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Rechtzeitig Vorkehrungen treffen mit einer Sterbegeldversicherung

  • Vergleich mit Beiträgen und Leistungsdetails
  • Aufnahme bis 85 Jahre
  • Vertragsabschluss ohne Gesundheitsprüfung möglich

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Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Das Wort Sterbegeld hat keinen angenehmen Klang. Doch sich Gedanken um seine Beerdigung zu machen, heißt auch, die Finanzierung der eigenen Bestattung verantwortungsbewusst zu regeln. Seit die gesetzlichen Krankenkassen 2004 die Zahlung von Sterbegeld eingestellt haben, ist private Vorsorge noch dringender gefragt. Sterbegeldversicherungen sind darauf spezialisiert, dieses Problem zu lösen.

Wir bieten Ihnen einen Vergleichsrechner, mit dem Sie die Beiträge und Versicherungsbedingungen verschiedener Versicherungsunternehmen und Sterbekassen leicht vergleichen können. Schauen Sie sich die Tarife im Detail an. Bei Bedarf können Sie anschließend die Sterbegeldversicherung Ihrer Wahl bequem und direkt online abschließen.

Vorteile der Sterbegeldversicherung auf einen Blick:

  • Aufnahme bis zum Eintrittsalter von 85 Jahren

  • keine Gesundheitsprüfung

  • keine Ablehnung bei Vorerkrankungen

  • schnelles Erreichen der vollen Versicherungssumme

  • sehr kurze oder sogar gar keine Wartezeit

Sterbegeldversicherung: Private Vorsorge ist gefragt

Noch bis einschließlich 2003 gab es 525 Euro Sterbegeld von der gesetzlichen Krankenkasse, wenn ein Mitglied starb. Davon konnte allerdings schon damals niemand eine würdige Bestattung finanzieren. Es handelte sich eher um einen Zuschuss zu den Beerdigungskosten.

Den vollen Betrag für eine Beisetzung können Sie über eine private Sterbegeldversicherung absichern. Zur Wahl stehen Versicherungssummen zwischen 1.000 und 15.000 Euro. Die meisten Angebote gelten für Deckungssummen zwischen 5.000 und 7.500 Euro.

Die optimale Versicherungssumme?

Wir empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens 7.500 Euro. In dieser Höhe bewegen sich erfahrungsgemäß die durchschnittlichen Kosten für die Bestattung einschließlich Grabpflege, Wohnungsauflösung und Gebühren für einen Notar.

Was leistet eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung zahlt im Todesfall der versicherten Person eine vereinbarte Geldleistung an die Hinterbliebenen oder den im Vertrag genannten Bezugsberechtigten. Es handelt sich im Grunde um eine Kapitallebensversicherung mit beschränkter Deckungssumme.

Schon gewusst?

Je eher Sie eine Sterbegeldversicherung abschließen, desto geringer sind die Beiträge.

Flexibler als der Name vermuten lässt

Auch wenn sie Sterbegeldversicherung oder Sterbeversicherung heißt: Viele Versicherungen bieten ebenfalls eine Auszahlung im Erlebensfall an. Nach der Ansparphase kann die Sterbegeldversicherung vom Versicherten jederzeit vorzeitig aufgelöst werden, um damit beispielsweise überraschende Kosten für eine medizinische Behandlung zu finanzieren. Dann erhält der Versicherte die bisherigen Beiträge ausgezahlt. Durch Beteiligung an den Überschüssen kann sich die Versicherungssumme zusätzlich erhöhen.

Was spricht für eine Sterbegeldversicherung?

Gegner von Sterbegeldversicherungen kritisieren, dass bei den geringeren Versicherungssummen die Erträge niedriger ausfallen als bei Kapitallebensversicherungen mit höherem Umfang. Eine Sterbegeldversicherung ist jedoch nicht als Geldanlage konzipiert, sondern zweckgebunden für die Bestattung. Gerade für Menschen ohne direkte Hinterbliebene ist sie eine ideale Möglichkeit, Bekannte oder Freunde zu bitten, die in ihrer Finanzierung gesicherte Bestattung zu organisieren.

Die Sterbegeldversicherung gehört nicht zur Erbmasse

Schlagen Ehepartner oder Angehörige etwa wegen Schulden das Erbe aus, können sie dennoch die Sterbegeldversicherung zur Begleichung der Bestattungskosten verwenden.

Vorteile überwiegen

Das größte Plus einer Sterbegeldversicherung im Vergleich zu einer Kapitallebensversicherung aber ist: Sie lässt sich bis ins hohe Alter (85 Jahre) ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Auch eine bereits bestehende Erkrankung steht dem Versicherungsschutz also nicht im Wege.

Lebensversicherungen schließen ältere Menschen hingegen häufig aus oder verlangen bei Vorerkrankungen hohe Aufschläge. Für ältere oder kranke Personen bleibt eine Sterbegeldversicherung dann oftmals als einzige Möglichkeit.

Die niedrigen Beiträge für eine Sterbegeldversicherung von durchschnittlich 20 Euro im Monat sind zudem für viele Pensionäre oder Erwerbsunfähige ein zusätzlicher Pluspunkt, da sie auch bei kleinen Renten gut zu stemmen sind.

Was passiert im vorzeitigen Todesfall?

Unsere Versicherungspartner zeichnen sich durch keine oder sehr kurze Wartezeiten aus, bis die volle Versicherungssumme gezahlt wird. Tritt der Tod vor Erreichen des vollen Versicherungsschutzes ein, gilt folgende Regelung:

  • Im ersten Jahr werden bis dahin gezahlten Beiträge erstattet.

  • Ab dem 13. Monat werden 60 Prozent der Versicherungssumme ausgeschüttet.

  • Nach Ablauf der Wartezeit (max. 36 Monate) werden 100 Prozent der vereinbarten Summe ausgezahlt.

Nicht nur die eigene Bestattung lässt sich absichern

Sterbeversicherungen sind frei in der Vertragsgestaltung. So ist es zum Beispiel möglich, dass ein Angehöriger oder Freund der Familie den Versicherungsantrag für den Versicherungsnehmer stellt. Denkbare Fälle sind Krankheiten, die die Lebenserwartung verkürzen, ein verwirrter Geisteszustand oder auch die Erwägung, sich als Ehepartner oder naher Verwandter die eigene Fürsorgepflicht im Todesfall des Versicherten finanziell zu erleichtern.

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