschiedener Tarife genau miteinander vergleichen.

Vereinbaren Sie darüber hinaus eine sogenannte Progression, sichern Sie sich bei Unfällen mit schwerwiegenden Folgen eine deutlich höhere Versicherungssumme als vertraglich geregelt. Mit ihr erhöht sich die Auszahlungssumme überproportional mit steigendem Invaliditätsgrad. Haben Sie beispielsweise eine Invaliditätsgrundsumme von 100.000 Euro und eine Progression von 500 Prozent ausgemacht, würden Sie bei Vollinvalidität 500.000 Euro statt 100.000 Euro erhalten. Der Mechanismus greift allerdings oftmals erst ab einer 25-prozentigen Einschränkung.

Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld vereinbaren

Beinhaltet Ihre Unfallversicherung Leistungen beim stationären Krankenhausaufenthalt in Form eines Krankenhaustagegelds, bekommen Sie für jeden Tag eine festgelegte Summe, den Sie nach einem Unfall in einer Klinik verbringen. Für was Sie das Geld ausgeben, ist Ihnen überlassen. Damit können beispielsweise die Zuzahlungen in Höhe von zehn Euro gedeckt werden, die gesetzlich Krankenversicherte für jeden Krankenhaustag zahlen.

Lebenslange Unfallrente

Zusätzlich zur Einmalauszahlung können Sie sich mit der Unfallversicherung eine monatliche Rentenausauszahlung sichern, mit der Sie zum Beispiel Einkommenseinbußen durch die dauerhaften gesundheitlichen Probleme ausgleichen. Je nach Tarif wird die Unfallrente lebenslang gezahlt. Allerdings erhalten Sie diese Leistung normalerweise erst bei 50-prozentiger Invalidität.

Todesfallleistung

In der Regel lassen sich Hinterbliebene zwar besser mit einer Risikolebensversicherung finanziell für den Fall Ihres Todes absichern. Verbraucherschützer halten die Todesfallleistung der privaten Unfallversicherung dennoch für eine sinnvolle Erweiterung. Verstirbt einerseits der Versicherungsnehmer binnen eines Jahres an den Unfallfolgen, erhalten Angehörige in der Regel die Todesfallsumme ausgezahlt. Andererseits gewähren viele Versicherer diese Summe als Vorschuss, wenn noch nicht klar ist, wie schwerwiegend die gesundheitlichen Folgen durch den Unfall für den Versicherten sind. Bis die Anbieter die volle Versicherungssumme leisten, dauert es meist ein Jahr. Mit dem Vorschuss lassen sich zum Beispiel kleine Umbaumaßnahmen finanzieren.

Bergungskosten und kosmetische Operationen

Verunglücken Sie in schwer zugänglichen Regionen, etwa in den Bergen beim Wandern oder Skifahren, erstattet der Unfallversicherer je nach vereinbarter Leistung die Kosten für den Rettungs- beziehungsweise Bergungseinsatz. Darüber hinaus können Sie zusätzlich als Leistung festlegen, dass die Unfallversicherung auch für kosmetische Operationen zahlt. Wurde Ihr Aussehen durch einen Unfall erheblich in Mitleidenschaft gezogen, sind damit ärztliche Eingriffe abgedeckt, mit denen dies korrigiert wird. Meistens müssen die Operationen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach dem Unfall erfolgen.

Kurkostenhilfe

Wird ein Kuraufenthalt notwendig beziehungsweise ärztlich angeordnet, zahlt Ihnen der Versicherer Beihilfe, sofern Sie diese Leistung entsprechend vereinbart haben. Die Kur muss dabei je nach Anbieter binnen drei Jahre nach dem Unfallgeschehen wahrgenommen werden.

Welche zusätzlichen Leistungen sind sinnvoll?

Bedenken Sie, dass zusätzliche Leistungen Ihre Unfallversicherung teurer machen. Der Stiftung Warentest zufolge können Interessierte in der Regel auf ein Krankenhaustagegeld und die Kurkostenbeihilfe verzichten. Prüfen Sie daher vor dem Versicherungsabschluss, welche Leistungen Ihnen und gegebenenfalls Ihren Liebsten wichtig sind und schneidern Sie den Versicherungsschutz entsprechend auf Sie zu.

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