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Keine Angst mehr vor Schäden und Verlust: Brillenversicherung

  • Zusatzversicherung für Brillen und Kontaktlinsen
  • Keine Zuzahlungen mehr
  • Beiträge ab weniger als 10 Euro monatlich

Brauche ich eine Brillenversicherung?

Eine Brillenversicherung ist eine spezielle Krankenzusatzversicherung, die die Kosten für Sehhilfen übernimmt. Sie ist vor allem Kassenmitgliedern zu empfehlen, da die gesetzlichen Krankenkassen kaum Zuzahlungen für Brillen leisten. Auch für Kontaktlinsen und Augenlaser-OPs kommt eine Brillenzusatzversicherung teilweise auf.

Fast 65 Prozent der erwachsenen Bundesbürger benötigen eine Brille und 15 Prozent aller Jugendlichen. Brillen gehen nicht nur verloren, zu Bruch oder verbiegen, auch die Sehstärke ihrer Träger verändert sich und die Gläser oder Kontaktlinsen müssen angepasst werden. All das sind Gründe, warum Brillenträger immer wieder mit hohen Kosten im Zusammenhang mit ihrer Sehhilfe rechnen müssen. Eine Brillenversicherung entlastet Sie in diesem Punkt finanziell.

Was leistet eine Brillenversicherung?

Eine Brillenversicherung kann für Reparatur und Ersatz Ihrer Brille aufgrund von Bruch, Beschädigung, Verlust und Diebstahl zahlen. Auch die Neuanfertigung von Gläsern oder Linsen aufgrund einer deutlichen Änderung der Sehstärke ist abgesichert. Selbst ohne einen Schadensfall decken viele Tarife, alle zwei bis drei Jahre, die Kosten für eine neue Brille ab.

Üblich sind dabei häufig Höchstgrenzen, etwa bis 300 Euro. Bei teureren Modellen trägt der Kunde die Differenz selbst. Das Geld kann meist frei für Sehhilfen aller Art verwendet werden: für normale Brillen in einer Stärke, für Gleitsichtbrillen, Sonnenbrillen mit individueller Sehstärke, Lesebrillen, Bildschirmbrillen oder für Kontaktlinsen.

Einige Versicherer bieten Zuschüsse für Laser-Behandlungen der Augen. Die Zuzahlung zur Augenlaser-OPs ist häufig auf einen Höchstbetrag pro Auge festgelegt (beispielsweise 750 Euro), bei mindestens 50 Prozent Eigenbeteiligung durch den Versicherten.

Hinweis: Die gesundheitliche Vorsorge wird ebenfalls von einigen Brillenversicherungen übernommen, etwa für zusätzliche Glaukom-Untersuchungen auf Grünen Star. Bei unfallbedingter Erblindung zahlen einige Versicherer sogar für Schulungen, Hilfsmittel und Umbaumaßnahmen.

Vor allem für Kinder sinnvoll

Insbesondere für Kinder mit angeborener Sehschwäche ist eine Brillenzusatzversicherung überlegenswert, da die Brille bei den Kleinen erfahrungsgemäß häufiger kaputt geht als bei Erwachsenen. Bei minderjährigen Patienten übernimmt zwar die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Neuanfertigungen aufgrund geänderter Sehstärke, nicht jedoch für Reparaturen, modische Fassungen und hochwertige Gläser.

Was leistet eine Brillenversicherung nicht?

In der Regel ist die Kostenübernahme durch Brillenzusatzversicherungen gedeckelt. Das bedeutet, dass eine hundertprozentige Deckung bei teuren Modellen nicht erreicht wird. Die Versicherungsleistungen schwanken je nach Anbieter stark. Während einige Tarife zum Beispiel nur einfache Gläser erstatten, zahlen andere sogar komplett für eine schlichte Gleitsichtbrille.

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Was kostet eine Brillenversicherung?

Brillenzusatzversicherungen sind meist nicht teuer. Für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre sind häufig Beiträge unter zehn Euro monatlich zu entrichten. Mit steigendem Alter erhöhen sich üblicherweise auch die Beiträge. Oftmals bleiben die monatlichen Belastungen jedoch innerhalb langer Altersspannen (etwa von 20 bis 60 Jahre) stabil. Im Erwachsenenalter liegen sie ungefähr doppelt so hoch wie bei Kindern. Mit dem Rentenalter steigen sie häufig noch einmal an. Abhängig vom konkreten Tarif und Anbieter betragen sie dann etwa das Dreifache, also rund 30 Euro monatlich.

Worauf müssen Brillenträger vor Vertragsabschluss achten?

Wenn Sie bereits eine Sehschwäche haben, müssen Sie beim Abschluss einer Brillenversicherung mit Zuschlägen rechnen. Am günstigsten ist die Versicherung, wenn noch keine Vorerkrankungen bestehen. Aus diesem Grund kann sich ein frühzeitiger Vertragsabschluss bezahlt machen.

Spezielle Koop-Tarife nutzen

Manche Krankenkassen bieten in Kooperation mit privaten Versicherungsunternehmen spezielle Brillenversicherungen für ihre Mitglieder an. Prüfen Sie, ob Sie hier als Kassenmitglied von Sonderkonditionen profitieren können.

Benötigen Sie in absehbarer Zeit eine neue Brille, achten Sie auf eventuelle Wartezeiten in den Vertragsbedingungen. Diese legen eine Frist fest, in der entweder keine Leistungen erstattet werden oder nur anteilig bis zu bestimmten Obergrenzen.

Nachweise erbringen

Auch nach Ablauf eventueller Wartezeiten verlangen viele Versicherer einen Nachweis der medizinischen Notwendigkeit für eine neue Sehhilfe. Ergibt ein aktueller Sehstärkentest eine Veränderung von mindestens 0,5 Dioptrien, gilt die Anpassung oder Neuanfertigung als notwendig.

Drei Spartipps für Brillenträger

  • Einige Versicherer kooperieren mit Optikern. Das bedeutet für Sie häufig günstigere Policen. Ein Nachteil besteht dann allerdings darin, dass Sie als Versicherter auf Produkte der kooperierenden Filialen angewiesen sind.

  • Um das 40. Lebensjahr beginnt bei vielen Menschen eine altersbedingte Verschlechterung der Augen, die schnell voranschreitet. Wer vorher eine Versicherung abschließt, um sich eine teure Gleitsichtbrille oder eine Augenlaser-OP zu leisten, kann die Beiträge deutlich geringer halten.

  • Häufig gibt es Brillenversicherungen in Kombi-Paketen mit anderen Krankenzusatzversicherungen. Das ist oft besonders günstig. Wenn Sie beispielsweise alternative Behandlungsmethoden bevorzugen, lohnt zum Beispiel eine Kombination aus Heilpraktiker-Versicherung (ambulante Krankenzusatzversicherung) und Brillenversicherung.

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