Hundehaftpflicht - Bei teuren Missgeschicken richtig versichert

  • Aktuelle Tarife im übersichtlichen Vergleich
  • Viele Tipps für Hundehalter
  • Passenden Schutz bequem online beantragen

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Hundehaftpflicht­versicherung: Schnell und einfach den besten Schutz finden

Die Hundehaftpflicht schützt Sie als Hundehalter, wenn Ihr Hund eine andere Person unbeabsichtigt verletzt oder deren Eigentum beschädigt. In einigen Bundesländern ist diese Versicherung Pflicht.

Da Hundebesitzer unbegrenzt haftbar gemacht werden, wenn ihr Vierbeiner einen Dritten schädigt, ist diese Hundeversicherung für jeden Halter empfehlenswert. Einen kostenfreien Überblick über aktuelle Tarife und viele Tipps für einen optimalen Schutz finden Sie hier.

Warum ist eine Hundehaftpflicht sinnvoll?

Stellen Sie sich die folgenden Szenarien vor:

  • Beim Gassi gehen im Park schnappt Ihr Hund nach einem anderen Tier. Dessen Halter fordert, dass Sie die Kosten für den anschließenden Tierarztbesuch übernehmen.

  • Eine Freundin passt auf Ihren Hund auf. Beim Spaziergang springt das Tier etwas zu stürmisch einen Passanten an. Dieser stolpert unglücklich und verliert seine Brille, die zerspringt. Den Schaden macht der Spaziergänger bei Ihnen geltend.

  • Ein Radfahrer weicht Ihrem freilaufenden Gefährten aus und kommt dabei zu Fall. Er bricht sich den Arm und kann einige Wochen nicht arbeiten. Für seine Behandlungskosten und auch für seinen Verdienstausfall macht er Sie haftbar.

Auch wenn Ihr Hund gut erzogen ist: Sie können nicht jeden Impuls Ihres Tieres vorhersehen. Unfälle und andere Missgeschicke passieren. Dabei können Personen verletzt werden, Gegenstände zu Bruch gehen und Folgeschäden wie entgangenes Einkommen einer verletzten Person oder der Nutzungsausfall einer beschädigten Sache entstehen. Als Hundehalter sind Sie gesetzlich zur Haftung verpflichtet und zwar mit Ihrem gesamten Privatvermögen.

Die Hundehaftpflichtversicherung bietet Ihnen einen wertvollen Schutz. Sie wehrt unberechtigte Schadensersatzforderungen für Sie ab und kommt bei berechtigten Ansprüchen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden auf.

Wann leistet die Hunde­haftpflicht nicht?

Kosten, die sogenannte gefährliche Hunde (sogenannte Listenhunde oder Kampfhunde) verursachen, während sie entgegen der Regelung ohne Maulkorb unterwegs sind, übernimmt keine Versicherung. Auch Bußgelder, wenn Hund und Herrchen bei Kontrollen ohne Leine erwischt werden, werden nicht erstattet.

Wo ist die Haftpflicht für Hunde gesetzlich vorgeschrieben?

Jedes Bundesland hat sein eigenes Hundegesetz. Abhängig vom Wohnort und vom Hund kann die Hundehaftpflicht daher für Sie als Hundebesitzer ohnehin gesetzlich vorgeschrieben sein. Doch auch dort, wo die Versicherung keine Pflicht für Herrchen ist, raten Experten dazu.

In

  • Berlin

  • Hamburg

  • Niedersachsen

  • Sachsen-Anhalt

  • Schleswig-Holstein und

  • Thüringen

sind alle Hundebesitzer per Gesetz angehalten, die Versicherung abzuschließen. In den meisten anderen Bundesländern ist die Versicherung zumindest für Halter Pflicht, deren Hund als „gefährlich“ eingestuft wird. Welche Hunde als gefährlich gelten, bestimmt jedes Bundesland selbst.

Das einzige Bundesland, in dem derzeit keine Versicherungspflicht für Hundebesitzer besteht, ist Mecklenburg-Vorpommern.

Hier benötigen Sie die Hundehaftpflicht...

für jeden Hund [rot]
für als "gefährlich" eingestufte Hunde [orange]
nicht (keine Pflicht) [grün]

Was leistet die Hundehaftpflicht­versicherung?

Die Hundehalterhaftpflicht schützt bei Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden, die Ihr Hund Dritten verursacht.

Um die beste Hundehaftpflicht zu finden, sollten Sie mehrere Tarife gegenüberstellen. Achten Sie beim Vergleich unter anderem auf folgende Details:

  • Deckungssumme: Wie hoch ist die Summe, die die Versicherung bei einem Schaden höchstens zahlt? Fünf Millionen Euro gelten als untere Grenze für die Versicherungssumme, manche Tarife garantieren einen Schutz bis zu 20 Millionen Euro.

  • Mietsachschäden: Erkundigen Sie sich, bis zu welcher Höhe die Versicherung Schäden an Räumen und Einrichtung übernimmt. Klären Sie vorab, ob und in welchem Umfang die Schäden in Wohnungen, Hotels und Ferienhäusern versichert sind.

  • Selbstbeteiligung: Wie viel zahlen Sie bei einem Schaden selbst, bevor die Hundehaftpflicht einspringt? In den meisten Fällen können Sie einen Selbstbetrag zwischen 0 Euro und 500 Euro wählen. Je höher die Selbstbeteiligung ist, desto günstiger wird die Haftpflichtversicherung für den Hund.

  • Forderungsausfalldeckung: Zahlt die Hundehaftpflicht auch dann, wenn Sie selbst geschädigt werden und der Verursacher des Schadens Ihren Haftpflichtanspruch nicht erfüllen kann? Das ist dann wichtig, wenn der Schadenverursacher selbst keinen Versicherungsschutz genießt oder nicht genügend Geld für den Schadenersatz hat.

  • Leinenpflicht / Leinenzwang: An vielen Orten müssen Hunde an der Leine geführt werden. Stellen Sie sicher, dass die Hundehaftpflicht auch dann zahlt, wenn der Hund einmal nicht angeleint ist und währenddessen etwas passiert.

  • Deckakt: Lesen Sie nach, ob die Versicherung anfallende Kosten bei einem ungewollten Deckakt trägt. Manche Anbieter sagen sogar eine Kostenübernahme bei einer gewollten Paarung zu.

  • Mitversicherung für Welpen: Erkundigen Sie sich, ob und wie lange der Versicherungsschutz gilt, falls Ihr Hund Welpen hat. Bei vielen Tarifen werden Welpen ein Jahr lang mitversichert.

Einen Überblick über alle weiteren Leistungen der Versicherungsgesellschaften erhalten Sie schnell und kostenfrei mit unserem Vergleich. Hier weisen wir Sie auf wissenswerte Besonderheiten der einzelnen Tarife hin und zeigen Ihnen, was der Schutz für Sie kostet.

Wen versichert die Hunde­haftpflicht?

Bei der Hundehaftpflicht ist üblicherweise der Hundehalter als Versicherungsnehmer versichert. Er wird durch die Versicherung geschützt, wenn sein Hund Dritten einen Schaden zufügt.

Wichtig: Erleidet der Versicherungsnehmer selbst einen Schaden durch seinen Hund, greift der Versicherungsschutz nicht.

Achten Sie beim Tarifvergleich darauf, ob weitere Personen versichert sind. Viele Versicherungen garantieren auch dann einen Schutz, wenn Bekannte den Hund hüten und währenddessen ein Schaden entsteht. Mit dem sogenannten Fremdhüterrisiko schließen Sie Menschen in den Versicherungsschutz ein, die nicht Eigentümer des Vierbeiners sind.

Wir empfehlen Hundehütern einen Haftungsverzicht mit Personen zu vereinbaren, die regelmäßig und nicht gewerblich den Hund hüten. So kann er nicht in Regress genommen werden, wenn der Hüter durch den Hund einen Schaden erleidet.

Wie viele Hunde sind versichert?

Wenn Sie mehrere Hunde besitzen, braucht jedes Ihrer Tiere einen separaten Schutz. Dazu müssen im Antrag zur Hundehaftpflicht der jeweilige Name und die Rasse angegeben werden. Viele Versicherungen bieten Rabatt, wenn Sie mehrere Tiere versichern.

Sie fühlen sich überfordert mit der Suche? Wir helfen Ihnen:

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