Insassenunfallversicherung

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  • Wichtig für alle Autofahrer

Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung, auch Insassenversicherung, ergänzt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie springt für Personenschäden ein, die der Versicherte und andere Insassen bei einem Autounfall erleiden. Die Schuldfrage spielt dabei keine Rolle.

Der Wirkungskreis der Insassenunfallversicherung ist begrenzt. Viele, aber keineswegs alle Schäden sind bereits durch die Haftpflicht- und Krankenversicherung abgedeckt. Es bleiben aber Risiken, bei denen nur die Insassenunfallversicherung greift und die Beiträge sind gering: Policen gibt es schon für unter 100 Euro im Jahr.

Tatsächlich lohnt jedoch die Überlegung, statt des reinen Insassenschutzes im Fahrzeug auf eine private Unfallversicherung zu setzen. Das Preis-Leistungsverhältnis fällt hier aufgrund des stark erweiterten Schutzes oft noch günstiger aus. Versichert sind Sie selbst und Ihre Familienangehörigen, und zwar rund um die Uhr - und vor allem unabhängig davon, ob Sie im Auto unterwegs sind oder nicht. Wer hauptsächlich mit der Familie auf Tour ist, wird damit also besser fahren.

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Kfz-Versicherung Vergleich

In welchen Fällen ist die Insassenunfallversicherung sinnvoll?

Grundsätzlich lassen sich vier Risikogruppen ausmachen, in denen die Insassenversicherung vor hohen Kosten schützt, gerade wenn keine Unfallversicherung besteht:

  • bei einem selbstverschuldeten Unfall, der zu dauerhaften Schäden beim Verursacher führt,
  • als Unfallopfer bei Fahrerflucht des Unfallverursachers, der auch später nicht mehr ermittelt werden kann,
  • bei einem Unfallverursacher, der keine private Haftpflichtversicherung besitzt und auch nicht in der Lage ist, die durch ihn entstandenen Kosten aus seinem Vermögen zu decken (zum Beispiel bei einem Fußgänger),
  • bei einem Unfall im Ausland, mit einer geringen Deckungssumme der dortigen Haftpflicht.

Rund vier Millionen Deutsche haben aus diesen Gründen eine zusätzliche Insassenunfallversicherung abgeschlossen.

Doppelte Abdeckung?

In mindestens zwei der genannten Versicherungsfälle der Insassenversicherung besteht inzwischen auch eine alternative Form der Abdeckung. So übernimmt der Verein Verkehrsopferhilfe die Kosten bei einer Fahrerflucht, wenn sich der Unfallverursacher nicht ermitteln lässt. Dem Verein gehören alle Kfz-Versicherer an.

Bei bleibenden Schäden des Fahrers (die Behandlung im Krankenhaus zahlt die Krankenversicherung) kann neben der eigenen Unfallversicherung auch die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners in Betracht kommen. Sofern der Unfallgegner ein Fußgänger oder Radfahrer ohne Haftpflicht ist, kann schließlich auch die eigene Haftpflicht einspringen, wenn eine Forderungsausfalldeckung im Versicherungsschutz inkludiert ist.

Bedingungen für Abschluss und Gültigkeit einer Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung dient als Ergänzung der Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie kann daher nicht separat abgeschlossen werden, sondern ist an Ihre Haftpflicht gebunden. Personen, die kein Auto angemeldet haben, können daher auch keine Insassenunfallversicherung abschließen.

Der Versicherungsschutz für die Insassen greift in folgenden Fällen nicht:

  • der Unfall wird vorsätzlich herbeigeführt
  • das Fahrzeug wird nicht rechtmäßig gebraucht (von einem "rechtmäßigen Gebrauch" wird ausgegangen, wenn der Unfall bei der Fahrt, beim Abstellen oder Be- und Entladen passiert)
  • das Fahrzeug wird im Zusammenhang mit einer Straftat genutzt
  • der Fahrer steht unter Alkoholeinfluss
  • der Fahrer erleidet einen Schlaganfall, epileptischen Anfall oder eine andere Gesundheitsstörung, die ursächlich für den Unfall ist

Carsharing und private Fahrdienste

Wenn Sie für einen privaten Fahrdienst tätig werden, sollten Sie im Vorfeld mit der Versicherung abklären, ob Personenschäden von Ihrer Versicherung abgedeckt werden. Das gilt auch für die Nutzung von Carsharing-Angeboten oder dem Angebot von Mitfahrgelegenheiten.

Varianten der Insassenunfallversicherung

Die meisten Versicherungen bieten zwei unterschiedliche Versionen der Insassenunfallversicherung an:

Pauschal: Sie vereinbaren eine bestimmte Deckungssumme. Im Falle eines Unfalls mit Personenschaden wird dieser Betrag durch die Anzahl der tatsächlichen Insassen geteilt. 100 Prozent gelten für den Fall, dass Sie sich als Fahrer alleine im Fahrzeug befinden. Bei Mitfahrern wird dieser Betrag auf 150 Prozent erhöht und dann erst in die Anteile pro Fahrzeuginsasse aufgeteilt.

Platzweise: Die Variante pro Platz bietet den Vorteil, dass Sie die Versicherungssumme je Sitz festlegen können. So lässt sich zum Beispiel der häufiger besetzte (und gefährdetere) Beifahrersitz mit einer höheren Deckungssumme versehen als die Plätze auf der Rückbank.

Da die Kfz-Versicherung die Schäden des Fahrers bei einem selbstverschuldeten Unfall nicht abdeckt, kann eine ergänzende Insassenunfallversicherung durchaus sinnvoll sein. Sie schließt diese (und andere) Versicherungslücken für einen relativ geringen Beitragssatz. Sie sollten jedoch prüfen, ob die breitere Abdeckung durch eine private Unfallversicherung sinnvoll ist, auch wenn die Beiträge hier höher liegen können.


Kfz-Versicherung Vergleich