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So gelingt der Krankenkassen­wechsel im Handumdrehen

  • Sparen durch Wechsel der Krankenkasse
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  • Kostenloser Krankenkassenvergleich

Krankenkasse wechseln - so funktioniert es

Der Gesetzgeber schreibt vor, eine Krankenversicherung abzuschließen. Damit haben Sie als Kassenpatient die Qual der Wahl. Schließlich ist es Ihre Entscheidung, bei welcher Kasse Sie krankenversichert sind.

Ein Wechsel der Krankenkasse ist in vielen Fällen möglich und lohnt sich oft. Schließlich können Sie mit der Kündigung der alten Krankenversicherung bares Geld sparen. Doch welche der mehr als 100 gesetzlichen Krankenkassen ist die passende?

Was sind die Stolperfallen bei der Kündigung der bestehenden Krankenversicherung? Und woran erkennen Kassenpatienten, wann sie mit einem Krankenkassenwechsel mehr Leistungen zu einem besseren Preis erreichen?

Worin ähneln und unterscheiden sich die Krankenkassen?

Eine Krankenversicherung kostet Geld. Wie viel, das legen die Krankenkassen selbst fest. Für alle gesetzlichen Kassen gilt der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent vom beitragspflichtigen Einkommen des Versicherten, sprich von dessen Lohn oder der Rente.

Diesen Beitrag teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beziehungsweise Rentner und Rentenversicherungsträger jeweils zur Hälfte. Für Selbstständige und Studenten gelten Sonderregelungen. Selbstständige zahlen den Beitragssatz komplett aus eigener Tasche, Studenten sind bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres bei ihren Eltern mitversichert.

Danach zahlen Studenten einen vergünstigten Beitragssatz von 10,22 Prozent des BAföG-Bedarfssatzes. Dieser liegt derzeit bei 649 Euro. Einkünfte, die über die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze von 53.100 Euro im Jahr hinausgehen, sind für alle Kassenpatienten beitragsfrei.

So viel zu den Gemeinsamkeiten zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Die Unterschiede liegen im Zusatzbeitrag und den Leistungen. Diese Kriterien sind beim Wechsel der Krankenkasse daher entscheidend.

Warum gibt es einen Zusatzbeitrag?

Der allgemeine Beitragssatz liegt bei derzeit 14,6 Prozent. Jede Krankenkasse darf selbst entscheiden, ob sie einen Zusatzbeitrag erhebt und wie hoch dieser ausfällt. Laut Bundesgesundheitsministerium liegt der zusätzliche Beitrag aktuell bei durchschnittlich 1,0 Prozent.

Wenige Krankenkassen verzichten komplett auf den Zusatzbeitrag, manche setzen einen deutlich höheren Beitrag an. Es kann sich jederzeit ändern, ob eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erhebt und wie hoch sie diesen ansetzt. Diese Änderungen treten jedoch meist zum Jahreswechsel in Kraft.

Das größte Sparpotenzial bei der Krankenversicherung...

... liegt in der Höhe der Zusatzbeiträge. Wer zu viel für seine Krankenversicherung zahlt, spart mit einem Krankenkassenwechsel eine Menge Geld.

Welche Leistungen bieten die Krankenkassen?

Nicht jede Krankenkasse mit niedrigen Beiträgen ist automatisch die richtige für Sie. Die mehr als 100 gesetzlichen Krankenkassen bieten eine große Bandbreite an Angeboten, Bonusprogrammen und Leistungen.

Natürlich übernehmen alle Krankenkassen die Kosten für medizinisch notwendige Leistungen und decken damit ihre Kernaufgabe gleichermaßen ab. Unterschiede bilden sich vor allem in den folgenden Kategorien heraus:

  • Service (Anzahl der Filialen, Telefonische Erreichbarkeit, Organisieren von Terminen beim Facharzt)

  • Zusatzleistungen (Gesundheitskurse, Kuren, Zahnreinigungen)

  • Bonusprogramme (Prämien für die Teilnahme an Präventionskursen, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen)

Manche Krankenkassen passen besser zu Ihrem Lebensstil, manche schlechter. Wenn Sie aus dem aktuellen Service oder den Prämien mehr herausholen wollen, ist die Kündigung der Krankenversicherung oft eine sinnvolle Alternative.

Wie können Kassenpatienten ihre Krankenkasse wechseln?

Ein Krankenkassenwechsel kann zu einem Plus an Leistungen und zu günstigeren Beiträgen verhelfen. Und das auf einfachem Wege, da es mit dem richtigen Wissen nicht kompliziert ist, die Krankenkasse zu wechseln.

Aufgrund der bestehenden Versicherungspflicht sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, Antragsteller aufzunehmen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Versicherte zuvor kein Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung war.

Nicht jede Krankenkasse ist wählbar

Manche Krankenkassen agieren lediglich regional. Das heißt, Sie können nicht von Ihrem Wohn- oder Arbeitsort aus Mitglied in jeder Krankenkasse werden. Große Krankenkassen wie die AOK gliedern sich in regionale Zweigstellen auf (AOK Bayern, AOK Hessen AOK Nordost und so weiter). Einige kleinere Krankenkassen wie die Bergische Krankenkasse sind in Ihrem Zuständigkeitsgebiet vollständig auf einzelne Bundesländer begrenzt.

Welche Fristen gibt es?

Der Wechsel der Krankenkasse geschieht nicht von heute auf morgen, sondern innerhalb mehrerer festgeschriebener Fristen. Für eine reguläre Kündigung müssen Sie mindestens 18 Monate bei der bisherigen Krankenkasse versichert gewesen sein.

Zudem gilt eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Das heißt, wenn Sie Ihre Mitgliedschaft bei der bisherigen Krankenkasse Ende Dezember kündigen, werden Sie nicht zu Beginn des neuen Jahres Mitglied bei der neuen Kasse. Das geschieht erst zum 1. März.

Was ist das Sonderkündigungsrecht?

Es gibt eine Ausnahmeregelung, die Kassenpatienten von der Mindestmitgliedschaftsdauer befreit. Wenn die Krankenkasse die Beiträge erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Die Krankenkassen sind verpflichtet, mindestens vier Wochen, bevor der höhere Beitrag fällig wird, über die Beitragserhöhung zu informieren.

Kassenpatienten können bis zum letzten Tag des Monats, in welchem erstmals der höhere Beitrag erhoben wird, vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Die Kündigung bei der Krankenversicherung ist in diesem Fall auch dann rechtens, wenn Sie keine 18 Monate bei der Krankenkasse versichert waren.

Welche Unterlagen sind wichtig?

Eine Kündigung bei der alten Krankenkasse muss schriftlich erfolgen. Auf Anfrage schickt Ihnen die bisherige Kasse innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung zu. Diese senden Sie zusammen mit dem Aufnahmeantrag an die neue Krankenkasse, damit der Krankenkassenwechsel vollzogen wird.

Sie erhalten eine neue Krankenkassenkarte und eine Mitgliedsbescheinigung von der neuen Kasse. Die Mitgliedsbescheinigung geht in Kopie an die alte Krankenkasse. Die Kündigung ist nun wirksam und der Krankenkassenwechsel abgeschlossen.

Informieren Sie nun noch Ihren Arbeitgeber beziehungsweise Ihren Rentenversicherungsträger über den Wechsel, da diese den Beitragssatz zur Hälfte mitfinanzieren.

Welche Krankenkasse hat das beste Angebot?

Bei über 100 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland ist es nicht leicht, die richtige zu finden und von allen Vorteilen des Krankenkassenwechsels zu profitieren. Bei den Zusatzbeiträgen und den Leistungen gibt es erhebliche Unterschiede.

Ein pauschales Urteil, welche Krankenkasse die beste ist, gibt es nicht. Das hängt vielmehr von Ihnen und Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Suchen Sie eher nach besonders günstigen Tarifen oder schätzen Sie einen allumfassenden Service?

Unser Krankenkassenrechner verschafft Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Krankenkassen und deren Kosten. Mit nur wenigen Klicks können Sie schnell und einfach den Wechsel der Krankenkasse beantragen.

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