Feuerversicherung

030-3198619-46

  • Tarife mit weiteren Risiken wie Einbruch, Sturm, Wasser
  • Experten-Vergleich für Gebäude- und Hausratversicherung
  • Feuerrohbauversicherung kostenlos

Feuerversicherung Vergleich

Brände vernichten nicht nur Gebäude, sie gefährden auch Existenzen. Im Schadenfall sind die Kosten schnell sechsstellig, was für viele Immobilienbesitzer existenzielle Probleme aufwerfen würde. Eine Feuerversicherung, am besten im Rahmen einer Gebäudeversicherung, sorgt für den notwendigen Schutz.

Noch bis in die 1990er Jahre hinein war die Feuerversicherung in weiten Teilen Deutschlands gesetzliche Pflicht. Wer ein Gebäude besaß, musste es auch gegen Feuer versichern. Die Versicherungspflicht wurde mit der Liberalisierung des Marktes 1994 abgeschafft. Seitdem kann jeder Immobilienbesitzer selbst entscheiden, ob er sein Gebäude versichert.

Die Bedeutung der Feuerversicherung ist mit der Aufhebung der Versicherungspflicht nicht kleiner geworden. Auch heute geht es den meisten Hausbesitzern nicht um den Versicherungsschutz an sich, sondern um dessen Ausgestaltung. Welche Leistungen sind in einer Feuerversicherung enthalten? Welche Vorteile bringt eine umfassende Gebäudeversicherung, die den Feuerschutz einschließt? Und vor allem: Was kostet die Police? Unser Versicherungsvergleich gibt Antworten, auch zu den günstigsten Tarifen bei hohen Deckungssummen.

Welche Schäden deckt die Feuerversicherung ab?

Feuerversicherung für Ihr Haus oder Ihren Hausrat

Die Feuerversicherung deckt die Schäden durch Brand (offenes Feuer) bis zum vereinbarten Deckungsbetrag ab. Enthalten sein sollten dabei nicht nur die Brandschäden selbst, sondern auch alle Ausgaben, die damit in Zusammenhang stehen. Das sind vor allem die Kosten für:

  • Aufräumarbeiten
  • Abbrucharbeiten
  • Sicherungsmaßnahmen auf dem betroffenen Gelände
  • Miet-Ersatz bei Unbewohnbarkeit der Immobilie
  • Schäden durch Ruß
  • Schäden durch Löschwasser
  • Einsatz der Feuerwehr
  • Wiederaufbau

Da ein Brand zahlreiche Ursachen haben kann, sollten möglichst viele Gefahrenquellen von der Versicherung abgedeckt werden. Achten Sie hier besonders darauf, dass Brände aufgrund von Fahrlässigkeit im Leistungsumfang eingeschlossen sind. Für leichte Fahrlässigkeit trifft das bei den meisten Versicherungen zu, bei grober Fahrlässigkeit muss jedoch mit Abschlägen bei der späteren Zahlung gerechnet werden. Brandstiftung ist mitversichert, es sei denn, der Versicherte begeht ihn selbst.

Sengschaden

Sengschäden entstehen nicht durch offenes Feuer, sondern durch anderweitige Hitzeeinwirkung. Der Auslöser für einen Sengschaden kann zum Beispiel ein Stück Glut sein, das aus einem Holz- oder Kohleofen oder dem Kamin herausfällt. Durch die Hitze beim Weiterglimmen werden die Materialien in der direkten Umgebung versengt. Häufig verursachen glimmende Zigaretten oder Glut, die von der Zigarette herunterfällt, einen Sengschaden an Parkett oder Teppich. Die Sengschäden sind bei einigen Feuerversicherungen nicht integriert, hier sollten Sie Ihre bestehende Police überprüfen oder beim Neuabschluss darauf achten, ob Sengschäden abgedeckt sind.

Feuerversicherung als Teil der Gebäudeversicherung

Für Immobilienbesitzer ist es sinnvoll, alle potenziellen Risiken für das Gebäude abzusichern - im Idealfall innerhalb eines Vertrags. Die meisten Hausbesitzer entscheiden sich daher für eine Wohngebäudeversicherung, was auch wir empfehlen. Hier sind neben der Zerstörung durch Feuer auch alle Schäden und Folgeschäden durch Sturm, Hagel und Leitungswasser abgedeckt.


Hinweis zur Risikoverteilung

Wasserschäden machen laut Sachverständigen das Gros der angezeigten Versicherungsfälle aus. So wurden 2016 in Deutschland von den Versicherungen fast 2,6 Milliarden Euro an Schäden durch Leitungswasser reguliert. Bei Brandschäden war es gut eine Milliarde. Sturm und Hagelschäden schlagen zwar "nur" mit 600 Millionen Euro zu Buche, die Tendenz ist jedoch steigend.

Höhe der Deckungssumme

Um die Gefahr einer Unterversicherung zu vermeiden, sollte die Gebäudeversicherung mindestens dem aktuellen Wert der Immobilie entsprechen.

Bei Neubau:

Die Versicherungssumme entspricht dem Wert des Neubaus. Sie sollte später, genau wie bei jeder Bestandsimmobilie, immer angepasst werden. Bei An- und Umbauten ist ebenfalls darauf zu achten, dass die Wertsteigerung in den Deckungsbetrag der Versicherung einfließt.

Bestandsimmobilie:

Bei Bestandsimmobilien kann der aktuell empfohlene Versicherungswert mit folgender Formel errechnet werden:

Versicherungswert 1914 x aktueller Baupreisindex : 100 = Gebäudewert in Euro

Unter dem Versicherungswert 1914 versteht man den fiktiven Wert des Gebäudes (in Goldmark) im Jahr 1914. Dieses Jahr gilt als letztes Jahr mit stabilen Baupreisen. Der 1914er Wert basiert vor allem auf der Ermittlung des Gebäudetyps, seinen Nebengebäuden, der Bauausführung - besonders der verwendeten Außenmaterialien - sowie der verfügbaren Wohnfläche. Der Baupreisindex wird jährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Er ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen.

Neubauten: Versicherungsbeginn für Feuerversicherung und Gebäudeversicherung

Eine Feuerversicherung empfiehlt sich bereits zum Baubeginn. Schließlich wissen Sie nie, wo und wann der Blitz einschlägt oder der neidische Feuerteufel sein Unwesen treibt.

Schäden durch Feuer, Rauch oder die Löscharbeiten werden in Ihrer Zeit als Bauherr von der Feuerrohbauversicherung abgedeckt. Ihr großer Vorteil dabei: Die Feuerrohbauversicherung ist bei vielen Anbietern kostenlos, sofern Sie vertraglich festhalten, dass sie nach Ende der Bauphase in eine kostenpflichtige Wohngebäudeversicherung umgewandelt wird. Bei einem solchen Deal ist es wichtig, den Versicherer sofort nach Beendigung der Bauphase darüber zu informieren, wann das Haus bezugsfertig ist.


Feuerrohbauversicherung teils Pflicht

Um eine Baufinanzierung zu erhalten, setzen viele Banken eine Feuerrohbauversicherung voraus.

Versicherungsprämie für die Feuerversicherung

Da viele Faktoren einen Einfluss auf die Kosten der Feuerversicherung haben, schwankt auch der Preis erheblich. Ein selbst genutztes Einfamilienhaus mit einem Wert von einer halben Million Euro lässt sich vielerorts schon für 200 Euro jährlich mit einer guten Gebäudeversicherung schützen. Stimmen Sie einer Selbstbeteiligung im Schadenfall zu, wird es meist noch ein Viertel günstiger.

Siegel von eKomi

Kundenzufriedenheit

Comfortplan wird von seinen Kunden mit 4.8 von 5 Sternen ausgezeichnet (6667 Bewertungen insgesamt, 461 in den letzten 12 Monaten).

Sterne-Bewertung

Für Neubauten

Bauherren sollten bereits vor Beginn des Hausbaus eine Gebäude­versicherung abschließen. Der Feuerrohbau-Schutz ist während der Bauphase dann kostenlos enthalten.