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Hohe Leistungen zum fairen Preis - Private Krankenversicherung

Wer kann in die Private Krankenversicherung wechseln?

Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) sichern Sie sich nicht nur einen umfassenden Gesundheitsschutz. Sie können zudem selbst entscheiden, welche Leistungen Ihnen dabei besonders wichtig sind. Ob für Sie ein Wechsel in die PKV infrage kommt, hängt je nach Berufsgruppe von bestimmten Voraussetzungen ab:

  • Angestellte: Als Angestellter müssen Sie für den Zugang zur privaten Krankenversicherung ein Jahresbruttoeinkommen von über 62.550 Euro vorweisen. Um sich den Top-Gesundheitsschutz der PKV zu sichern, muss Ihr Einkommen diese Summe für mindestens zwölf Monate überschreiten.

  • Beamte: Für Sie als Beamter oder Beamtenanwärter steht die PKV ab dem ersten Tag offen. Sie genießen dabei besondere Vorteile, denn Ihr Dienstherr beteiligt sich über die Beihilfe an den Krankheitskosten, sodass Sie nur wenig Geld für die PKV zahlen.

  • Selbstständige: Wer eine selbstständige Tätigkeit ausübt, hat die freie Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV). Eine frühe Entscheidung für die PKV lohnt sich dabei, denn die Beiträge fallen meist niedriger aus als bei der gesetzlichen Krankenkasse.

  • Freiberufler: Als Freiberufler können Sie jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln, ohne dafür bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Lediglich wenn Sie als Künstler arbeiten, müssen Sie sich zunächst von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen.

  • Studenten: Mit dem Beginn des Studiums haben Studierende die Möglichkeit, eine PKV abzuschließen und sich so Top-Leistungen für ihren Gesundheitsschutz zu sichern. Während des Studiums ist der Schritt in die private Krankenversicherung nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich.

Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV): Welche Voraussetzungen gelten für  ?

  müssen keine Voraussetzungen erfüllen, um eine private Krankenversicherung abzuschließen. Sie können sich mit Beginn Ihrer Tätigkeit frei für den privaten oder gesetzlichen Gesundheitsschutz (GKV) entscheiden.

Einzige Hürde bei der PKV: Die Gesundheitsprüfung, die vor Vertragsabschluss anfällt. Hier wird Ihre medizinische Vergangenheit abgefragt. Vorerkrankungen wirken sich negativ auf den Beitrag aus. Jedoch sind Sie verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen, andernfalls droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Nehmen Sie für die Beantwortung daher Ihren Hausarzt zur Hilfe.

Angestellte müssen im Gegensatz zu Beamten oder Selbstständigen einige Voraussetzungen erfüllen, ehe sie eine private Krankenversicherung abschließen dürfen. Die Bedingungen betreffen vor allem das Gehalt.

Beamten und Beamtenanwärtern wird der Einstieg in die private Krankenversicherung leicht gemacht. Ab Tag 1 des Beamtenverhältnisses beziehungsweise der Anwartschaft können Sie in die PKV wechseln, unabhängig von Ihrem Gehalt. Zudem übernimmt Ihr Dienstherr durch die sogenannte Beihilfe zwischen 50 bis 80 Prozent Ihrer Gesundheitskosten.

Studenten müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllen, um in die PKV zu wechseln. Jedoch sollten Sie als Student beachten, dass der Abschluss einer privaten Krankenversicherung nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich ist. Diese sind:

Als Hausmann / Hausfrau haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, privat krankenversichert zu sein:

Als Arbeitsloser / Arbeitsuchender haben Sie nur eingeschränkt die Möglichkeit, privat krankenversichert zu sein. In der Regel werden Sie mit Beginn der Erwerbslosigkeit versicherungspflichtig und fallen damit automatisch in die gesetzliche Krankenversicherung. Wenn Sie allerdings als Privatpatient Arbeitslosengeld 1 beziehen und vor Ihrer Arbeitslosigkeit mindestens fünf Jahre lang in der PKV versichert waren, können Sie sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Diese Entscheidung ist für die gesamte Phase Ihrer Erwerbslosigkeit bindend.

Leider haben Sie als Rentner grundsätzlich kaum Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Aber keine Bange: Auch mit einer gesetzlichen Krankenversicherung erhalten einen umfassenden medizinischen Grundschutz. Mit unserem Krankenkassenvergleich erfahren Sie, welche Kasse die für Sie die passenden Leistungen zum fairen Beitrag anbietet.

  • Ihr Bruttoeinkommen muss über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegen.

  • Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt 2020 bei 62.550 Euro (5.212,50 brutto im Monat). Sie orientiert sich am Einkommensniveau in Deutschland und wird jährlich neu berechnet.

  • Zum Einkommen zählen neben dem Bruttogehalt auch vermögenswirksame Leistungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie bezahlte Überstunden.

  • Ihr Einkommen muss für mindestens zwölf Monate über der JAEG liegen. Danach ist der Weg in die PKV für Sie frei.

Entwicklung der Jahresentgeltgrenze (JAEG) seit 2014

Die Grenze wird jährlich angepasst. Sollte das Einkommen diese dann unterschreiten, greift für Beschäftigte wieder die Versicherungspflicht und sie müssen zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.

2014   53.550 Euro (4.462,50 Euro im Monat)
2015   54.900 Euro (4.575 Euro)
2016   56.250 Euro (4.687,50 Euro)
2017   57.600 Euro (4.800 Euro)
2018   59.400 Euro (4.950 Euro)
2019   60.750 Euro (5.062,50 Euro)
2020   62.550 Euro (5.212,50 Euro)

  • Der Beginn des Studiums

  • Das Ende der Familienversicherung (meist Ende des 25. Lebensjahres)

  • Das Ende der Versicherungspflicht in der studentischen Krankenversicherung (spätestens mit 30 Jahren)

In den ersten beiden Fällen müssen Sie sich innerhalb von drei Monaten von der Versicherungspflicht befreien lassen und eine PKV abschließen. Im letzten Fall beträgt die Frist hierfür lediglich zwei Wochen. Die Entscheidung für die PKV ist für die Dauer des Studiums bindend.

  • Sie haben kein Einkommen

  • Ihr Einkommen liegt unter der sogenannten Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro im Monat oder

  • Ihr Ehepartner ist Beamter

Die Grundvoraussetzung ist generell, dass Sie von der Versicherungspflicht befreit sind. Sobald dies bei Ihnen der Fall ist, können Sie in die PKV wechseln.

Ist Ihr Ehepartner Beamter in der PKV und Ihr eigenes Einkommen liegt unter einer bestimmten Grenze (je nach Bundesland zwischen 8.652 Euro und 18.000 Euro im Jahr), profitieren Sie durch ihn von der Beihilfe seines Dienstherrn.

Haben Sie keine Möglichkeit, in die PKV zu wechseln, erhalten Sie mit einer gesetzlichen Krankenversicherung einen umfassenden medizinischen Grundschutz. Falls Sie hier eine Entscheidungshilfe in Anspruch nehmen wollen, empfehlen wir unseren Krankenkassenvergleich.

Wechsel manchmal nicht erlaubt

Studienanfänger, die zuvor beispielsweise durch den Wehrdienst oder eine frühere Ausbildung pflichtversichert waren, müssen während des Studiums in der GKV bleiben und haben keine Möglichkeit, in die PKV zu wechseln.

Für Künstler gelten Sonderregelungen

Eine Ausnahme bilden Freiberufler, die dem Künstlersozialversicherungsgesetz unterliegen. Das betrifft zum Beispiel Musiker, Autoren oder Maler, die für Medienhäuser oder Kultureinrichtungen tätig sind. Sie müssen sich erst von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen. Dafür ist der Nachweis erforderlich, dass Sie in den letzten drei aufeinanderfolgenden Jahren über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von aktuell 62.550 Euro brutto verdient haben.

PKV für Studenten: Wie geht es nach dem Studium weiter?

Privatversicherte Studenten haben nach dem Ende Ihres Studiums verschiedene Optionen, ihren Gesundheitsschutz zu regeln:

  • Eintritt in ein Angestelltenverhältnis
    Sobald Studienabsolventen eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung aufnehmen, haben sie die Wahl zwischen GKV und PKV. Ab einem Bruttojahreseinkommen von mindestens 62.550 Euro, die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (Stand 2020), steht ihnen der Zugang zum privaten Gesundheitsschutz offen, darunter müssen sie in der Regel Kassenpatient werden.

  • Schritt in die Selbstständigkeit
    Machen Sie sich als privatversicherter Absolvent nach dem Studium selbstständig, bleiben Sie in der PKV.

  • Eintritt in ein Beamtenverhältnis
    Auch hier gilt die Regelung, dass Sie Privatpatient bleiben, was sich durch die Beihilfe des Dienstherrn für Sie finanziell lohnt. Beamtenanwärter haben zudem die Option spezieller Anwärtertarife.

  • Arbeitslosigkeit
    Finden Sie nach dem Studium keinen Job, bleiben Sie in der Regel privat versichert. Sie haben lediglich die Möglichkeit, in den günstigeren PKV-Basistarif zu wechseln, um die Kosten zu senken. Zudem erhalten Sie einen Zuschuss zum Beitrag. Nur wenn Sie durch ein früheres Angestelltenverhältnis nach dem Studium Arbeitslosengeld 1 erhalten, können Sie in die GKV wechseln.

  • Studienabbruch
    Bei einem vorzeitigen Abbruch des Studiums ändert sich für Privatversicherte in der Regel erst einmal nichts, sie bleiben in der PKV. Erst wenn sie sich für einen der genannten Wege entscheiden, ändert sich ihr Versicherungsstatus unter Umständen. Denken Sie daran, Ihre Versicherung frühzeitig über den Studienabbruch zu informieren.

Welche Vorteile und Nachteile hat die PKV für

Die private Krankenversicherung bietet für eine Reihe von Vorteilen. Im Vordergrund steht dabei natürlich das Leistungsplus, das Sie sich mit einer PKV sichern. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hingegen spielt ihre Stärken bei der Absicherung Ihrer Familienmitglieder aus.

Die Vorteile der PKV im Überblick:

  • Beiträge
    In der GKV gilt: Je mehr Sie verdienen, desto mehr zahlen Sie – zumindest bis zur Beitragsbemessungsgrenze. In der PKV richten sich die Beiträge nach Ihrem Gesundheitszustand, Ihren gewünschten Leistungen und dem Alter.

  • Leistungen
    Kürzere Wartezeiten, schnellere Termine beim Facharzt, Erstattung von alternativen Heilmethoden: Der Leistungskatalog der PKV übertrifft den der Krankenkassen deutlich. Einmal vereinbarte Leistungen sind zudem lebenslang garantiert.

  • Individualität
    Die Leistungen der gesetzlichen Kassen sind vom Gesetzgeber größtenteils festgeschrieben. In der PKV stellen Sie Ihren medizinischen Schutz individuell nach Ihren Wünschen zusammen.

  • Auslandsschutz
    Wenn Sie viel reisen, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Ihr Gesundheitsschutz gilt in der PKV für mindestens einen Monat europaweit.

  • Flexibilität
    Kassenpatienten müssen im Krankheitsfall das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen. Als Privatpatient dürfen Sie die Klinik und sogar Ihren behandelnden Arzt frei wählen. 

  • Neue Heilverfahren
    Privatpatienten haben die Möglichkeit, von neuen Heilverfahren oder Behandlungsmethoden zu profitieren, während diese Kassenpatienten erst offenstehen, wenn sie in den Leistungskatalog der GKV aufgenommen wurden.

Die Nachteile der PKV im Überblick:

  • Vorkasse
    Die entstandenen Kosten für eine Behandlung zahlen Sie zunächst aus eigener Tasche. Der Versicherer erstattet den Betrag erst, nachdem die Rechnung bei diesem eingegangen ist.

  • Gesundheitscheck
    Vor dem Wechsel in die PKV wird eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Dabei werden unter anderem jahrelang zurückliegende Vorerkrankungen abgefragt. Diese können zu höheren Beiträgen oder Leistungsausschlüssen führen.

  • Wechsel
    Ein Anbieterwechsel ist in der PKV mit vielen Nachteilen verbunden. So gehen beispielsweise die Altersrückstellungen verloren, die verhindern, dass die Beiträge im Alter zu stark steigen. 

  • Familienschutz
    In der GKV ist Ihr Nachwuchs kostenfrei mitversichert. In der PKV müssen Sie für Ihre Kinder eine eigene Krankenversicherung abschließen. Hierfür stehen jedoch spezielle Tarife zur Auswahl. Ihr Dienstherr leistet auch hier eine Beihilfe.

    Sind Ihre Eltern in der GKV, sind Sie dort bis zu Ihrem 25. Lebensjahr kostenfrei mitversichert. Haben Sie selbst Nachwuchs, können Sie diesen ohne Zusatzkosten in Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung mitversichern. Das ist in der PKV nicht möglich.

  • Kein ZurückDer Weg zurück
    Als können Sie nur in die GKV zurückkehren, wenn Sie ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis eingehen und mit Ihrem Gehalt unter der Jahresentgeltgrenze von derzeit 62.550 Euro brutto liegen. Ab einem Alter von 55 ist der Weg zurück fast gänzlich versperrt.

    Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist für nur möglich, wenn Ihr Einkommen dauerhaft unter die JAEG fällt, Sie ein Studium beginnen oder arbeitslos werden. Ab einem Alter von 55 Jahren können Sie kaum noch in die GKV wechseln.wenn Sie aus dem Staatsdienst ausscheiden und ein Angestelltenverhältnis aufnehmen, bei welchem Ihr Einkommen unter der Jahresentgeltgrenze von derzeit 60.750 Euro monatlich liegt.

    Ihre Entscheidung, sich als Student privat zu versichern, ist meist bindend. Sie können erst nach dem Ende des Studiums unter bestimmten Voraussetzungen in die GKV wechseln. Arbeiten Sie neben dem Studium mehr als 20 Stunden in der Woche, haben Sie ebenfalls die Option, Kassenpatient zu werden.

  • Steigende Beiträge
    In der PKV erhöhen sich die Beiträge für den Gesundheitsschutz mit zunehmendem Alter, sodass die Kosten zu einer finanziellen Belastung werden können. In der GKV führt das Alter nicht zu Preissteigerungen. Hier können allerdings steigende Gesundheitskosten die Beiträge in die Höhe treiben.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Familienversicherung und Co.?

Familienversicherung

Studenten, die in der Familienversicherung (GKV) ihrer Eltern mitversichert sind, zahlen für ihren Gesundheitsschutz bis maximal zur Vollendung des 25. Lebensjahres nichts, solange sie kein Einkommen über 450 Euro pro Monat aufweisen.

 

Studentische Krankenversicherung

Endet die Familienversicherung oder ist die kostenlose Absicherung über die Eltern nicht mehr möglich, bietet sich ein Wechsel in die gesetzliche studentische Krankenversicherung an. Hier liegt der Beitrag zwischen 100 und 170 Euro monatlich inklusive gesetzlicher Pflegeversicherung.

Freiwillige Mitgliedschaft in der GKV

Wenn selbst die studentische Krankenversicherung nicht möglich ist, etwa weil Sie über 30 Jahre alt sind oder mehr als 14 Fachsemester studiert haben, bleibt die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung, die zusammen mit dem Pflegebeitrag mit mindestens 180 Euro pro Monat zu Buche schlägt.

Achtung

Wer vor dem Studium bereits Privatpatient war oder sich freiwillig in der GKV abgesichert hat, hat während des Studiums keinen Anspruch mehr auf die kostenlose Familienversicherung.

Was kostet eine private Krankenversicherung für ?

Die Beitragsberechnung zwischen GKV und PKV ist sehr unterschiedlich, sodass die private Absicherung für Sie als Angestellten meist die günstigere Alternative darstellt. In der GKV zahlen Sie 14,6 Prozent Ihres Bruttoeinkommens plus einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2020: 1,1 Prozent). Das gilt bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 4.687,50 Euro brutto (Stand 2020). Liegt Ihr Einkommen darüber, wird dies bei der Berechnung nicht herangezogen, sodass ihr Krankenkassenbeitrag nicht weiter steigt. Zudem werden die Kosten zur Hälfte vom Arbeitgeber übernommen.

In der privaten Krankenversicherung sind Ihr Alter beim Versicherungseintritt, Ihre Gesundheit und Ihre gewünschten Leistungen für den Beitrag entscheidend. Auch hier steuert der Arbeitgeber eine Unterstützung von maximal 367,97 Euro im Monat hinzu (Stand 2020).Ihr Dienstherr steuert hier eine Beihilfe von bis zu 80 Prozent der Gesundheitskosten bei.

Das folgende Rechenbeispiel zeigt, welche Beitragsunterschiede für einen 32-jährigen Angestellten dadurch entstehen:

zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung 14,6 Prozent Ihres Bruttoeinkommens plus einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag (Durchschnitt 2020: 1,1 Prozent). Als Untergrenze hat der Gesetzgeber dabei ein Einkommen von 1.061,67 Euro festgelegt (Stand 2020). Hierfür zahlen Beiträge, selbst wenn Sie weniger verdienen sollten. Als obere Grenze gelten zur Beitragsberechnung gelten derzeit 4.687,50 Euro im Monat. Liegt Ihr Einkommen darüber, wird dies bei der Berechnung nicht herangezogen.

Somit müssen sowohl gut verdienende als auch diejenigen, deren Unternehmen ganz am Anfang steht, sehr viel für die GKV zahlen. Anders in der PKV, in der die Beiträge vom Eintrittsalter, Ihrer Gesundheit und Ihren gewünschten Leistungen abhängen. Das folgende Rechenbeispiel für einen 30-jährigen verdeutlicht das Sparpotenzial.

Eine Alternative zu diesen wechselnden Absicherungen ist die private Krankenversicherung. Das Rechenbeispiel zeigt, dass selbst Studenten damit gegenüber der GKV noch Geld sparen können.

 
PKV
im Vergleich zur GKV
Einkommen pro Monat3.500 Euro brutto6.000 Euro brutto5.000 Euro bruttoFür Studenten spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle3.500 Euro brutto6.000 Euro brutto5.000 Euro bruttoFür Studenten spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle
Medizinischer SchutzIndividuell zusammengestelltGesetzlich vorgeschrieben
BeitragsberechnungAbhängig von der Gesundheit und den Wünschen des Versicherten14,6 Prozent des Bruttolohns bis zur Bemessungsgrenze plus Zusatzbeitrag10,22 Prozent des maximalen BaföG-Satzes (seit August 2019 744 Euro) plus Zusatzbeitrag
Beitrag pro MonatAb 406,30 Euro*Ab 244,20 Euro*Ab 239,09 Euro* (bei 50 Prozent Beihilfe)Ab 78,30 Euro*549,50 Euro (bei 1,1 Prozent Zusatzbeitrag zzgl. Pflegebeitrag)367,97 Euro (bei 1,1 Prozent Zusatzbeitrag zzgl. Pflegebeitrag)735,94 Euro (bei 1,1 Prozent Zusatzbeitrag zzgl. Pflegebeitrag)107,28 Euro (bei 0,9 Prozent Zusatzbeitrag + Pflegebeitrag)

*Quelle: Comfortplan Vergleichsrechner (Gutes Leistungsniveau, keine Selbstbeteiligung)(Basisleistungen, 600 Euro Selbstbeteiligung)

Kein Zuschuss zur GKV!?

In einigen Bundesländern wie Hamburg erhalten Beamte seit 2018 ebenfalls einen Zuschuss, wenn sie sich für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. So übernimmt der Dienstherr 50 Prozent der Kosten für den gesetzlichen Gesundheitsschutz.

Welche Besonderheiten gelten für Beamtenanwärter?

Beamtenanwärter haben bei zahlreichen privaten Krankenversicherern die Option, spezielle Anwärtertarife abzuschließen. Diese Angebote zeichnen sich durch ihre besonders günstigen Beiträge aus. So liegen die monatlichen Kosten je nach Alter und Gesundheitszustand oftmals deutlich unter 100 Euro.

Nach der Anwärterzeit wird der Tarif in einen Normaltarif umgewandelt, wenn der Versicherte in ein Beamtenverhältnis eintritt. Wichtig ist daher, vor dem Abschluss des Anwärtertarifs zu prüfen, wie hoch die Beiträge später im Normaltarif ausfallen, um nicht in eine Kostenfalle zu geraten.

Achtung

Für die Aufnahme in einen Anwärtertarif gelten bestimmte Voraussetzungen. So bieten viele Versicherer die vergünstigten Tarife nur bis zum 33. Lebensjahr an.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zur gesetzlichen Krankenversicherung?

Die private und die gesetzliche Krankenversicherung unterscheiden sich in vielen Dingen grundlegend. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die Hauptunterschiede zwischen GKV und PKV.

Zugang

PKV

Vor dem Abschluss der privaten Krankenversicherung müssen Interessierte einige Fragen zu ihrem Gesundheitszustand beantworten. Anhand der Ergebnisse dieser Gesundheitsprüfung berechnen die Versicherer den Beitrag.

 

GKV

Die gesetzlichen Krankenkassen stehen allen Personen offen. Sie können die Kasse dabei frei auswählen.

Leistungen

PKV

Die Leistungen lassen sich in der privaten Krankenversicherung individuell nach Bedarf zusammenstellen.

Einmal vereinbarte Leistungen bleiben ein Leben lang bestehen.

Erfahren Sie hier mehr zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung.

 

GKV

Mehr als 90 Prozent der Leistungen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung vorgeschrieben und damit bei allen Krankenkassen gleich.

Leistungen können je nach finanzieller Situation der Krankenkasse gekürzt werden.

Absicherung für die Familie

PKV

In der PKV muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden, eine Familienversicherung ist nicht möglich.

 

GKV

In der GKV haben Sie die Möglichkeit, Ihren Ehepartner und den Nachwuchs kostenlos bei sich mitzuversichern. Die Familienversicherung für Kinder greift bis zum 23. Lebensjahr beziehungsweise bis zum 25. Lebensjahr, wenn der Nachwuchs studiert oder eine Ausbildung macht.

Kostenerstattung

PKV

In den meisten Fällen zahlen Sie die medizinischen Leistungen zunächst selbst und reichen dann die Rechnungen bei Ihrer Versicherung ein. Diese erstattet den Betrag wie vertraglich vereinbart.

 

GKV

Die Kostenübernahme erfolgt über die elektronische Gesundheitskarte, also wird direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.

Arztwahl

PKV

Als Privatpatient haben Sie die freie Wahl, welchen Arzt Sie im Krankheitsfall aufsuchen. Zudem profitieren Sie meist von kürzeren Wartezeiten und einer schnelleren Terminvergabe.

 

GKV

Als gesetzlich Versicherter müssen Sie sich im Krankheitsfall an einen entsprechenden Kassenarzt wenden.

Arzneimittel

PKV

Je nach Tarif werden alle Arzneimittelkosten übernommen, auch für nicht-verschreibungspflichtige Medikamente.

 

GKV

Rezeptfreie Arzneimittel werden nicht bezahlt. Für verschreibungspflichtige Medikamente fällt meist eine Zuzahlung an.

Krankenhauswahl

PKV

Ähnlich wie bei der Arztwahl haben Sie als Privatpatient auch bei einem Krankenhausaufenthalt die freie Wahl.

 

GKV

Kassenpatienten müssen für einen Krankenhausaufenthalt die nächstgelegene Klinik aufsuchen.

Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherer gehen davon aus, dass Sie in jungen Jahren als gesunder Mensch nur selten zum Arzt gehen oder behandelt werden müssen. Daher stehen Ihnen viele günstige Tarife zur Auswahl.

Mit zunehmendem Alter rechnen die Anbieter allerdings mit einem Anstieg der medizinischen Behandlungen. Entsprechend kann der Beitrag nach oben angepasst werden, je älter Sie werden. Damit Sie sich Ihre private Krankenversicherung im Alter immer noch leisten können, bauen Sie mit Ihren Beiträgen sogenannte Altersrückstellungen auf. Diese federn wachsende Versicherungskosten nach dem 65. Lebensjahr ab.

Erkundigen Sie sich vor Vertragsabschluss gezielt

  • zu Ihren Wechselmöglichkeiten in die gesetzliche Krankenversicherung,
  • zur Absicherung von Familienmitgliedern sowie
  • zu Versicherungsoptionen bei Vorerkrankungen.

Rückkehr von der PKV in die GKV

Sie sind bereits privatversichert und möchten in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren? Dies ist nur möglich, wenn Sie versicherungspflichtig werden, beispielsweise weil Sie

  • eine Beschäftigung als Arbeitnehmer mit einem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze aufnehmen oder

  • ein Studium beginnen oder

  • Arbeitslosengeld 1 oder Unterhaltsgeld beziehen.

Ab einem Alter von 55 ist der Weg in die GKV fast gänzlich versperrt. In diesem Fall ist eine Rückkehr nur möglich, wenn Sie ein Einkommen von maximal 445 Euro im Monat haben und damit in die Familienversicherung Ihres Ehepartners fallen. Damit möchte der Gesetzgeber verhindern, dass sich junge und gesunde Menschen privatversichern und in älteren Jahren aufgrund der steigenden Beiträge in die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Denn dort tragen alle Versicherten über ihre Beiträge die Krankheitskosten. Dieses sogenannte Solidarsystem haben jahrelange Privatpatienten jedoch nicht mitfinanziert.

Wechsel der privaten Krankenversicherung

Für Privatversicherte ist ein Wechsel ihrer PKV zwar generell möglich, allerdings sollte dieser gut überlegt sein. Denn wer sich für einen neuen Anbieter entscheidet, kann beim Wechsel nur einen Teil der aufgebauten Altersrückstellungen mitnehmen. Ein Großteil des Puffers geht jedoch verloren, sodass Sie beim neuen Versicherer von vorne beginnen. Hinzu kommt eine erneute Gesundheitsprüfung, die zu einem höheren Beitrag führen kann.

Als Alternative steht Ihnen ein Tarifwechsel bei Ihrem bisherigen Versicherer offen. Dabei bleiben die Altersrückstellungen erhalten und eine erneute Gesundheitsprüfung fällt nur an, wenn Sie neue Leistungen vereinbaren möchten. Durch den Wechsel können Sie oftmals bares Geld sparen. Wichtig ist jedoch, zugunsten der Beitragsersparnis den Gesundheitsschutz nicht zu stark einzuschränken.

Wenn Sie Probleme haben, die steigenden Beitragskosten zu tragen, bietet Ihnen der PKV-Basistarif einen Ausweg. Dieser steht generell allen Privatversicherten offen und umfasst dasselbe Leistungsniveau wie die gesetzliche Krankenversicherung.

Die PKV-Anbieter sind dazu verpflichtet...

...ihre Versicherten über die jeweiligen Möglichkeiten zu informieren. Holen Sie sich daher vorab Informationen über verschiedene Tarife ein und vergleichen Sie diese. Bei Problemen mit dem Versicherer können Sie sich an den PKV-Ombudsmann wenden.

Aktuelle Testsieger der PKV für

Die Anbieter der privaten Krankenversicherung stehen regelmäßig im Fokus renommierter Testinstitute. Diese arbeiten dabei oft mit Musterkunden und nehmen nur selten Rücksicht auf einzelne Berufsgruppen.

Die PKV-Vergleiche bieten dennoch einen guten Überblick über empfehlenswerte Tarife und stellen eine erste Orientierung dar. Im Herbst 2019 hat die Stiftung Warentest 120 Angebote von 30 privaten Krankenversicherern überprüft. Dabei wurde sowohl das Preis-Leistungs-Verhältnis, das 80 Prozent der Gesamtnote ausmachte, als auch die Beitragsstabilität (20 Prozent) unter die Lupe genommen.

Unterschieden wurde dabei zwischen drei Leistungsniveaus

  • A – sehr hoch » Der Tarif erreicht bis zu 100 Prozent der Punkte für Zusatz- und Gesamtleistungen.

  • B – hoch » Der Tarif erreicht bis zu 75 Prozent der Punkte für Zusatzleistungen- und bis zu 96,5 Prozent der Gesamtleistungen.

  • C – mittel » Der Tarif erreicht bis zu 50 Prozent der Punkte für Zusatzleistungen- und bis zu 93 Prozent der Gesamtleistungen.

Mit der Kategorisierung gibt die Stiftung Warentest Lesern eine Orientierungshilfe an die Hand. Ein sehr hohes Leistungsniveau bedeutet dabei nicht automatisch eine Top-Bewertung der Verbraucherorganisation. Der PKV-Testsieger bietet beispielsweise nur ein C-Niveau. Die beste private Krankenversicherung mit A-Niveau kommt dagegen nicht über ein befriedigendes Ergebnis hinaus.Die beiden PKV-Testsieger bieten beispielsweise ein B-Niveau. Die beste private Krankenversicherung mit A-Niveau erreicht nur ein gutes Ergebnis.Das am besten bewertete PKV-Angebot bietet beispielsweise nur ein B-Niveau. Die beste private Krankenversicherung mit A-Niveau kommt dagegen nicht über ein befriedigendes Ergebnis hinaus.

Gemessen am Leistungsumfang fällt die Bewertung der jeweils besten Tarife wie folgt aus:

Testsieger
mittlerer Schutz

  • Testsieger Provinzial Hannover (Tarif „VKS+u, KHPnu, KHUnu, KTG-A 6“, sehr gut)

  • Inter (Tarif „BK 50/50 U, BW 50 U“, mangelhaft)

  • Provinzial Hannover (Tarif „VKSu, KHPnu, KHUnu, KTG-S 6“, gut)

  • Mecklenburgische („ProME 1-C, ProMETSplus6“, ausreichend)

Testsieger
hoher Schutz

  • Signal Iduna („Exklusiv 1, Pro 043v“, gut)

  • Signal Iduna („Komfort-Plus 1, Pro 043v“, gut)

  • Concordia („AV2, SV2, ZV1, KT 43“, gut)

  • Testsieger Concordia („BV20, BV30“, sehr gut)

  • Testsieger LVM („AB 20E, AB 30, SB 2/20E, SB 2/30, ZB 20E, ZB 30“, sehr gut)

  • Debeka („B 20K, B 30, WL 20K, WL 30“, gut)

  • Signal Iduna („Exklusiv 2, Pro 043v“, gut)

  • Signal Iduna („Exklusiv 2, ESP-VS 43“, gut)

  • Concordia („AV2, SV2, ZV1, KT 43“, gut)

Testsieger
sehr hoher Schutz

  • Inter („QMP 600 U, KTA 6“, befriedigend)

  • Arag („207, 240, 549, 37“, befriedigend)

  • R+V („TN1U, TE06“, ausreichend)

  • Alte Oldenburger („A 30, AA 20, K 330, K 530, KK 32, KK 52, Z 30, ZZ 20“, gut)

  • Universa („Uni-A 20 R, Uni-A 20, Uni-ST 2/20R, Uni-ST 2/30, Uni-ZA 50“, befriedigend)

  • Barmenia („VB 230U, VB 2ZU“, befriedigend)

  • Inter („QMP 600 U, KTS 42“, befriedigend)

  • Arag („208, 240, 549, 37“, befriedigend)

  • R+V („TN2U, TE06“, befriedigend)

Die Testsieger für Beamtenanwärter

Im Sommer 2019 haben des Wirtschaftsmagazin Focus-Money und Franke und Bornberg zudem einen Blick darauf geworden, welche PKV-Anbieter für Beamtenanwärter überzeugen. Hierbei haben Versicherte eine große Auswahl an Top-Tarifen. Zu den sechs mit "hervorragend" bewerteten Versicherern zählen:

  • Allianz (Tarif „BHRA50, BHRK50, BHRZ50“)

  • Continentale („BACOMFORT-B/50, BASP2-B/50, BAEB-BU/50, AV-P1“)

  • DBV („VisionB 50T-UA, BW2 50-UA, BN3/2 50-UA“)

  • Debeka („B30A, B20A, WL30A, WL20A, BCA“)

Tests beruhen auf Musterkunden

Die Untersuchungen zur privaten Krankenversicherung basieren oftmals auf Musterkunden, deren Lebensumstände sich nicht mit Ihren decken müssen. Zudem zeigt ein Test meist nur eine Momentaufnahme. Vergleichen Sie daher auch ganz individuell Tarife miteinander.

Fazit

Eine private Krankenversicherung ist für oft eine gute Wahl. Schließlich sichern sich Unternehmer Freischaffende damit herausragende medizinische Leistungen und sparen gegenüber der GKV bares Geld. Vor allem in jungen Jahren lohnt sich der Wechsel in die PKV, da hier die Beiträge am günstigsten sind und die Gesundheitsprüfung nur eine geringe Hürde darstellt.

Die private Krankenversicherung stellt für Angestellte einen leistungsstarken und günstigen Schutz dar. Sie steht jedoch aufgrund der Einkommensgrenze nur Gutverdienern offen. Wegen der Gesundheitsprüfung und der niedrigen Beiträge für Jüngere sollten Sie so früh wie möglich in die PKV wechseln, damit Sie maximal von den Vorteilen profitieren können.

Für kaum eine Berufsgruppe passt die private Krankenversicherung so gut wie für Beamte. Ein deutlich höheres Leistungsniveau als in der GKV wird dank der Beihilfe-Regelung mit günstigen Beiträgen kombiniert. Letztere können Sie als Beamter sogar von der Steuer absetzen. Die PKV für Beamte ist somit sehr empfehlenswert.

Studenten sollten die Wahl für die private Krankenversicherung nicht leichtfertig treffen. Vor allem, wenn der Gesundheitsschutz über die Familienversicherung kostenlos möglich ist, sollten Sie einen Wechsel gut durchdenken. Besteht diese jedoch nicht, punktet die PKV nicht nur mit besseren Leistungen, sondern oftmals auch mit günstigeren Tarifen als die gesetzliche Krankenversicherung.

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