Gesetzliche Unfallversicherung

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Grafik zur gesetzlichen Unfallversicherung

76 % aller Unfälle mit Verletzten oder Toten geschehen laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in der Freizeit.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet jedoch nur bei Unfällen auf dem Arbeitsweg oder bei der Arbeit selbst und im Falle von Berufskrankheiten. Die gesetzliche Versicherung ist also keine Unterstützung für die häufigsten Unfälle. Eine private Unfallversicherung kann den gesetzlichen Schutz sinnvoll ergänzen. Sie können in der Regel den Versicherungsumfang und die Invaliditätssummen frei bestimmen und erhalten somit eine umfassende Absicherung, die zu jeder Tageszeit und in jeder Situation greift.

So funktioniert die gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung gehört neben der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung zu den Sozialversicherungen in Deutschland. Sie stellt einen wichtigen Schutz vor Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten dar und soll den Beschäftigten und Auszubildenden finanzielle Sicherheit bei schwerwiegenden Vorkommnissen bieten. Allerdings deckt sie längst nicht alle Unfälle ab.

Dafür werden die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung vom Arbeitgeber gezahlt beziehungsweise von der Bildungs- oder Versorgungseinrichtung, für die der Schutz gilt. Das bedeutet: Als Versicherter genießt man eine gewisse finanzielle Absicherung bei Unfällen oder Berufskrankheiten und muss sich über die anfallenden Kosten keine Sorgen machen.

Gesetzliche Unfallversicherung: Wer ist versichert und wer nicht?

Die gesetzliche Unfallversicherung soll unter anderem

  • Arbeitnehmer
  • im Gesundheitswesen Tätige und Pflegepersonen
  • Auszubildende, Schüler und Studenten
  • freiwillig versicherte Selbstständige und Ehrenamtler

vor den finanziellen Folgen eines Unfalls schützen.

Des Weiteren sind Kinder geschützt, wenn sie einen Kindergarten besuchen oder von einer Tagesmutter betreut werden. Nothelfer, vorgeladene Zeugen und Patienten in Pflegeeinrichtungen werden ebenfalls in den Schutz der Unfallversicherung inbegriffen.

Zahlreiche Personen sind allerdings durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht geschützt. Sie werden entweder anderweitig abgesichert, so zum Beispiel Beamte durch ihren Dienstherrn. Oder sie müssen komplett privat vorsorgen, wie:

  • Ärzte
  • Zahnärzte
  • Tierärzte
  • Psychotherapeuten
  • Heilpraktiker
  • Apotheker

Wann greift die gesetzliche Unfallversicherung?

Der Schutz der gesetzlichen Versicherung gilt beispielsweise für Angestellte während ihrer beruflichen Tätigkeit und auf dem Weg von und zur Arbeitsstätte. Dementsprechend sind Schüler sowohl bei einem Unfall in der Schule oder Turnhalle, als auch auf dem Schulweg sowie auf Schulausflügen durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.

Geschieht ein Unfall jedoch im privaten Umfeld, kann nur eine private Unfallversicherung helfen.

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung umfassen meist keine direkten finanziellen Zahlungen. Vielmehr übernimmt der Versicherungsträger die Ausgaben für medizinische Behandlungen und die Rehabilitation sowie Maßnahmen zur Berufsförderung wie eine Umschulung. Es werden jedoch auch Lohnersatzleistungen, Renten und gegebenenfalls Hinterbliebenenrenten gezahlt.

Als Lohnersatzleistung wird beispielsweise bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten das sogenannte Verletztengeld an den Versicherten ausgezahlt, wenn dieser arbeitsunfähig ist beziehungsweise sich einer Heilungsmaßnahme unterzieht, die eine ganztägige Berufstätigkeit nicht erlaubt. Der Anspruch beginnt wie das Krankengeld nach Ende der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, also in der Regel sechs Wochen nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit. Das Verletztengeld wird anstelle des Krankengelds gezahlt und ist mit etwa 80 Prozent statt 70 Prozent des letzten Einkommens etwas höher als dieses.

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet in den meisten Fällen aber nicht dauerhaft. Darüber hinaus lassen sich mit den Leistungen notwendige Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden, die nach manchen schweren Unfällen notwendig werden, kaum finanzieren. Einen umfassenden Schutz, der auch bei Unfällen im Haushalt und in der Freizeit greift, stellt hingegen die private Unfallversicherung dar.

Tipp

Die private Unfallversicherung ist eine sehr wichtige Versicherung, die rund um die Uhr in allen Lebenslagen leistet. Die gesetzliche Versicherung bietet lediglich einen unzureichenden Schutz im Zusammenhang mit der Arbeit.