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Sparen Sie bares Geld durch den Wechsel Ihrer Krankenkasse

  • So kündigen Sie Ihre Krankenkasse
  • Kurzfristiger Wechsel möglich
  • Sonderkündigungsrecht nutzen

Krankenkasse kündigen - heißt wechseln

In Deutschland ist eine Krankenversicherung verpflichtend. Jeder muss eine Versicherung besitzen. Trotz Versicherungspflicht ist es jederzeit möglich, die Krankenkasse zu kündigen. Die Kündigung ist hier allerdings einem Wechsel gleichzusetzen, denn wer eine Kasse verlässt, muss per Gesetz ohne Zeitverzug in eine neue eintreten.

Der Gesetzgeber regt sogar zum Kassenwechsel an. Die freie Kassenwahl soll dazu beitragen, den Wettbewerb zwischen den Anbietern zu erhöhen, also die Beiträge niedrig und das Leistungsniveau hoch zu halten. Für die Versicherten kann sich der Wechsel zwischen den gesetzlichen Kassen durchaus lohnen, denn der erhobene Zusatzbeitrag unterscheidet sich erheblich (derzeit bis zu 1,7 Prozent). Das macht gut und gern 50 Euro und mehr beim monatlichen Beitrag aus.

Der Wechselwille entsteht oft auch dann, wenn eine Gehaltserhöhung die Möglichkeit eröffnet, in die private Krankenversicherung (PKV) einzutreten und so von einem breiteren Angebot bei der medizinischen Versorgung zu profitieren.

So kündigen Sie Ihre Krankenkasse

Die ordentliche Kündigung der gesetzlichen Krankenkasse kann unkompliziert erfolgen, ist jedoch an Fristen geknüpft. Als Versicherungsnehmer müssen Sie mindestens für die Dauer von 18 Monaten bei der jeweiligen Kasse versichert gewesen sein, bevor eine Kündigung und damit ein Wechsel gestattet ist (entfällt beim Wechsel in die private Krankenversicherung). Nach Ablauf dieser Mindestbindungszeit kann die Kündigung jederzeit mit einer Frist von zwei Monaten erfolgen.

Eine Ausnahme besteht, wenn Ihre Krankenversicherung den Zusatzbeitrag erhöht, die Prämie kürzt oder Kürzungen bei den Leistungen vornimmt. In diesem Fall besitzen Sie ein Sonderkündigungsrecht, sind also auch nicht mehr an die Mindestdauer gebunden. Die Krankenkasse ist zudem verpflichtet, Sie über die geplanten Änderungen zu informieren. Sie müssen also die Möglichkeit erhalten, noch vor Eintritt der Veränderung, also zum Beispiel vor Inkrafttreten des erhöhten Gebührensatzes, in eine andere Kasse zu wechseln. Die Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende bleibt bestehen.

Ihre Kündigung wird erst wirksam,...

... wenn die Anmeldung in der neuen Krankenkasse erfolgt ist und der entsprechende Nachweis erbracht wurde. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Wechsel in eine andere gesetzliche oder in eine private Krankenkasse erfolgt. Solange der Nachweis nicht erbracht ist, sind Sie in Ihrer bisherigen Krankenkasse weiterhin vollumfänglich versichert. Es besteht somit kein Risiko, plötzlich ohne Versicherungsschutz dazustehen.

Das richtige Vorgehen beim Wechseln

Gehen Sie bei einem geplanten Wechsel der Krankenkasse wie folgt vor:

  • Suchen Sie sich eine gesetzliche oder private Krankenkasse. Nutzen Sie dazu unseren Krankenkassen-Vergleich oder lassen Sie sich ein persönliches Angebot für die private Krankenversicherung erstellen.

  • Reichen Sie bei Ihrer bisherigen Krankenversicherung die Kündigung ein. Dies muss schriftlich erfolgen, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Sie erhalten innerhalb von zwei Wochen eine Bestätigung. (Sie können folgenden Vordruck dazu verwenden.)

  • Reichen Sie bei Ihrer neuen Krankenkasse den Versicherungsantrag ein. Neben Ihrem Namen müssen Sie dabei auch angeben, bei welcher Kasse Sie bisher versichert waren. Wenn Sie von einer GKV in eine andere wechseln, muss der gewählte Versicherer Sie aufnehmen. Ihr Alter oder der Gesundheitszustand spielen dabei keine Rolle.

Das ist beim Wechsel in die private Krankenversicherung zu beachten

Gerade für junge Menschen ohne Kinder ist der Wechsel in die private Krankenversicherung sehr lukrativ. Bestehen die notwendigen Voraussetzungen, kann ein Wechsel erheblich Beiträge sparen und zu einem verbesserten Leistungsangebot führen. Die Familienplanung sollte dabei allerdings bedacht werden, denn anders als bei der GKV können Familienangehörige in der Privaten nicht kostenlos mitversichert werden.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung setzt zudem eine Gesundheitsprüfung voraus, die auch bei einem Wechsel zwischen privaten Versicherungen erneut erforderlich sein kann.

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