Kfz-Versicherung - Spartipps für Fahranfänger

  • Preiswerter Schutz fürs erste eigene Auto
  • 5 Tipps für eine günstige Kfz-Versicherung
  • Geld sparen mit kostenlosem Tarifvergleich

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Was kostet die Kfz-Versicherung für Fahranfänger?

Für Fahranfänger ist die Autoversicherung nicht ganz billig. Denn wer keine oder nur wenig Fahrpraxis vorweisen kann, hat statistisch gesehen ein höheres Unfallrisiko. Das wirkt sich auf die Beiträge für die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung und für die Vollkasko aus.

Im Gegensatz zu erfahrenen Autofahrern erhalten Führerscheinneulinge in aller Regel keine Rabatte bei der Kfz-Versicherung. Je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif zahlen sie unmittelbar nach Erhalt des „Lappens“ mindestens 100 Prozent des Beitragssatzes. In vielen Fällen müssen Fahranfänger in ihrer Probezeit sogar noch tiefer in die Tasche greifen. Bis zu 220 Prozent des Beitrags verlangen manche Anbieter von Fahranfängern.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, trotzdem einen günstigen Schutz zu erhalten. Am wichtigsten ist dabei, stets mehrere Kfz-Versicherungen miteinander zu vergleichen, um den Versicherer mit dem besten Mix aus Preis und Leistung zu finden.

Wie werden Fahranfänger eingestuft?

Bei der Kfz-Haftpflicht sowie bei der Vollkasko wird für jeden Versicherungsnehmer eine sogenannte Schadenfreiheitsklasse ermittelt. Diese bestimmt die Höhe des Versicherungsbeitrags maßgeblich. In welche SF-Klasse ein Fahranfänger bei Versicherungsbeginn eingestuft wird, hängt davon ab, wie alt sein Führerschein ist.

Ein Fahranfänger, dessen Führerschein noch keine drei Jahre alt ist, erhält die SF 0. Für Neulinge bei der Kfz-Versicherung, die schon länger als drei Jahre eine Fahrerlaubnis besitzen, wird die SF-Klasse SF ½ vergeben.

In der Teilkaskoversicherung gibt es keine Rabattklassen und damit auch keine Höher- oder Herabstufung in der Probezeit oder darüber hinaus. Wie alt Ihre Fahrererlaubnis ist, spielt hier keine Rolle.

Mit Erfahrung wird’s günstiger

Die Fahrpraxis im Straßenverkehr spielt eine entscheidende Rolle. Können Fahranfänger nachweisen, dass sie schon eine gewisse Zeit ohne einen Verkehrsunfall unterwegs gewesen sind, etwa über das begleitete Fahren vor der Volljährigkeit oder mit dem Roller oder  Motorrad, erhalten sie oftmals Rabatte.

Wie sparen Fahranfänger bei der Autoversicherung?

Die folgenden fünf Spartipps helfen dabei, einen möglichst günstigen Schutz für das erste eigene Auto zu erhalten.

Bei vielen Anbietern wird die Kfz-Versicherung günstiger, wenn Sie die erfolgreiche Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining vorweisen können. Ein Fahrtraining nach der Führerscheinprüfung führt zu einem Rabatt von bis zu 15 Prozent. Die Kosten für das Training müssen Sie allerdings selbst übernehmen.

Am günstigsten lässt sich das erste Auto als Zweitwagen über die Eltern versichern. Damit ist es möglich, die Kosten zu halbieren. Manche Versicherungen schließen Fahrer unter 23 bis 25 Jahren allerdings von dieser Regelung aus.

Sie können unfallfreie Jahre von nahen Verwandten übernehmen. Dazu zählen Eltern, Kinder und Geschwister. Leben die Großeltern im selben Haushalt, wird diese Möglichkeit ebenfalls eingeräumt. Der Haken an der Sache: Sie können nicht mehr Jahre für die bessere Schadenfreiheitsklasse übertragen als Sie selbst schon den Führerschein haben.

Ein Beispiel: Sie besitzen seit vier Jahren den Führerschein, haben aber noch kein Auto auf Ihren Namen angemeldet. Für den Versicherungsschutz Ihres ersten eigenen Autos können Sie vier SF-Klassen „abstauben“, zum Beispiel von Ihrer Mutter. Sie verliert diese Klassen damit ohne Chance auf Rückabwicklung.

Neben der SF-Klasse beeinflusst auch die Typklasse eines Fahrzeugs den Preis der Kfz-Versicherung. Autos, mit denen viele Unfälle passieren oder die oft gestohlen werden, sind deutlich teurer in der Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung. Werfen Sie deshalb vor dem Kauf einer vermeintlich günstigen Fahranfänger-Karosse unbedingt einen Blick in die Typklasseneinteilung. So lassen sich teure Überraschungen beim Versichern bereits bei der Fahrzeugwahl vermeiden.

Die SF-Klassen sind zwar bei allen Versicherern identisch, nicht jedoch die vertraglich garantierten Schadenfreiheitsrabatte. Sie können also je nach Anbieter bei einer Einstufung in die SF 0 für die Kfz-Haftpflicht zwischen 100 und 220 Prozent zahlen.

In den SF ½, SF 1 und SF 2 ist der Spielraum zwar geringer. Ein Vergleich lohnt sich trotzdem immer – und zwar jedes Jahr aufs Neue. Er zeigt Ihnen, dass der Preis für die Kfz-Versicherung von Tarif zu Tarif um mehrere hundert Euro variieren kann.

Schadenfreiheitsklasse „erben“

Sogar im Todesfall ist eine Übertragung von SF-Klassen noch möglich. Sie muss bis zu einem Jahr nach dem Ableben des Familienmitglieds erfolgen. Dem Antrag ist die Sterbeurkunde beizulegen.

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