Brillenversicherung – Regelmäßige Erstattungen für Sehhilfen sichern

  • Zusatzversicherung für Brillen- und Kontaktlinsenträger
  • Kostenerstattung für Augenlasern
  • Für weniger als 10 Euro pro Monat möglich

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    Wann lohnt sich eine Brillenversicherung?

    Jeder gesetzlich Krankenversicherte weiß: Für Sehhilfen übernimmt die Krankenkasse die Kosten nur in Ausnahmefällen. Mit einer Brillenversicherung sichern Sie sich finanzielle Unterstützung, wenn Sie neue Brillengläser, Brillengestelle oder Kontaktlinsen brauchen. Auch Laseroperationen am Auge können von der Zusatzversicherung bezuschusst werden, wenn die Krankenkasse nicht zahlt.

    Ob sich die Brillenzusatzversicherung für Sie lohnt, können Sie schnell durchrechnen:

    1. Überlegen Sie, was eine neue Brille, Kontaktlinsen oder eine Augenlaser-OP Laut Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) zahlen Sie für eine neue Brille durchschnittlich 344 Euro.
    2. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, welche Kosten sie übernimmt. Die „Brille auf Rezept“ gibt es schon lange nicht mehr. Zuschüsse erhalten Sie nur bei schwerer Sehbehinderung, das heißt, bei einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien. Für Brillenfassungen kommt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich nicht auf.
    3. Erfahren Sie mit unserem kostenlosen Angebotsvergleich, was eine leistungsstarke Brillenversicherung kostet. Gute Angebote gibt es bereits für unter zehn Euro pro Monat.
    4. Vergleichen Sie den Preis für eine neue Sehhilfe mit dem Preis für eine leistungsstarke Brillenversicherung. Entscheiden Sie selbst, was günstiger für Sie ist.

    Was leistet eine Brillenversicherung?

    Viele Brillenversicherungen garantieren Leistungen, wenn Sie aufgrund von Bruch, Beschädigung, Verlust oder Diebstahl eine neue Brille brauchen. Auch neue Gläsern oder Linsen aufgrund einer deutlichen Änderung der Sehfähigkeit sind zumeist abgesichert. Einige Versicherer zahlen zudem eine Pauschale für Vorsorgeuntersuchungen wie zur Feststellung eines Glaukoms.

    Selbst wenn Ihnen eigentlich kein Brillenkauf ansteht, decken viele Tarife alle zwei bis drei Jahre die Kosten für eine neue Brille oder Kontaktlinsen ab. Üblich sind dabei häufig Höchstgrenzen, etwa bis 300 Euro. Bei teureren Modellen müssen Sie daher die Differenz zahlen.

    Das Geld der Brillenzusatzversicherung können Sie meist frei für Sehhilfen aller Art verwenden, etwa:

    • Normale Brillen in einer Stärke (Einstärkengläser)
    • Gleitsichtbrillen
    • Sonnenbrillen mit individueller Sehstärke
    • Lesebrillen
    • Bildschirmbrillen
    • Kontaktlinsen
    • Mehrstärkegläser

    Einige Versicherer bieten zudem Zuschüsse für Laser-Behandlungen der Augen. Die Zuzahlung ist dabei häufig auf einen Höchstbetrag festgelegt, beispielsweise 750 Euro pro Auge. Sie müssen daher zwar eine Eigenbeteiligung leisten, werden aber durch die Zusatzversicherung finanziell enorm entlastet.

    Extraleistungen der Brillenversicherung

    Auch die gesundheitliche Vorsorge wird von einigen Brillenversicherungen übernommen, etwa zusätzliche Glaukom-Untersuchungen auf Grünen Star. Bei unfallbedingter Erblindung zahlen manche Versicherer sogar für Schulungen, Hilfsmittel und Umbaumaßnahmen.

    Wann zahlt eine Brillenversicherung nicht?

    Die Versicherungsleistungen schwanken je nach Anbieter stark. Während einige Tarife zum Beispiel nur einfache Gläser erstatten, kommen andere komplett für eine Gleitsichtbrille auf. Prüfen Sie daher vor dem Vertragsabschluss, welche Leistungen in dem ausgewählten Tarif garantiert sind. Alle Details finden Sie in den Versicherungsbedingungen.

    Wichtig: Eine Brillenversicherung leistet grundsätzlich nicht, wenn eine versicherte Brille vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigt wird.

    Für Kinder mit angeborener Sehschwäche sinnvoll

    Bei Kindern geht die Brille erfahrungsgemäß häufiger kaputt als bei Erwachsenen. Für sie zahlt die Kasse für Neuanfertigungen aufgrund geänderter Sehstärke, nicht jedoch für Reparaturen, modische Fassungen und hochwertige Gläser. Eine Zusatzversicherung ist daher für sie sinnvoll

    Was kostet eine Brillenversicherung?

    Der Preis für eine Brillenversicherung richtet sich nach Ihrem Alter. Für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre sind Beiträge unter zehn Euro pro Monat realistisch. Erwachsene zwischen 20 und 60 Jahren zahlen dagegen ungefähr doppelt so viel.

    Ab dem Rentenalter steigen die monatlichen Kosten für die Brillenversicherung an. Abhängig vom konkreten Tarif und Anbieter betragen sie etwa das Dreifache, also rund 30 Euro.

    Wenn Sie bereits eine Sehschwäche haben, müssen Sie beim Versicherungsabschluss mit Zuschlägen rechnen. Am günstigsten ist die Versicherung, wenn noch keine Vorerkrankungen bestehen. Aus diesem Grund macht sich ein frühzeitiger Vertragsabschluss bezahlt. Manche Versicherer bieten die Brillenversicherung allerdings auch ohne Gesundheitsfragen an.

    Worauf müssen Brillenträger achten?

    Benötigen Sie in absehbarer Zeit eine neue Brille, achten Sie auf eventuelle Wartezeiten. In dieser Zeit werden entweder keine Leistungen erstattet oder nur anteilig bis zu bestimmten Obergrenzen.

    Nach Ablauf eventueller Wartezeiten verlangen viele Versicherer einen Nachweis der medizinischen Notwendigkeit für die neue Brille. Ergibt ein aktueller Sehstärkentest eine Veränderung von mindestens 0,5 Dioptrien, gilt die Anpassung oder Neuanfertigung als notwendig.

    Spezialtarife für Kassenpatienten

    Manche Krankenkassen bieten in Zusammenarbeit mit privaten Versicherungsunternehmen spezielle Brillenversicherungen für ihre Mitglieder an. Prüfen Sie, ob Sie hier als Kassenmitglied von Sonderkonditionen profitieren können.

    Drei Spartipps für Brillenträger

    • Einige Versicherer kooperieren mit Optikern. Das bedeutet für Sie häufig günstigere Policen. Ein Nachteil besteht dann allerdings darin, dass Sie als Versicherter auf Produkte der kooperierenden Filialen angewiesen sind.

    • Um das 40. Lebensjahr beginnt bei vielen Menschen eine altersbedingte Verschlechterung der Augen, die schnell voranschreitet. Wer vorher eine Versicherung abschließt, um sich etwa eine Augenlaser-OP zu leisten, kann die Beiträge deutlich geringer halten.

    • Häufig gibt es Brillenversicherungen in Kombi-Paketen mit anderen Krankenzusatzversicherungen. Das ist oft besonders günstig. Wenn Sie beispielsweise alternative Behandlungsmethoden bevorzugen, lohnt eine Kombination aus Heilpraktiker-Versicherung (ambulante Krankenzusatzversicherung) und Brillenversicherung.

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