Entspannt und gelassen altern? Mit einer Riester Rente gar kein Problem.

Riester-Rente

Denken Sie rechtzeitig an Ihren gemütlichen Lebensabend

  • Private Rentenvorsorge mit staatlicher Förderung
  • Von Zulagen und Steuervorteilen profitieren
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Rente mit Riester-Förderung: Lohnt sich das Sparen bei Niedrigzinsen?

Wann haben Sie das letzte Mal auf Ihre Renteninformation geschaut? Sie wären nicht die einzige Person, die dies lieber vermeidet. Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt bei weniger als 1.000 Euro pro Monat. Das ist zu wenig, um im Alter angemessen über die Runden zu kommen.

Der Gedanke, dass nach einem langen Berufsleben im Alter zu wenig Geld da ist, kann eine große Belastung sein. Wer will schon als Almosenempfänger gelten? Eine frühe Vorsorge ist nötig, um die Rentenlücke zu schließen.

Eine private Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Rente ist heute ein Muss. Bei der Riester-Rente profitieren Sie von staatlichen Zulagen und Steuervorteilen.

Christian Bulik Experte für Versicherungen bei Comfortplan

Christian Bulik

Versicherungsexperte für die Riester-Rente

„Die Riester-Rente als Altersvorsorge – lohnt sich das? Vielleicht haben Sie sich das auch gefragt. Kein Wunder, denn in den Medien häufen sich kritische Meinungen. Dabei ist die staatlich geförderte Altersvorsorge besser als ihr Ruf. Vor allem Familien können von ihr profitieren. Mehr zu den Vorteilen und Verträgen bei Riester erfahren Sie hier oder im Gespräch mit uns bei Comfortplan.“

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Voll ins Thema Riester-Rente einsteigen – Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Für die Riester-Rente schließen Sie einen Vertrag mit einem Versicherungsunternehmen ab, zum Beispiel mit der AXA, der Allianz oder bei der Hannoverschen Versicherung, um nur einige zu nennen. In diese Versicherung zahlen Sie dann monatlich einen Beitrag ein. Mindestens 60 Euro pro Jahr müssen es sein.

Der Staat fördert diese private Altersvorsorge gleich auf zwei Wegen:

  • Je nach Beitragshöhe zahlt der Staat eine Zulage für Sie als Sparer und – wenn Sie Kinder haben auch eine Kinderzulage. Was genau das bedeutet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt zu den Zuzahlungen vom Staat.
  • Sie haben Steuervorteile, denn Sie können die Ausgaben für die Riester-Rente in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen. Maximal 2.100 Euro.
    Sobald Sie in Rente gehen, erhalten Sie das angesparte Kapital lebenslang als monatliche Rente ausgezahlt.

Zuzahlungen vom Staat

Je nachdem, wie hoch die Beiträge sind, die Sie für die Riester-Rente einzahlen, gibt der Staat etwas dazu. Die volle staatliche Zulage sind 175 Euro für jede:n Sparer:in. Damit Sie diese Förderung erhalten (und so die staatliche Zuzahlung voll ausschöpfen), müssen Sie im Jahr einen Betrag für die Riester-Rente einzahlen, der vier Prozent des Einkommens entspricht, das Sie im Jahr zuvor verdient haben.

Berechnungsbeispiel für den Mindestbeitrag zur vollen Förderung:

Ihr Bruttoeinkommen aus dem letzten Jahr lag bei 36.000 Euro (3.000 Euro pro Monat). Vier Prozent davon sind 1.440 Euro. Die volle staatliche Zulage von 175 Euro macht die Summe am Ende komplett. Um den monatlichen Mindestbeitrag zu berechnen, ziehen wir diesen Betrag von der gesamten Summe ab.

4 Prozent des Vorjahres­bruttoeinkommens1.440 Euro
Volle staatliche Zulage– 175 Euro
Im Jahr einzuzahlen sind mindestens1.265 Euro
Monatlicher Beitrag(1.265 / 12 = ) 105,42 Euro

Das heißt: Um die volle staatliche Riester-Förderung zu einzustreichen, müssten Sie bei diesem Einkommen pro Monat rund 106 Euro in Ihren Riester-Renten-Vertrag einzahlen.

Nun ein Beispiel mit der staatlichen Kinderzulage:

Kindersegen wird ebenfalls durch die Riester-Rente gefördert. Für ein Kind schlägt der Staat noch einmal 300 Euro pro Jahr darauf (Achtung: für Kinder, die vor dem 1.1.2008 geboren wurden, werden nur mit 185 Euro gefördert).

Unser Beispiel: Claudia Port verdient ebenfalls 36.000 Euro im Jahr. Sie ist Mutter von zwei Kindern, die 2010 und 2012 geboren wurden. Daraus ergibt sich folgende Riester-Rechnung

4 Prozent des Vorjahres­bruttoeinkommens1.440 Euro
Staatliche Grundzulage– 175 Euro
Kinderzulage (2 x 300 Euro)– 600 Euro
Einzuzahlen sind mindestens665 Euro

 

Für den Riester-Rentenvertrag zahlt sie pro Monat mindestens 56 Euro ein und profitiert von allen Zulagen.

Wichtig: Die Kinderzulage zahlt der Staat nur, solange ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Fällt dieser weg, dann ist es auch mit der Förderung vorbei.

„Sie sind jung und stehen am Anfang Ihrer beruflichen Karriere? Dann gibt es für Sie bei der Riester-Rente noch einen Vorteil: den Berufseinsteiger-Bonus. Junge Leute bis 25 Jahre fördert Vater Staat noch einmal mit einer Zulage von 200 Euro extra.“

Christian Bulik - Ihr Berater für Versicherungen und Leben bei Comfortplan.de

Christian Bulik Versicherungsexperte für Riester-Renten

Steuervorteile beim Riester-Renten-Vertrag

Theoretisch können Sie in Ihren Riester-Vertrag so viel einzahlen, wie Sie möchten. Von der Steuer können Sie davon maximal 2.100 Euro absetzen. Den Betrag für die Riester-Rente erfassen Sie in den Steuerformularen unter den „Sonderausgaben“.

Das Finanzamt prüft über die sogenannte „Günstigerprüfung“ was für Sie besser ist: die Zulagenzahlungen oder die Steuerersparnisse.

Sind die Steuerersparnisse höher als die staatlichen Zulagen, dann erhalten Sie den Differenzbetrag erstattet. Wenn jedoch Ihre steuerliche Entlastung unter den Zulagen liegt, erhalten Sie nichts zurückgezahlt.

Wer viel verdient und aufgrund des hohen Steuersatzes hohe Ausgaben hat, profitiert von der Rückzahlung.

Grundzulage für den Sparer, Kinderzulage und Steuervorteile: bei genauerem Hinsehen hat die Riester-Rente doch einige Pluspunkte zu bieten.

Für wen ist die Riester-Rente ein Vorteil?

Für Geringverdienende,

denn sie profitieren besonders von den staatlichen Zuzahlungen.

Kinderreiche Familien,

denn für sie sind die Zulagen für Kinder attraktiv.

Gutverdienende,

denn sie profitieren von den Steuererleichterungen.

Warum lohnt sich Riestern auch bei wenig Einkommen?

Der Sockelbeitrag zur Riester-Rente beträgt 60 Euro im Jahr bzw. fünf Euro pro Monat. Das muss ein Riester-Sparer mindestens einzahlen, um die volle staatliche Zulage von 175 Euro zu erhalten. Wegen dieser geringen Summe ist es auch für Geringverdiener oder Arbeitsuchende möglich, in einen Riester-Vertrag zu sparen oder ihren Riester-Vertrag bei finanziellen Engpässen weiterzuführen.

Dass sich so auch Personen mit sehr geringem Einkommen mit der Riester-Rente ein kleines Finanzpolster ansparen können, ist neu. In diesem Punkt hagelte es früher berechtigte Kritik. Denn die Rentenzahlung wurde bis 2017 auf die Grundsicherung im Alter angerechnet. Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz dürfen sie bis zu 223 Euro anrechnungsfrei behalten.

Wer darf riestern?

Das System der Riester-Rente richtet sich an jede Person, die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt.
Förderberechtigt sind

  • Versicherungspflichtige Arbeitnehmer:innen, Auszubildende und Studierende (mit rentenversicherungspflichtigem Job)

  • Personen, die Bundesfreiwilligendienst leisten

  • Versicherungspflichtige Selbstständige (z.B. Handwerksmeister, die Pflichtbeiträge abführen)

  • Beamtinnen & Beamte, Richter:innen, Soldat:innen und andere Empfänger von Amtsbezügen

  • Bezieher:innen von Arbeitslosengeld I und II oder Krankengeld

  • Personen, die eine Rente aufgrund von Erwerbsminderung bzw. Erwerbsunfähigkeit oder eine Versorgungsleistung bei Dienstunfähigkeit beziehen

Christian Bulik
Versicherungsexperte für Riester-Renten
Seriös, authentisch, ehrlich - so wie Christian Bulik sind alle unsere Versicherungsexperten.

„Nicht zulagenberechtigt heißt: Sie sind nicht pflichtversichert und zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Damit dürfen Sie eigentlich keinen Riester-Vertrag abschließen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit für Sie. Wenn nämlich Ihr Ehepartner förderberechtigt ist, dann können auch Sie einen förderfähigen Riester-Vertrag abschließen. Hausfrauen oder Hausmänner sowie Selbstständige haben durch diese Regelung die Chance, die staatlichen Zuzahlungen zur Altersvorsorge mitzunehmen.“

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Christian Bulik
Versicherungsexperte für Riester-Renten

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Beim Riester-Sparen haben Sie verschiedene Möglichkeiten, um für das Alter vorzusorgen. Die gängigsten Vertragsformen sind:

Wann ist die Riester-Rentenversicherung empfehlenswert?

  • Wenn Sie früh in Ihrem Erwerbsleben mit dem Riester-Sparen anfangen.
  • Wenn Sie eine garantierte Rentenhöhe bevorzugen.

Wann ist der Fondssparplan empfehlenswert?

  • Wenn Sie Ihre Altersvorsorge langfristig ansparen.
  • Wenn Ihnen eine hohe Rendite wichtig ist und Sie bei der Geldanlage auch bereit sind, Risiken einzugehen.

Welche Riester-Rente für Sie am besten ist, hängt unter anderem von Ihrer Risikobereitschaft beim Geldanlegen ab, davon wie viel Sie ansparen möchten und wie viel Zeit Ihnen noch bis zur Rente bleibt.

Für (zukünftige) Immobilienbesitzer:innen gibt es noch den Wohn-Riester-Vertrag. Dort ist das Riester-Sparen mit einer Immobilienfinanzierung bzw. mit einem Bausparvertrag verbunden und daher eher eine Kapitalanlage als eine Altersvorsorge mit lebenslanger Rentenzahlung.

Ein Auslaufmodell ist der Riester-Banksparplan. Diese Riester-Form finden Sie als Neuvertrag – wenn überhaupt – nur noch bei einzelnen Sparkassen. Der Grund: Da die Zinsen beim Sparen gegen Null gehen, ist dieses Rentensparmodell unattraktiv geworden. Daher haben die meisten Anbieter den Banksparplan aus ihrem Angebot genommen und verwalten nur noch die bestehenden Verträge.

Vorteile und Nachteile der Riester-Rente

Vorteile
  • Staatliche Zulagen für den Sparer

  • Staatliche Zulagen für Kinder

  • Beitragsgarantie (Zum Zeitpunkt der Rentenauszahlung sollen mindestens die regelmäßig eingezahlten Beiträge und die staatliche Zulage wieder zur Verfügung stehen)

  • Beiträge steuerlich absetzbar

  • Lebenslange Rente

  • Beträge als Altersvorsorge pfändungssicher und geschützt vor dem Sozialamt und Hartz IV

Nachteile
  • Wenig Rendite im Vergleich zu anderen Vorsorgemöglichkeiten

  • Besteuerung der Auszahlung

  • Nur 30 Prozent als Kapital auszahlbar, der Rest als Rente

  • Zum Teil hohe Verwaltungs- und Abschlusskosten

  • Bei Kündigung Rückzahlung aller erhaltenen Zulagen und Steuervorteile

  • Verträge sind komplex und schwer verständlich

Wann und wie wird die Riester-Rente ausgezahlt?

Ihre Riester-Ersparnisse erhalten Sie automatisch, wenn Sie in Rente gehen. Der normale Beginn der Altersrente liegt nun bei 67 Jahren. Dann startet auch die Auszahlungsphase der Riester-Rente.

Sie können die Rente auch bereits ab dem 62. Lebensjahr verlangen. In diesem Fall gehen Ihnen jedoch einige Zulagen verloren.

Bei der Auszahlung entscheiden Sie sich für eine von zwei Möglichkeiten:

Mit EinmalzahlungOhne Einmalzahlung
Sie können sich 30 Prozent des angesparten Kapitals als Einmalzahlung auszahlen lassen.
Auf die restlichen 70 Prozent besteht dieser Anspruch nicht. Diesen Teil erhalten Sie als monatliche Rente.
Sie verzichten auf die anteilige Auszahlung und lassen sich, wie vereinbart, jeweils die monatliche Rente auszahlen.

Versteuerung der Rentenauszahlung

Die Riester-Rente wird nachgelagert besteuert, so wie andere Renteneinkünfte auch. Das bedeutet: Die eingezahlten Beiträge sind steuerfrei, auf die Auszahlungsbeiträge wird die Steuer fällig. Ab 2040 übrigens zu 100 Prozent.

Versteuert wird Ihre Rente nach Ihrem persönlichen Steuersatz. Wie hoch dieser ist, hängt von Ihrem gesamten Einkommen als Rentner ab.

Welcher Riester-Rententarif ist der beste?

Riester-Rentenprodukte sind immer wieder Mittelpunkt in den Tests von Finanzexpert:innen und Verbrauchermagazinen. Schon allein deshalb, weil die Riester-Rente seit Jahren zu den bekanntesten Formen der geförderten Altersvorsorge zählt.

Das Handelsblatt testete im August 2020 zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg die Riester-Tarife von 17 Versicherern, die fondsbasierte Riester-Verträge anbieten.

Modellkunde ist eine 35-jährige Person, die 35 Jahre lang monatlich 160,42 Euro einzahlt (zusammen mit der staatlichen Grundzulage von 175 Euro ergeben diese Beträge den jährlichen, förderfähigen Höchstbetrag von 2.100 Euro). Ein Teil des Geldes wird wegen der Beitragsgarantie im Sicherungsvermögen der Versicherung angelegt, der Rest wird in Investmentfonds investiert.

Die Tester:innen bewerten die Finanzkraft, Produktrating und die Rentenhöhe der Riester-Tarife.

Diese sechs Kandidaten gehen mit sehr guter Bewertung aus dem Test hervor:

  • RiesterRente KomfortDynamik (Allianz)
  • RiesterRente InvestFlex (Allianz)
  • Riester Care invest (HanseMerkur)
  • plusrente Riester mit Garantielaufzeit (die Bayerische)
  • Riesterrente ZUKUNFT mit Garantielaufzeit (die Bayerische)
  • RiesterRente Invest Garant (Continentale Lebensversicherung)
Christian Bulik
Versicherungsexperte für Riester-Renten

“Damit Sie die richtigen Entscheidungen für Ihre Altersvorsorge treffen, hier unsere Empfehlung: Lassen Sie sich von einem Experten helfen, gleich hier auf Comfortplan. Besprechen Sie mit ihr oder mit ihm, welche Riester-Form am besten zur Ihrer Lebenssituation passt und erhalten Sie Tipps, welcher Anbieter am besten geeignet ist und die besten Konditionen bietet.”

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