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Sicher vor Schäden Ihres Vierbeiners - Hundehaftpflicht

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Hundehaftpflicht: Versichern Sie Ihren Hund gut und günstig

Mit einer Hundehaftpflicht sichern Sie sich als Hundehalter umfassend vor teuren Schäden ab, die Ihr Vierbeiner verursachen kann. Die Versicherung ist einerseits wichtig, weil Sie im Schadensfall unbegrenzt haftbar gemacht werden. Andererseits ist sie teilweise sogar vorgeschrieben. Da eine gute Hundehaftpflicht­versicherung monatlich nur wenige Euro kostet, vergleichen Sie am besten verschiedene Angebote, um die beste Haftpflichtversicherung für Ihren Hund zum kleinen Preis zu bekommen.

Tarif
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Sind Sie im öffentlichen Dienst beschäftigt? Hundehaftpflicht Hilfe
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Anzahl und Rasse der Hunde
Anzahl Hunde:  
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Rasse
Rasse für 2. Hund
Rasse für 3. Hund
Rasse für 4. Hund
Rasse für 5. Hund
Rasse für 6. Hund
Rasse für 7. Hund
Rasse für 8. Hund
Rasse für 9. Hund

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Warum ist eine Hundehaftpflicht sinnvoll?

Stellen Sie sich folgende Szenarien vor:

  • Beim Gassi gehen im Park schnappt Ihr Hund nach einem anderen Tier. Dessen Hundehalter holt sich die Kosten für den Tierarzt bei Ihnen zurück.

  • In Ihrer Abwesenheit passt eine dritte Person auf Ihr Haustier auf. Beim Spaziergang springt dieses zu stürmisch einen Passanten an. Dieser stolpert unglücklich und verliert seine Brille, die zerspringt. Den Schaden macht die geschädigte Person bei Ihnen geltend.

  • Ein Radfahrer weicht Ihrem frei laufenden Gefährten aus und kommt dabei zu Fall. Er bricht sich den Arm und kann einige Wochen nicht arbeiten. Auch für diese Schäden (Behandlungskosten, Verdienstausfall) müssen Sie gegebenenfalls aufkommen und mit Ihrem Privatvermögen haften.

Auch wenn Ihr Hund gut erzogen ist: Sie können nicht jeden Impuls des Vierbeiners vorhersehen, Unfälle können passen. Werden dabei Personen verletzt oder gehen Gegenstände zu Bruch, sind Sie gesetzlich zur Haftung verpflichtet. Besonders wenn Menschen wie der Radfahrer aus dem Beispiel involviert sind, kann Sie das Verhalten Ihres Hundes sehr schnell in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Hier leistet die Hundehaftpflicht­versicherung wertvolle und existenzsichernde Hilfe.

Eine Haftpflichtversicherung schützt im eigentlichen Sinn nicht Ihren Hund, sondern Sie. Die Hundehaftpflicht wird daher auch als Hundehalter­haftpflicht­versicherung bezeichnet.

Was müssen Halter mehrerer Hunde beachten?

Achten Sie darauf, dass jedes Ihrer Tiere versichert ist. Dazu muss im Antrag zur Hundehaftpflicht der jeweilige Name und die Rasse angegeben werden. Sind nicht alle Hunde versichert, könnte die Versicherungsgesellschaft im Ernstfall die Kostenübernahme verweigern.

Wo ist die Hundehaftpflicht­versicherung gesetzlich vorgeschrieben?

Die 16 Bundesländer haben die Versicherungspflicht für Hundehalter unterschiedlich geregelt. Die folgende Tabelle verschafft Ihnen einen Überblick, wo Sie eine Hundehaftpflicht nachweisen müssen. Dennoch ist es ratsam, die Verordnungen Ihres Bundeslandes regelmäßig zu überprüfen, da sich diese ändern können.

Selbst wenn der Schutz nicht vorgeschrieben ist, sollten Sie auf ihn angesichts der teils günstigen Absicherungsmöglichkeiten nicht verzichten. Zu groß sind die finanziellen Haftungsrisiken, die mit einem von Ihrem Hund verursachten Unfall einhergehen können.

Bundesland

Jeder Hund

Als gefährlich eingestufter Hund

Sonstiges
Baden-Württemberg

X

Bayern

X

Berlin

X

Brandenburg

X

Bremen

X

Hamburg

X

Hessen

X

Mecklenburg-VorpommernKeine Versicherungspflicht
Niedersachsen

X

Nordrhein-Westfalen

X

Für Hunde ab 20 Kilogramm oder ab einer Widerristhöhe von 40 Zentimetern
Rheinland-Pfalz

X

Saarland

X

Sachsen

X

Sachsen-Anhalt

X

Schleswig-Holstein

X

Thüringen

X

Jeder Hund
Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Als gefährlich eingestufter Hund
Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Nordrhein-Westfalen
Für Hunde ab 20 Kilogramm oder ab einer Widerristhöhe von 40 Zentimetern
Nordrhein-Westfalen
Keine Versicherungspflicht
Mecklenburg-Vorpommern

Wofür zahlt die Hunde­haftpflicht­versicherung?

Wenn Sie einen Hundehaftpflicht Vergleich vornehmen, sehen Sie, dass sich die verschiedenen Anbieter zunächst hinsichtlich der Versicherungssumme und der Selbstbeteiligung unterscheiden. Alle haben allerdings gemein, dass sie für Schäden aufkommen, die das versicherte Tier Dritten verursacht hat. Abgedeckt sind normalerweise:

  • Personenschäden

  • Sachschäden

  • Vermögensschäden

Unter letzteren sind beispielsweise Einkommensbußen zu verstehen, wenn ein Radfahrer durch einen Unfall einen wichtigen Termin verpasst und ihm dadurch ein lukratives Geschäft entgeht.

Die Versicherungs- beziehungsweise Deckungssumme sollte für Sach- und Personen­schäden nicht zu niedrig sein. Stiftung Warentest hat bei ihrer letzten Untersuchung als Untergrenze fünf Millionen Euro angesetzt. Manche Versicherungen bieten sogar einen Versicherungs­schutz bis zu 50 Millionen Euro.

Darüber hinaus sollten Sie auf weitere wichtige Leistungen achten

  • Selbstbeteiligung: Diese können Sie frei wählen. Damit zahlen Sie im Schadensfall zunächst den vereinbarten Betrag, ehe die Hundehaftpflicht für die weiteren Haftungsansprüche aufkommt. Je nach Anbieter variiert die Selbstbeteiligung zwischen 0 Euro und 500 Euro. Je höher diese ist, desto günstiger ist die Haftpflicht­versicherung für den Hund in der Regel.

  • Mietsachschäden: Darunter sind Schäden an gemieteten Sachen zu verstehen, etwa in einer Ferienwohnung oder in der gemieteten Wohnung. Manche Versicherungen schließen Mietsachschäden in privat gemieteten Wohnräumen allerdings aus. Knabbert Ihr Hund dort die Türleiste an, kommen Sie allein für den Schaden auf.

  • Kein Leinenzwang vereinbaren: Normalerweise verzichten die Anbieter darauf, einen Leinenzwang an bestimmten Orten vorzuschreiben. Dennoch sollten Sie auf die genauen Versicherungsbedingungen achten.

  • Forderungsausfalldeckung: Kommen Sie wegen eines fremden Hundes zu Fall und verletzen sich, sollte die Hundehaftpflicht des anderen Hundehalters einspringen. Hat dieser jedoch keine Versicherung vereinbart und ist finanziell nicht in der Lage, Ihre Schaden­ersatz­forderungen zu erfüllen, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen. Haben Sie bei Ihrer Hundehalterpflichtversicherung jedoch eine Ausfalldeckung vereinbart, wird diese im Regelfall die verursachten Kosten erstatten.

  • Schutz auch bei Verstoß gegen Halterpflichten: Ist diese Leistung integriert, zahlt der Versicherer in der Regel auch dann für einen Schaden, wenn Sie beispielsweise Ihren Vierbeiner nicht angeleint haben, obwohl vor Ort eine Leine vorgeschrieben war.

  • Ungewollter Deckakt: Kommt es nach einem Deckakt zu einer unerwünschten Trächtigkeit der Hündin, muss der Besitzer des Rüden die daraus folgenden Kosten tragen, sofern die Leistung im Vertrag nicht vereinbart wurde.

  • Mitversicherung von Welpen: Achten Sie darauf, ob und wie lange Welpen über die Hundehaftpflicht mitversichert sind. Hier kann der Zeitraum je nach Anbieter variieren.

  • Teilnahme an Veranstaltungen und Messen: Planen Sie, mit Ihren Hund Messen zu besuchen, sollten Sie in den Versicherungs­bedingungen explizit vereinbaren, dass Ihr Haustier beziehungsweise Sie als Hundehalter dort ebenfalls versichert sind.

Wer ist versichert?

Im Hundehaftpflicht Vergleich zeigt sich, dass viele Versicherungs­gesellschaften nicht nur Sie, sondern auch fremde Hundehüter absichern. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Ihr Hund regelmäßig mit anderen Personen Gassi geht. Mit dem sogenannten Fremdhüterrisiko schließen Sie Menschen in den Versicherungsschutz mit ein, die nicht Eigentümer des Vierbeiners sind.

Was passiert mit der Versicherung, wenn ich keinen Hund mehr habe?

Verstirbt Ihr Vierbeiner oder lebt nicht mehr in Ihren Haushalt, brauchen Sie für die Zeit danach normalerweise keine Versicherungsbeiträge mehr zu bezahlen. Sie müssen dazu lediglich die Versicherung informieren und einen Nachweis erbringen, beispielsweise eine Euthanasiebescheinigung oder ein Dokument, das den Verkauf oder die Abgabe des Hundes bescheinigt.

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