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Die Pferdehaftpflicht - Wichtiger Schutz für alle Pferdebesitzer

  • Haftpflicht für Pferde im Versicherungsvergleich
  • Hohe Rabatte möglich
  • Reitbeteiligungen und Fremdreiter teilweise beitragsfrei

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Muss ich eine Pferde­haftpflicht­versicherung abschließen?

Der Abschluss einer Pferdehaftpflicht ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch das Bürgerliche Gesetzbuch sagt, dass Halter für Schäden, haften müssen, die ihr Pferd verursacht hat. Entsprechend wichtig ist eine Haftpflichtversicherung speziell für Pferdebesitzer. Diese können Sie meist schon für weniger als 70 Euro im Jahr abschließen. Tarife mit einer Selbstbeteiligung von 500 Euro kosten oft nur knapp 60 Euro jährlich. Wollen Sie nur Fohlen, Ponys oder Pferde versichern, die nicht geritten werden, wird es noch günstiger.

Tipp: Mit unserem Pferdehaftpflichtversicherung Vergleich profitieren Sie von bestmöglichen Tarifen, mit denen Sie viel Geld sparen können. Wir versuchen stets, den für Sie besten Preis mit den Versicherungen auszuhandeln.

Tarif
Alter des Halters (Jahre)
Sind Sie im öffentlichen Dienst beschäftigt? Pferdehaftpflichtversicherung Hilfe
Hatten Sie in den letzten 5 Jahren einen Pferdehaftpflicht-Schaden?
 
Anzahl der zu versichernden Tiere
Anzahl Pferde
Anzahl Ponys bis 148 cm Stockmaß
Anzahl Fohlen/ Aufzuchtpferde bis 3 Jahre und Gnadenbrotpferde (dürfen nicht geritten werden)
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Wer ist mit einer Pferdehaftpflicht versichert?

Die Pferdehaftpflicht schützt in erster Linie Sie als Pferdehalter. Denn durch die sogenannte Gefährdungshaftung müssen Sie automatisch für jeden Schaden haften, für den Ihr Pferd verantwortlich ist - unabhängig davon, ob Sie alle möglichen Sicherungsvorkehrungen getroffen haben. Bei vielen Anbietern sind zudem Fremdreiter, Gastreiter und Personen mitversichert, die eine Reitbeteiligung haben.

Als Pferdehalter kann es für Sie sinnvoll sein, bei Reitbeteiligungen eine Haftungsverzichterklärung zu vereinbaren. So vermeiden Sie, dass es zu Streit kommt, wenn der Pferdehüter beispielsweise durch einen Sturz vom Pferd verletzt wird. In diesem Fall könnte sowohl er als auch seine Krankenversicherung Schadenersatz von Ihnen verlangen.

Was deckt die Versicherung ab?

Die Pferdehaftpflichtversicherung unterscheidet sich nur wenig von einer Privathaftpflicht. Allerdings deckt diese in der Regel nur Schäden durch Kleintiere wie Hamster und Katzen ab. Pferdebesitzer brauchen daher eine zusätzliche Absicherung. Der Versicherer kommt dabei für Schäden auf, die das Pferd Dritten verursacht - ganz gleich, ob Personen, ihr Eigentum oder in seltenen Fällen ihr Vermögen geschädigt wird. Darüber hinaus prüft die Versicherungsgesellschaft, ob der Schadensersatzanspruch gerechtfertigt ist. Unberechtigte Ansprüche wehrt sie normalerweise ab.

Die Versicherung schützt Sie generell vor Haftungsansprüchen im Zuge von:

  • Personenschäden

  • Sachschäden

  • Vermögensschäden

Wirft Ihr Vierbeiner beispielsweise beim Ausritt seinen Reiter ab und dieser muss ärztlich behandelt werden, greift die Pferdehaftpflicht im vereinbarten Leistungsumfang. Reißt Ihr Tier außerdem Weidezäune um, zahlt die Versicherung je nach Tarif ebenfalls für den Schaden. Sollte der Reiter aufgrund des Abwurfs und der ärztlichen Behandlung einen wichtigen Termin verpassen, durch den ihm ein lukrativer Deal entgeht, ist der entstandene Vermögensschaden in der Regel durch den Versicherer abgedeckt.

Darüber hinaus ist es ratsam, einen Schutz gegen Mietsachschäden zu vereinbaren. Die Anbieter stellen hier häufig unterschiedliche Leistungen zur Auswahl, etwa Mietsachschäden an Immobilien, Pferdeanhängern oder Reitutensilien.

Auf welche Leistungen sollte ich achten?

Neben der Absicherung bei Mietsachschäden können Sie weitere Leistungen vereinbaren. Dazu zählen beispielsweise:

Schutz bei DeckschädenVersicherung kommt für finanzielle Folgen eines ungewollten Deckaktes auf
Absicherung auf ReitturnierenZusätzlicher Schutz für Turnierpferde
Forderungs­ausfalldeckung Kommen Sie oder Ihr Reitpferd durch ein anderes Pferd zu Schaden und der Besitzer hat keine Pferdehaftpflicht, sieht die Forderungsausfalldeckung vor, dass Ihre Versicherung den Schaden zahlt
FlurschädenDer Versicherer zahlt je nach Vertragsbedingungen beispielsweise für durch Bissspuren beschädigte Bäume oder verwüstete Acker

Schutz bei Deckschäden
Versicherung kommt für finanzielle Folgen eines ungewollten Deckaktes auf
Absicherung auf Reitturnieren
Zusätzlicher Schutz für Turnierpferde
Forderungs­ausfalldeckung
Kommen Sie oder Ihr Reitpferd durch ein anderes Pferd zu Schaden und der Besitzer hat keine Pferdehaftpflicht, sieht die Forderungsausfalldeckung vor, dass Ihre Versicherung den Schaden zahlt
Flurschäden
Der Versicherer zahlt je nach Vertragsbedingungen beispielsweise für durch Bissspuren beschädigte Bäume oder verwüstete Acker

Spannen Sie Ihr Pferd zudem vor Schlitten oder Kutschen, sollten Sie Ihren Versicherungsschutz entsprechend ergänzen.

Sind Jungtiere und Fohlen mitversichert?

Sofern Sie die Versicherung rechtzeitig für das Muttertier abgeschlossen haben, sind damit auch Jungtiere beziehungsweise Fohlen abgesichert. Je nach Anbieter variiert der Zeitraum, in dem das Tier kostenfrei mitversichert ist. Spätestens nach zwölf Monaten wird in der Regel für das Jungtier ein eigener Vertrag notwendig.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Angesichts der hohen finanziellen Forderungen insbesondere bei Personenschäden empfehlen Experten eine sehr hohe Versicherungssumme. Die Stiftung Warentest veranschlagte für ihren Test zur Pferdehaftpflicht beispielsweise eine Summe von mindestens fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Vermögensschäden sollten mit mindestens 50.000 Euro abgedeckt sein.

Je mehr die Versicherung im Schadensfall leisten soll, desto höher wird der Beitrag. Um zu sparen, sollten Sie jedoch nicht die Leistungen kürzen. Überlegen Sie stattdessen, Ihre Selbstbeteiligung etwas höher anzusetzen, um die Versicherungskosten zu senken. Die Höhe der Selbstbeteiligung variiert normalerweise zwischen 0 Euro und 500 Euro.

Ist eine Pferde­haftpflicht­versicherung sinnvoll?

Eine Pferdehaftpflicht, die auch als Pferdehalterhaftpflichtversicherung bezeichnet wird, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Warum brauchen Sie also diese Versicherung? Einige Beispiele, die zum Teil auf Gerichtsurteilen beruhen, sollten diese Frage beantworten:

  • Ihr Pferd tritt beim Ausführen plötzlich aus und trifft dabei einen Passanten unglücklich. Mehrere Rippen sind bei ihm gebrochen. Für die Behandlungskosten und Schmerzensgeld kommen auf Sie rund 2.000 Euro zu.

  • Für einen Fototermin setzt sich ein Mann auf Ihr Pferd. Dieses bockt und wirft ihn ab. Dabei bricht er sich den Ellenbogen, muss mehrfach operiert werden und verliert wegen der langen Krankheitsdauer seinen Job. Der Verunglückte fordert von Ihnen Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro (OLG Karlsruhe, Az.: 14 U 82/11).

  • Ein Hufschmied wird von Ihrem Vierbeiner so schwer getreten, dass der gebrochene Fuß mehrfach operiert werden muss. Der Schmied wird durch den Vorfall arbeitsunfähig und fordert bei Ihnen neben 80.000 Euro Schadenersatz eine monatliche Rente von 1.400 Euro (OLG Hamm, Az.: 14 U 19/14).

Während Sie kleinere Schäden finanziell gerade noch selbst stemmen könnten, geraten Sie spätestens dann in erhebliche Schwierigkeiten, wenn mehrere zehntausend Euro Schadensersatz auf Sie zukommen. Selbst wenn Sie sich sehr sicher sind, dass Ihr Tier niemanden verletzen könnte, vergessen Sie nicht: Pferde sind Fluchttiere. Aufgrund der Gefährdungshaftung werden Sie für jeden durch Ihr Tier verursachten Schaden verantwortlich gemacht. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich zum kleinen Preis gegen die teuren Folgen abzusichern, mit denen Sie konfrontiert werden, wenn Ihr Pferd seinem Naturell folgt.

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