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Die Bauherren­haftpflicht schützt Sie vor Stress beim Hausbau

  • Online-Versicherungsvergleich der Bauherrenhaftpflicht
  • Auch mit Bauleistungsversicherung kombinierbar
  • Vorteilhafte Kombi-Angebote

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Kein Hausbau ohne Bauherrenhaftpflicht

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Ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sinnvoll?

Wenn Sie ein Haus bauen oder umbauen, haften Sie für alle Schäden, die durch die Bautätigkeit entstehen. Das können Personenschäden sein, wenn sich beispielsweise Passanten im Baustellenbereich verletzen, oder Schäden an fremdem Eigentum etwa durch ein umstürzendes Baugerüst.

Eine Privathaftpflicht deckt meist nur geringe Bausummen ab, je nach Tarif nicht mehr als 20.000 bis 50.000 Euro. Die Schäden beim Hausbau können jedoch weit höher ausfallen. Sickert zum Beispiel beim Ausheben der Baugrube Grundwasser ein und bringt den Hang Ihres Nachbarn ins Rutschen, können an dessen Haus Setzungsrisse entstehen. Der Schaden summiert sich dann leicht auf einen sechsstelligen Betrag.

Eine Pflicht, sich gegen das erhöhte Haftungsrisiko beim Hausbau zu versichern, gibt es zwar nicht. Dennoch gilt die Schadenersatzpflicht laut Bürgerlichem Gesetzbuch § 823. Demnach haftet jede Person für Schäden Dritter mit ihrem Privateigentum in unbegrenzter Höhe.

Gegen das finanzielle Risiko von hohen Schadenersatzansprüchen durch die besonderen Gefahren beim Hausbau schützt Sie nur die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Es handelt sich somit um eine spezielle Privathaftpflicht mit erhöhter Deckungssumme für die Dauer der Bauarbeiten.

Hinweis

Als Bauherr gilt, wer den Hausbau oder Umbau durchführt oder beauftragt. Bei den Prämien in unserem Versicherungsvergleich handelt es sich um Einmalbeiträge. Die Versicherung endet automatisch mit dem Abschluss der Bauarbeiten.

Wer braucht eine Bauherrenhaftpflicht?

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung ist wichtig für alle Haus- und Grundbesitzer, die einen Neubau planen oder ein bestehendes Haus im größeren Umfang umbauen wollen. Auch wenn die Bauarbeiten vollständig an Firmen vergeben werden und ein Bauleiter mit der Überwachung betraut ist, haftet der (künftige) Hausbesitzer gegenüber Dritten vollumfänglich für alle Schäden, die durch die Bautätigkeiten auf seinem Grundstück verursacht werden.

Ohne Bauherrenhaftpflicht bleiben Sie als Eigentümer also auf den Kosten aus Schadenersatzansprüchen sitzen, falls die beauftragten Bauunternehmen die Schuld abstreiten oder insolvent gehen.

Nachweise über Qualifikation erforderlich

Wenn Sie als Bauherr Firmen mit dem Neubau oder Umbau beauftragen, dann müssen Sie der Versicherung gegenüber nachweisen können, dass es sich um qualifizierte Unternehmen handelt.

Was sichert die Versicherung ab?

Bauherren sind mit dieser speziellen Privathaftpflicht für die Zeit des Hausbaus gegen finanzielle Schadenersatzansprüche Dritter in Höhe der vereinbarten Deckungssumme abgesichert. Versichert sind Personen- und Sachschäden. Die Versicherungen zahlen üblicherweise nicht nur bei Verletzungen von Passanten und Radfahrern, die auf den von Baufahrzeugen verschmutzten Gehwegen und Fahrbahnen ausrutschen, sondern auch bei Personen, die die Baustelle unbefugt betreten. Je nach Anbieter sind zudem Schäden, die von freiwilligen Bauhelfern wie Freunden oder Nachbarn verursacht werden, über die Versicherung abgedeckt.

Bauherren-Rechtschutz inklusive

Die Versicherungsgesellschaften klären im Schadenfall selbst, ob die Ansprüche gegen den Versicherungsnehmer berechtigt sind oder ob etwa eine der beauftragten Bau- und Handwerksfirmen Schuld hat. Gerade für Laien als Bauherren bedeutet das den großen Vorteil, dass sie sich nicht in dem häufig wechselnden Geflecht von Baufirmen und Subunternehmen der verschiedenen Gewerke auskennen müssen. Unberechtigte Forderungen werden von der Bauherrenhaftpflicht auch vor Gericht abgewehrt. Damit erspart sie Ihnen diesbezüglich einen Rechtsschutz.

Wann greift die Bauherrenhaftpflicht?

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wird fast immer zeitlich befristet angeboten, in der Regel für die Dauer von zwei bis drei Jahren. Sie sollte vor dem ersten Spatenstich abgeschlossen werden, da mit Aufnahme der Bautätigkeit das vom Grundstück ausgehende Gefahrenrisiko steigt.

Verzögern sich Ihre Bauarbeiten...

...sollten Sie die Bauherrenhaftpflichtversicherung wegen der begrenzten Laufzeit unbedingt rechtzeitig verlängern.

Die Verkehrssicherungspflicht des Grundstückeigentümers bleibt dennoch weiter bestehen. So wird der Bauherr durch die Haftpflichtversicherung fast immer verpflichtet, auch als Laie regelmäßig und persönlich die Baustelle zu besuchen, die Arbeiten und insbesondere die Sicherheitsvorkehrungen zu kontrollieren. Ist beispielsweise am Feierabend ein Kellerschacht von den Bauarbeitern nicht ordnungsgemäß abgedeckt worden, müssen Sie als Bauherr auf Nachbesserung drängen oder selbst dafür sorgen, dass sich niemand verletzen kann. Wenn ein Kind unbemerkt auf die Baustelle gelangt, in den Kellerschacht fällt und sich dabei schwer verletzt, müssen Sie ansonsten lebenslang für die Folgeschäden aufkommen. Das Aufstellen von Warnschildern wie „Betreten der Baustelle verboten“ allein reicht nicht.

Bei Diebstahl und Elementarschäden...

...durch Sturm, Blitzschlag und Feuer von fest mit dem Haus verankertem Baumaterial greift die Bauleistungsversicherung. Sie wird auch in Kombination mit der Bauherrenhaftpflicht angeboten.

Was kostet eine Bauherrenhaftpflicht?

Eine Bauherrenhaftpflicht ist im Vergleich zum abgesicherten Risiko sehr günstig. Abhängig von der Deckungssumme, der Bausumme und dem Anteil der Eigenleistung liegen die Kosten einmalig bei 100 bis 200 Euro. Die Versicherungssumme sollten Sie möglichst hoch wählen: Drei bis fünf Millionen Euro gelten als Minimum.

Der Anteil von Eigenleistungen an der Bausumme muss wahrheitsgemäß angegeben werden. Dieser wird üblicherweise als erhöhtes Risiko bewertet und mit einem Preisaufschlag berechnet.

Sparen Sie Geld!

Wenn Sie bei dem gleichen Versicherer auch die Grundbesitzerhaftpflicht abschließen, wird oftmals ein Preisnachlass für die Bauherrenhaftpflicht gewährt.

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