Privathaftpflicht Begriffsdefinitionen

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  • Wichtige Haftpflicht- Begriffe einfach erklärt
  • Deckungsumfang der leistungsstarken Tarife

Privathaftpflichtversicherung im Vergleich

Endlich verständlich: Wichtige Begriffe der Privathaftpflicht

Lassen Sie sich nicht länger von schwer verständlichen Begrifflichkeiten einschüchtern. Versicherungen zu verstehen ist nicht schwer. Man muss auch nicht viel wissen. Ein ganzes Begriffs- Lexikon lohnt sich daher nicht und birgt die Gefahr Verwirrung zu stiften. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe, die bei der Privathaftpflichtversicherung immer wieder auftauchen, und was sich dahinter verbirgt.

  • Auslandsaufenthalt:

    Häufige Fragen in der Privathaftpflicht

    Jede Privathaftpflichtversicherung leistet auch für Schäden, die Sie im Ausland verursachen. Dies jedoch nicht für unbegrenzte Zeit und in unbegrenzter Höhe. In den meisten Policen beträgt die Dauer des Versicherungsschutzes im Ausland ein Jahr. Einige Versicherer bieten auch Versicherungsschutz für einen längeren Auslandsaufenthalt an, unterscheiden aber auch zwischen Aufenthalten in Europa und außereuropäischem Ausland. Die Deckungssummen differieren hier erheblich. Kehren Sie Deutschland für immer den Rücken oder haben hier keinen Wohnsitz mehr, erlischt der Versicherungsschutz.

  • Deckungssumme:

    Als Deckungssumme wird die Summe bezeichnet, bis zu welcher der Versicherer maximal verpflichtet ist im Schadenfall zu leisten. In der Regel liegt die generelle Mindestsumme bei 3 Millionen Euro, besser sind jedoch 10 Millionen Euro. Sollten Sie einen alten Vertrag mit geringeren Summen haben, sollten Sie dringend zu einem neueren Tarif wechseln.

    Für bestimmte Schadenfälle, wie zum Beispiel Schlüsselverlust, werden meistens nur geringere Summen erstattet. Wie hoch die Deckungssummen für jeden Tarif und die jeweiligen Schadensfälle sind, zeigt unser Versicherungsvergleich.


  • Deliktfähigkeit:

    Das bürgerliche Gesetzbuch hat eine Definition der Deliktfähigkeit bei Kindern und Erwachsenen. Bis zum 7. Geburtstag ist ein Kind nicht deliktfähig, das heißt es kann für sein Handeln nicht zur Verantwortung gezogen werden. In der Konsequenz bedeutet dies, dass der Geschädigte auf seinem Schaden "sitzen bleibt", falls die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Ab 7 Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres kann das Kind/ der Jugendliche zur Verantwortung gezogen werden, soweit es die Einsicht über sein Handeln hat und sich der Konsequenzen bewusst ist. Ab 18 Jahren greift die volle Deliktfähigkeit.
    Inzwischen leisten viele Privathaftpflichtversicherer auch für Schäden, die deliktunfähige Kinder verursachen. Hierauf sollte man als Eltern unbedingt achten.

    Sie müssen also zwar bei einem Kleinkind für einen von ihm verursachten Schaden nicht aufkommen, möchten dieses vielleicht aber gerne tun, weil das Kind zum Beispiel das Auto des Nachbarn verkratzt hat und sie die gute Beziehung zum Nachbarn nicht gefährden möchten, wenn dieser den Schaden selbst zahlen muss.

  • Forderungsausfall:

    ntworten für die Privathaftpflichtversicherung

    Der Forderungsausfall ist sozusagen der Rettungsanker Ihrer Versicherung. Normalerweise leistet Ihre Versicherung nur, wenn Sie einen Schaden verursachen. Hier ist es so, dass Ihre Versicherung einspringt, falls Sie selbst geschädigt werden und der Verantwortliche des Schadens weder eine Privathaftpflichtversicherung hat, noch über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, Ihnen den Schaden zu erstatten. In diesem Fall geht Ihr Versicherer in Vorleistung und erstattet, meistens mit gewissen Beschränkungen, die Schadenshöhe des entstandenen Schaden. In Wahrheit wird dieses Ereignis jedoch selten vorkommen, da man immer zuerst einen gerichtlichen Titel gegen den Schädiger erwirkt haben muss, bevor die Versicherung leistet.

  • Gefährdungshaftung oder Verschuldenshaftung:

    In einigen Fällen geht man in der Haftpflichtversicherung von einer Gefährdungshaftung aus, so zum Beispiel beim Führen eines Autos oder Motorrades. Der Gesetzgeber sagt hier, dass allein durch das Fahren eines PKW eine Gefährdung ausgeht. So können diese Risiken nicht über die Privathaftpflicht abgesichert werden. Dies gilt beispielsweise auch für Hunde und Pferde. Für KFZ, sowie Hunde und Pferde benötigt man eine separate Versicherung. Das gilt nicht für Katzen und Kleintiere. Diese sind im Privathaftpflicht- Versicherungsschutz enthalten.

    Im Gegensatz dazu spricht man von einer Verschuldenshaftung. Wenn Sie den Schaden verschuldet haben, leistet die Haftpflicht für den entstandenen Schaden im Rahmen der Bedingungen.

  • Mietsachschäden:

    Zum Umfang der Haftpflichtversicherung gehört auch für Schäden zu leisten, die Sie an gemieteten Räumen oder Gebäuden verursachen. Dies kann der Parkettboden in der Mietwohnung gleichermaßen sein wie das Mobiliar in der Ferienwohnung. Eine Besonderheit sind Schäden, die durch den Hund in der Mietwohnung oder dem Ferienhaus verursacht wurden. Diese Schäden müssen über die Tierhalterhaftpflichtversicherung abgesichert werden. Glasschäden gehören nicht dazu, denn diese sind generell über die Glasversicherung abzusichern.

  • Schlüsselverlust:

    Viele Versicherer bieten den Ersatz des finanziellen Schadens bei einem privaten oder beruflichen Schlüsselverlust an. Durch den Verlust der Schlüssel, seien es nun die Schlüssel des Vermieters oder des Dienstherrn, können auf Sie erhebliche Kosten zukommen. Dieses Risiko kann beitragsfrei mitversichert werden. Prüfen Sie bei jedem Angebot, für das Sie sich interessieren, ob diese oder auch andere relevante Deckungseinschlüsse mitversichert sind.

Weitere Begriffe und Tarifdetails werden im Versicherungsvergleich erläutert. Dort finden Sie auch die Preise zu allen Angeboten und Angaben dazu, welcher Tarif was versichert. Mit unserer leicht verständlichen Sternebewertung sehen Sie auf einen Blick, welche Produkte leistungsstark sind und welche nicht:

Privathaftpflicht Vergleich


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