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Reise­kranken­versicherung - Das müssen Reisende wissen

  • Medizinische Versorgung im Ausland absichern
  • Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums unverzichtbar
  • Unverbindlicher Vergleich der Versicherer

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Was leistet eine Reise­krankenversicherung?

Eine Reisekrankenversicherung sichert Sie im Ausland ab - von der Erstbehandlung bis zum Rücktransport nach Deutschland. Die Versicherung ist ausgesprochen günstig, ihre Leistungen im Bedarfsfall unersetzlich. Wer reist, sollte nicht daran sparen.

Gerade Reisenden, die den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verlassen, wird der Abschluss einer Reisekrankenversicherung dringend empfohlen. Hier stehen Sie sonst ohne Absicherung da, was finanzielle und gesundheitliche Risiken birgt.

Comfortplan bietet Ihnen einen umfassenden und bequemen Versicherungsvergleich. Ob Student oder Rentner, Single oder Großfamilie, bei uns finden Sie das passende Angebot. Sie können direkt online buchen, der Versand des Versicherungsscheins erfolgt sofort und automatisch.

Erleichtert wird Ihnen die Auswahl des passenden Angebots bei Comfortplan durch eine Qualitäts-Einstufung der Stiftung Warentest. Wenn Sie in Begleitung reisen, erhalten Sie die Absicherung bei uns auf Wunsch für alle Familienmitglieder in einer Buchung.

Warum wird eine Auslandskrankenversicherung benötigt?

Die Absicherung der gesetzlichen Krankenversicherung greift im Ausland nur bedingt. Es bleiben Lücken, die Sie teuer zu stehen kommen können.

Vergleichsweise günstig ist die Situation in Ländern des EWR, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen unterhält. Hier haben Sie als Versicherter dieselben Leistungsansprüche wie in Deutschland. Es genügt die Vorlage der Europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) - das ist die normale Gesundheitskarte in Ihrem Portemonnaie.

Staaten mit Gültigkeit der EHIC

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien & Nordirland (bis zum EU-Austritt), Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

Fallstricke gibt es allerdings auch im EWR: Übersteigen die Behandlungskosten im Reiseland die in Deutschland üblichen Beträge, zahlen Sie die Differenz aus eigener Tasche. Hinzu kommt, dass viele Ärzte im Ausland - EHIC hin oder her - auf einer privaten Abrechnung beharren. Das ist nicht immer rechtens, aber in einer Notsituation und in einer Fremdsprache kaum zu diskutieren. Wohl dem, der in dieser Situation auf eine Reisekrankenversicherung zurückgreifen kann. Auch der medizinisch notwendige Rücktransport nach Deutschland wird von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet.

Reisen in alle Welt

Heikler wird die Lage für Reisende außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums, also zum Beispiel in Amerika. Hier besteht kein Versicherungsschutz. Die Kosten sind jedoch schon für einfache Behandlungen hoch. Wenige Euro für eine Versicherung machen sich da schnell bezahlt. Für Jugendliche gibt es den Reiseversicherungsschutz schon ab sechs Euro, für Erwachsene unter zehn.

Das ist beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung zu beachten

Gerade aufgrund der günstigen Preiskonditionen lohnt es, die enthaltenen Leistungen zu vergleichen. Das bezieht sich zunächst auf die gewünschte Dauer (pro Jahr / pro Aufenthalt) und die Anzahl der Versicherten (bei Familien), aber auch folgende Punkte:

  • Geltungsraum (meist weltweit, Zusatzkosten für USA / Kanada)

  • Art der Reise (Sportreisen, Abenteuerreisen etc.)

  • Vereinbarte Wartezeiten (z.B. bei Schwangerschaft)v

  • Bedingungen für den Rücktransport

  • Umgang mit Vorerkrankungen

  • Übernahme von Zahnbehandlungen

  • Behandlung psychischer Probleme

Behandlung darf nicht Reiseanlass sein

Die Auslandskrankenversicherung übernimmt keine Behandlungen, die bereits vor der Reise geplant waren. Dazu zählen zum Beispiel Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen. Besonders kritisch sind Zahnbehandlungen, für die häufig ein Ausschluss oder eine hohe Selbstbeteiligung besteht. Bei der Behandlung von Vorerkrankungen sind ebenfalls Konflikte möglich. Achten Sie bei Bedarf auf klare Formulierungen in Bezug auf chronische Erkrankungen.

Reisen in Kriegsgebiete sind immer vom Versicherungsschutz ausgenommen. Auch Schäden durch innere Unruhen werden nicht anerkannt. Besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, hat das Einfluss auf ihren Versicherungsschutz.

Je nach Anbieter im Leistungsumfang enthalten

Die Behandlung von psychischen Erkrankungen wird von vielen Anbietern nicht übernommen. Legen Sie Wert darauf, sollten Sie dies bei der Auswahl beachten. Das gilt auch für die Anwendung alternativer Behandlungsmethoden.

Zeitliche Regelungen: Böse Überraschungen vermeiden

Die Reisekrankenversicherung lässt sich für das gesamte Jahr abschließen, aber auch für eine konkrete Reise. Gerade wenn Sie gelegentlich im Ausland unterwegs sind, lohnt die günstige Jahres-Police.

Stellen Sie vor Abschluss Ihrer Versicherung sicher, dass es keine unerwünschten Fristen gibt. So können zu Beispiel Wartezeiten für eine Schwangerschaft bestehen. Leistungen, die damit im Zusammenhang stehen, werden damit erst nach Ablauf der Frist erbracht.

Auch bei der Definition einer Reise kann es Unterschiede geben. So sehen manche Versicherer die Voraussetzungen nicht erfüllt, wenn nicht mindestens zwei Übernachtungen im Ausland erfolgen.

Tipp:

Während die Reiseart in der Praxis kaum eine Rolle spielt, also auch Tauchreisen oder Skitouren abgedeckt sind, gibt es beim Rücktransport große Unterschiede, die sich an den Formulierung zeigen. Grund sind die hohen Kosten, die bei jedem Rücktransport entstehen.

  • Krankenrücktransport wird übernommen, wenn "medizinisch notwendig"

  • Krankenrücktransport wird übernommen, wenn "medizinisch sinnvoll"

Medizinisch sinnvoll ist ein Rücktransport etwa dann, wenn Sie sich im örtlichen Krankenhaus im Ausland schlecht aufgehoben fühlen. Eine medizinische Notwendigkeit besteht jedoch nicht.

Wie läuft die Bezahlung bei Inanspruchnahme der Versicherung ab?

Bei einer kleineren, ambulanten Behandlung ist es üblich, dass der Versicherte den Betrag auslegt und gegen Vorlage der Rechnung erstattet bekommt. Bei einer größeren, stationären Behandlung informieren Sie bitte Ihre Versicherung. In den meisten Fällen wird diese direkt mit dem Krankenhaus beziehungsweise Vertragsarzt abrechnen.

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