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Finanzielle Sicherheit mit der Arbeitsunfähigkeits­versicherung

  • Wichtige Absicherung Ihrer Arbeitskraft
  • Statistiken zu Ursachen der Arbeitsunfähigkeit
  • Unverbindlicher Vergleich zahlreicher Anbieter

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Was ist eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung?

Der Begriff Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist die umgangssprachliche Version der Berufsunfähigkeitsversicherung. Beide Bezeichnungen stehen somit für eine wichtige finanzielle Absicherung, sollten Sie Ihre Arbeitskraft dauerhaft verlieren.

Streng genommen sind Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit jedoch zwei verschiedene Dinge. Der größte Unterschied liegt in dem Zeitraum, in welchem Sie Ihrer Tätigkeit nicht nachgehen können. Danach richtet sich, welche Leistungen Sie im Schadensfall erhalten.

Warum ist eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung wichtig?

Der Schutz einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung beziehungsweise einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Erwerbstätige elementar wichtig. Jeder Vierte scheidet vor dem Eintritt ins Rentenalter dauerhaft aus dem Berufsleben aus. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie die Statistik zeigt.

Ursachen für dauerhafte Arbeitsunfähigkeit / Berufsunfähigkeit

Quelle: Statista, Stand 2017

Nicht mehr arbeiten zu können, stellt nicht nur Ihren Alltag auf den Kopf. Vielmehr müssen Sie fortan auch ohne festes Einkommen zurechtkommen. Haben Sie mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, haben Sie zwar Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Allerdings lag diese im Jahr 2015 durchschnittlich bei nicht einmal 750 Euro pro Monat. Viel zu wenig, um den eigenen Lebensstandard zu halten.

Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung hilft, die finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit abzufedern. Sie zahlen monatliche Beiträge und bekommen im Schadensfall bis zum Eintritt ins Rentenalter eine zuvor vereinbarte Rente ausgezahlt.

Was ist beim Abschluss einer Arbeitsunfähigkeits­versicherung zu beachten?

Bevor Sie die Arbeitsunfähigkeitsversicherung abschließen können, müssen Sie die Gesundheitsfragen der Versicherer beantworten. Mit dieser Gesundheitsprüfung schätzen die Versicherungen das Risiko ab, dass Sie dauerhaft arbeitsunfähig werden.

Die entsprechenden Fragen müssen Sie wahrheitsgemäß beantworten, andernfalls droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt unterstützen, schließlich drehen sich die meisten Fragen um Ihre Vorerkrankungen und chronischen Beschwerden. Zusätzlich müssen Sie Angaben zu Ihrem Job, Lebensstil und Ihren Hobbys machen.

Gibt es eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung ohne Gesundheitsfragen?

Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung ohne vorige Gesundheitsprüfung wird Ihnen kein Versicherer anbieten. Bei einigen Anbietern ist es möglich, einen reduzierten Fragebogen auszufüllen. Allerdings wird Ihr Risiko, dauerhaft arbeitsunfähig zu werden, dann größer eingeschätzt und Sie müssen höhere Beiträge zahlen. Auch sind diese Versicherungen oftmals mit einer Wartezeit verbunden. Das heißt, die Versicherungssumme wird nur ausbezahlt, wenn Sie nach einer vereinbarten Zeit berufsunfähig werden. Tritt der Schadensfall innerhalb der Wartezeit auf, haben Sie keinen Anspruch auf die Versicherungsleistungen.

Grundsätzlich gilt!

Je früher Sie eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Schließlich wird die Gefahr der Berufsunfähigkeit bei jüngeren und gesünderen Menschen niedriger eingeschätzt als bei älteren Personen mit längerer Krankenakte.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit?

Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit bedeuten im eigentlichen Wortsinn etwas anderes. Dabei geht es vor allem darum, wie lange Sie nicht arbeiten können. Ist absehbar, dass Sie Ihrer Tätigkeit in Zukunft generell wieder nachgehen können, sind Sie arbeitsunfähig. Können Sie nicht mehr in Ihren Beruf zurückkehren, wird von Berufsunfähigkeit gesprochen.

Bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit zahlt die Arbeitsunfähigkeitsversicherung oder besser Berufsunfähigkeitsversicherung zunächst nicht. In den ersten sechs Wochen nach Ihrer Erkrankung erhalten Sie weiterhin den Lohn von Ihrem Arbeitgeber. Danach bekommen Sie das Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

Selbstständige müssen sich selbst kümmern

Selbstständige müssen in der Regel selbst für den vorübergehenden Verlust der Arbeitskraft vorsorgen. Schließlich fehlt ihnen die Lohnfortzahlung in den ersten sechs Krankheitswochen. Krankengeld aus der Krankenversicherung gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen. Daher empfiehlt sich eine private Vorsorge, zum Beispiel mit einer Krankentagegeld-Versicherung.

Was sind die häufigsten Gründe für eine Arbeitsunfähigkeit?

Knapp 40 Prozent der Deutschen sind mindestens einmal pro Jahr krankgeschrieben. Zwölf Fehltage pro Kopf kommen so jährlich zusammen. Die Gründe hierfür ähneln denen der Berufsunfähigkeit. So stehen jeweils Muskel- und Skeletterkrankungen sowie psychische Probleme ganz oben auf der Liste.

Gründe für ArbeitsunfähigkeitAnteil
Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates

21,8%

Psychische Erkrankungen

16,7%

Erkrankungen des Atmungssystems

15,4%

Verletzungen

11,9%

Erkrankungen des Verdauungssystems

5,2%

Erkrankungen durch Infektionen

4,6%

Erkrankungen des Nervensystems sowie der Augen und Ohren

4,5%

Erkrankungen durch Neubildungen

4,4%

Erkrankungen des Kreislaufsystems

4,1%

Unspezifische Symptome

4,1%

Sonstige

7,5%

Quelle: Statista, Stand 2017

Gründe für Arbeitsunfähigkeit und deren Anteil
Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates

21,8%

Psychische Erkrankungen

16,7%

Erkrankungen des Atmungssystems

15,4%

Verletzungen

11,9%

Erkrankungen des Verdauungssystems

5,2%

Erkrankungen durch Infektionen

4,6%

Erkrankungen des Nervensystems sowie der Augen und Ohren

4,5%

Erkrankungen durch Neubildungen

4,4%

Erkrankungen des Kreislaufsystems

4,1%

Unspezifische Symptome

4,1%

Sonstige

7,5%

Quelle: Statista, Stand 2017

Das bedeutet auch, dass Erkrankungen, die zunächst eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit verursachen, durchaus zu einer dauerhaften Berufsunfähigkeit führen können. So fördern die Entwicklungen der heutigen Arbeitswelt das Auftreten von chronischen Rückenbeschwerden und mentalen Krankheiten mitunter.

Der Schutz einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung beziehungsweise Berufsfähigkeitsversicherung wird also immer wichtiger. Diese Versicherung eignet sich für jeden, der ohne ein regelmäßiges Einkommen aus der Erwerbstätigkeit vor große finanzielle Probleme gestellt wird.

Doch gilt es, den Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Gerade Menschen mit riskanten Berufen und Hobbys haben es schwer, eine günstige Arbeitsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Unsere Versicherungsexperten unterstützen Sie auf der Suche nach dem passenden Angebot. Lassen Sie sich kostenlos beraten und vergleichen Sie unverbindlich verschiedene Versicherer.

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