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Private Krankenversicherung: Erstklassige Leistungen zum fairen Preis

In Deutschland können viele Menschen durch das duale Krankenversicherungssystem selbst wählen, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern. Während sich beispielsweise Beamte und Selbstständige unabhängig vom Einkommen für die private Krankenversicherung (PKV) entscheiden können, müssen Angestellte gewisse Bedingungen erfüllen.

Wer einmal privat versichert ist, schätzt häufig die Besserstellung, die Privatpatienten gegenüber gesetzlich Versicherten haben. Auch die maßgeschneiderten Leistungen, die Ihnen teilweise nur in der privaten Krankenversicherung geboten werden, sprechen für eine Privatversicherung.

Wem steht die private Krankenversicherung offen?

Als Beamter, Selbstständiger oder Student können Sie sich jederzeit von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) befreien lassen und in die PKV wechseln. Als Angestellter müssen Sie dagegen ein bestimmtes Mindesteinkommen nachweisen. Erst wenn Ihr Jahresbruttoeinkommen über der sogenannten Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) beziehungsweise Versicherungspflichtgrenze liegt, können Sie sich privat versichern.

Die Grenze wird jährlich angepasst. Sollte das Einkommen diese dann unterschreiten, greift für Beschäftigte wieder die Versicherungspflicht und sie müssen zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.

Entwicklung der JAEG seit 2014:

2014: 53.550 Euro im Jahr (4.462,50 Euro im Monat)
2015: 54.900 Euro (4.575 Euro)
2016: 56.250 Euro (4.687,50 Euro)
2017: 57.600 Euro (4.800 Euro)
2018: 59.400 Euro (4.950 Euro)

Kosten der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung hängen die Kosten für den Versicherungsschutz im Vergleich zur GKV nicht vom Einkommen ab. Stattdessen bestimmen unter anderem Ihr Alter, Ihre gewünschten Leistungen und Ihre gesundheitliche Verfassung, welchen Beitrag Sie als Privatpatient zahlen.

Für Beamte sind die PKV-Tarife in der Regel günstiger als für andere Interessierte. Denn sie erhalten von ihrem Dienstherrn Beihilfe. Damit ist bereits ein Teil der Behandlungskosten abgedeckt, die im Krankheitsfall entstehen. Beamte müssen nur noch den verbleibenden Kostenanteil privat versichern. Einer Untersuchung von Focus-Money zufolge zahlen Staatsdiener für einen Tarif mit besten Leistungen im Schnitt 264 Euro im Monat.

Angestellte, die in der privaten Krankenversicherung versichert sind, haben Anspruch auf einen Zuschuss von ihrem Arbeitgeber. Er zahlt die Hälfte der Kosten - jedoch nie mehr, als er für einen gesetzlich versicherten Mitarbeiter aufbringen würde. Für 2018 bedeutet dies, dass der Chef maximal 323,03 Euro im Monat für die PKV beisteuert.

Eine sehr gute und günstige private Krankenversicherung kostet durchschnittlich 199 Euro im Monat. Wer Wert auf einen weitreichenderen Leistungsumfang legt, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Top-Tarife gibt es ab monatlich 273 Euro. Im Vergleich dazu liegt der Beitrag für eine gesetzliche Krankenkasse mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag bei einem Einkommen von 4.000 Euro brutto bei 332 Euro im Monat.

PKV mit umfangreichem Leistungsplus

Wenn Sie sich privat versichern, haben Sie den Vorteil, dass Sie Ihren Schutz individuell zusammenstellen können. Sie bestimmen selbst, wie viel Ihnen der Versicherer beispielsweise bei Zahnbehandlungen, alternativen Heilmethoden, Hilfsmitteln wie Rollstuhl und Sehhilfe sowie bei ambulanten Heilbehandlungen wie Massagen erstattet.

Aufgrund vieler verschiedener Tarife und Bausteine kann es zunächst schwer fallen, die passende Kombination für sich zu finden. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, welche Leistungen Sie sich wünschen. Zu den wichtigsten zählen laut der Stiftung Warentest:

  • Ambulante Leistungen (Kosten für Behandlung, Untersuchung sowie verschriebene Medikamente niedergelassener Ärzte)
  • Stationäre Leistungen (Kosten für Unterbringung im Krankenhaus und Behandlung, die je nach Tarif durch einen Chefarzt erfolgt)
  • Übernahme von Zahnersatz und Zahnbehandlung
  • Psychotherapie

Für Arbeitnehmer und Selbstständige ist es darüber hinaus sinnvoll, ein Krankentagegeld zu vereinbaren. Erfahren Sie hier mehr zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung.

Wie unterscheidet sich die private von der gesetzlichen Krankenversicherung?

Neben dem maßgeschneiderten Schutz und der Beitragsberechnung gibt es weitere Punkte, in denen sich die private Krankenversicherung von der gesetzlichen Absicherung abhebt.

PKV GKV
Kostenerstattung In den meisten Fällen zahlen Sie die medizinischen Leistungen zunächst selbst und reichen dann die Rechnungen bei Ihrer Versicherung ein. Diese erstattet den Betrag wie vertraglich vereinbart. Die Kostenübernahme erfolgt überwiegend über die elektronische Gesundheitskarte, also direkt mit der Krankenkasse.
Arztwahl Freie Wahl Nur Kassenärzte
Leistungsgarantie Einmal vereinbarte Leistungen bleiben ein Leben lang bestehen. Leistungen können gekürzt werden.
Arzneimittel Je nach Tarif werden alle Arzneimittelkosten übernommen. Rezeptfreie Arzneimittel werden nicht übernommen. Für verschreibungspflichtige Medikamente fällt eine Zuzahlung an.
Krankenhauswahl Freie Wahl Nächstgelegene Klinik
PKV
Kostenerstattung In den meisten Fällen zahlen Sie die medizinischen Leistungen zunächst selbst und reichen dann die Rechnungen bei Ihrer Versicherung ein. Diese erstattet den Betrag wie vertraglich vereinbart.
Arztwahl Freie Wahl
Leistungsgarantie Einmal vereinbarte Leistungen bleiben ein Leben lang bestehen.
Arzneimittel Je nach Tarif werden alle Arzneimittelkosten übernommen.
Krankenhauswahl Freie Wahl
GKV
Kostenerstattung Die Kostenübernahme erfolgt überwiegend über die elektronische Gesundheitskarte, also direkt mit der Krankenkasse.
Arztwahl Nur Kassenärzte
Leistungsgarantie Leistungen können gekürzt werden.
Arzneimittel Rezeptfreie Arzneimittel werden nicht übernommen. Für verschreibungspflichtige Medikamente fällt eine Zuzahlung an.
Krankenhauswahl Nächstgelegene Klinik

Besonderheiten der privaten Krankenversicherung

Als Privatversicherter zahlen Sie nur für die Leistungen, die Sie sich wünschen. Dabei gehen die privaten Krankenversicherer davon aus, dass Sie in jungen Jahren als gesunder Mensch nur selten zum Arzt gehen oder behandelt werden müssen. Daher stehen Ihnen viele günstige Tarife zur Auswahl.

Mit zunehmendem Alter rechnen die Anbieter allerdings mit einem Anstieg der medizinischen Behandlungen. Entsprechend kann der Beitrag nach oben angepasst werden, je älter Sie werden. Damit Sie sich Ihre private Krankenversicherung im Alter immer noch leisten können, bauen Sie mit Ihren Beiträgen sogenannte Altersrückstellungen auf. Diese federn wachsende Versicherungskosten nach dem 65. Lebensjahr ab.

Die Altersrückstellungen sind an die jeweilige Versicherung gebunden. Wechseln Sie diese, geht ein Teil der Rückstellungen verloren. Ein Anbieterwechsel empfiehlt sich daher nur, wenn Sie erst kurze Zeit Privatpatient sind. Wählen Sie einen anderen Tarif bei der gleichen privaten Krankenversicherung, kann der Puffer ohne Probleme mitgenommen werden.

Erkundigen Sie sich vor Vertragsabschluss gezielt
  • zu Ihren Wechselmöglichkeiten in die gesetzliche Krankenversicherung,
  • zur Absicherung von Familienmitgliedern sowie
  • zu Versicherungsoptionen bei Vorerkrankungen.

Private Krankenversicherung im Test

Angesichts vieler verschiedener Tarife, die Ihnen in der PKV zur Auswahl stehen, helfen Ihnen Tests beispielsweise von Stiftung Warentest oder Focus-Money dabei, ein Gefühl für empfehlenswerte Angebote zu bekommen. Während Stiftung Warentest der privaten Krankenversicherung eher unregelmäßig auf den Zahn fühlt, klopft Focus-Money den Markt einmal im Jahr nach Top-Tarifen ab. Unterstützung holt sich das Wirtschaftsmagazin von der Ratingagentur Franke und Bornberg.

Der letzte Vergleich wurde von Focus-Money Mitte 2017 durchgeführt. Die Testsieger sind dabei einer von drei Leistungskategorien zugeordnet, für die es bestimmte Mindestanforderungen gibt:

Übernahme von Ausgewogener Schutz Top-Schutz
Zahnersatz min. 60 Prozent min. 80 Prozent
Krankenhaus Zweibettzimmer Einbettzimmer
Psychotherapie Ja Ja
Rollstühlen Ja Ja
Implantate Ja
Behandlung durch Heilpraktiker Ja
Übernahme von Ausgewogener /
Top-Schutz
Zahnersatz min. 60 Prozent /
min. 80 Prozent
Krankenhaus Zweibettzimmer / Einbettzimmer
Psychotherapie Ja / Ja
Rollstühlen Ja / Ja
Implantate Nein / Ja
Behandlung durch Heilpraktiker Nein / Ja

Erfüllt ein PKV-Tarif eine der Mindestanforderungen für den ausgewogenen Schutz nicht, wird dieser dem Klassik-Schutz zugeordnet. In dieser Kategorie erhält AXA die beste Bewertung für das Angebot "EL Bonus, Komfort Zahn-U, Kur-U/100".

Beim ausgewogenen Schutz überzeugen dem Test zufolge die privaten Krankenversicherungen von

  • Allianz ("AktiMedPlus90P, AktiMed WechselOpton"),
  • AXA ("Vital300-U, Komfort Zahn-U, Kur-U/100") und
  • Barmenia ("einsAprima+") am meisten.

Den besten Top-Schutz bieten aus Sicht des PKV Vergleichs:

  • AXA "Vital300-U, Prem Zahn-U, KHT-U/50, Kur-U/100"
  • Hallesche "NK.Bonus"

Auch für Beamte haben die Tester verschiedene Tarife miteinander verglichen. Als einziger Anbieter sichert sich dabei Nürnberger mit der Kombination "BK30, BK21, BS230, BS221, BE" eine hervorragende Bewertung.

Tests beruhen auf Musterkunden

Die Untersuchungen zur privaten Krankenversicherung basieren einerseits oftmals auf einen Musterkunden, dessen Eigenschaften sich nicht mit Ihren decken müssen. Andererseits spiegelt ein Test meist nur eine Momentaufnahme wider. Vergleichen Sie daher auch ganz individuell Tarife miteinander.


Weitere Vorteile
  • Freie Arzt- und Krankenhauswahl
  • Ein- oder Zweitbettzimmer
  • Verbesserte Leistungen beim Zahnarzt
  • besonders günstige Beiträge für Kinder
  • Heilpraktikerleistungen möglich