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  • Finanzieller Schutz bei Verlust der Arbeitskraft
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Was leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nicht mehr arbeiten zu können, weil der Körper nicht mehr mitmacht, ist kein schönes Gefühl. Nicht nur wird der Alltag komplett auf den Kopf gestellt. Es fällt auch das bisherige Einkommen weg.

Die staatliche Erwerbsminderungsrente hilft im Fall der Berufsunfähigkeit nur wenig. Darüber hinaus hat nicht jeder Anspruch auf diese Förderung. Und diejenigen, die sie erhalten, müssen im Durchschnitt mit monatlich 736 Euro auskommen (Quelle: Deutsche Rentenversicherung). Das ist zu wenig, um den aufgebauten Lebensstandard zu erhalten.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen sind Sie bei Verlust Ihrer Arbeitskraft finanziell geschützt. Können Sie Ihren Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben, erhalten Sie eine monatliche Rente. So können Sie der Zukunft etwas gelassener entgegenblicken.

Weitere Informationen zur Gebäudeversicherung:



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Nach dem Abschicken dieses Anfrageformulars, meldet sich ein qualifizierter Ansprechpartner für Berufsunfähigkeitsversicherungen aus Ihrer Umgebung bei Ihnen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.



Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist nicht gerade gering. Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet mittlerweile vor Rentenbeginn aus dem Arbeitsleben aus. Dabei sind nicht nur zwangsläufig diejenigen betroffen, die schwere körperliche Arbeit leisten. Fast ein Drittel aller Betroffenen leidet unter psychischen Problemen oder Nervenerkrankungen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung eignet sich daher für jeden, dem ohne sein regelmäßiges Arbeitseinkommen existenzbedrohende finanzielle Einbußen drohen. Das gilt vor allem für Allein- und Hauptverdiener sowie für Selbstständige und Freiberufler, die keinen Anspruch auf staatliche Leistungen wie die Erwerbsminderungsrente haben.

Welche Leistungen sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung bieten?

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie eine monatliche Rente. Die Höhe und den Zeitraum, in welchem diese Rente ausgezahlt wird, bestimmen Sie selbst. Darüber hinaus gibt es einige Zusatzleistungen, die bei guten Versicherern zum Standard zählen und in keinem Vertrag fehlen sollten.

  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Achten Sie darauf, dass in Ihrem Vertrag der Verzicht auf abstrakte Verweisung festgehalten ist. Andernfalls kann der Versicherer die Zahlung der Rente verweigern. Das gilt für den Fall, dass Sie bei Berufsunfähigkeit theoretisch in einem anderen, gleichwertigen Beruf arbeiten könnten. Die abstrakte Verweisung muss vom Versicherer nicht ausdrücklich im Vertrag festgehalten werden, der Verzicht darauf hingegen schon.
  • Dynamik: Dynamik in der Berufsunfähigkeitsversicherung führt dazu, dass Ihr Beitrag von Jahr zu Jahr ein wenig ansteigt. Dies erhöht die Rente, die im Fall der Berufsunfähigkeit ausgezahlt wird. Damit stellen Sie sicher, dass die Auswirkungen der Inflation ausgeglichen und die Höhe der Absicherung an die Kaufkraft angepasst werden.
  • Nachversicherungsgarantie: Einen guten Tarif für eine Berufsunfähigkeitsversicherung erkennen Sie unter anderem an der Flexibilität. Haben Sie eine Nachversicherungsgarantie vereinbart, können Sie während der Vertragslaufzeit die Höhe Ihrer Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen. Somit reagieren Sie auf bedeutende Anlässe in Ihrem Leben und werden dem dadurch steigenden Leistungsbedarf gerecht.
  • Rückwirkende Leistung: Nicht immer kann der Arzt sofort beurteilen, ob Sie in Zukunft wieder arbeitsfähig sind oder nicht. Daher ist es wichtig, für den Zeitraum zwischen Eintritt der Berufsunfähigkeit und endgültiger Diagnose des Arztes rückwirkend Leistungen aus der Berufsunfähigkeit zu erhalten. Je nach Tarif sind bis zu drei Jahre rückwirkender Auszahlung möglich.
Berufsunfähigkeitsversicherungen mit oder ohne Wartezeit?

Tarife mit Wartezeit sind etwas günstiger. Allerdings zahlen die Versicherer in diesem Fall erst nach sechs Monaten Berufsunfähigkeit oder später. Verfügen Sie über keine großen Ersparnisse oder wollen diese nicht opfern, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Wartezeit vorteilhafter.


Gibt es eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen?

Vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht eine Gesundheitsprüfung an, ohne Ausnahme. Manche Versicherer bieten Tarife zwar mit einer vereinfachten Prüfung an. Diese sind aber nur bis zu einem gewissen Alter erhältlich oder mit einer Begrenzung der Rentenhöhe verbunden. Einen Tarif, komplett ohne vorige Beantwortung der Gesundheitsfragen, gibt es nicht.

Die Gesundheitsprüfung und -fragen unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer. Meist wird nach Vorerkrankungen und Behandlungen der letzten fünf bis zehn Jahre gefragt. Beantworten Sie dabei die Fragen wahrheitsgemäß. Denn stellt sich bei Berufsunfähigkeit heraus, dass Sie falsche Angaben gemacht haben, können Sie Ihren Versicherungsschutz verlieren. Am besten beantworten Sie die Fragen zur Sicherheit gemeinsam mit Ihrem Hausarzt.

Tipp: Stellen Sie mithilfe eines Versicherungsexperten eine sogenannte Risikovoranfrage. Mit dieser wird geprüft, ob und zu welchen Konditionen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Dabei machen Sie zwar alle Angaben, die zur Risikobewertung wichtig sind. Ihre Identität geben Sie aber nicht preis. Diese Methode empfiehlt auch der Versicherungsverband GDV.

Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängen von vielerlei Faktoren ab. Diese teilen sich in Ihre persönlichen Voraussetzungen und in die Vertragsbedingungen auf. Zur ersten Gruppe zählen:

  • Alter: Je älter Sie bei Vertragsabschluss sind, desto höher ist die Gefahr, dass Sie berufsunfähig werden. Dieses erhöhte Risiko spiegelt sich in höheren Beiträgen wider.
  • Gesundheit: Geben Sie in den Gesundheitsfragen Vorerkrankungen an, die später zu einer Berufsunfähigkeit führen könnten, müssen Sie ebenfalls mit höheren Beiträgen rechnen. Das Verschweigen der Erkrankungen ist aber auch keine Lösung und führt im Ernstfall zum Verlust des Versicherungsschutzes.
  • Berufsgruppe: Je nach Versicherer werden Sie und Ihre berufliche Tätigkeit in eine von vier oder fünf Risikoklassen eingeteilt. Büroarbeiten mit geringer körperlicher Tätigkeit weisen ein geringes Risiko auf, schwere körperliche Arbeiten ein sehr hohes Risiko. Ein Steuerberater wird also einen günstigeren Tarif erhalten als ein Dachdecker.
  • Hobbys: Vor dem Vertragsabschluss werden Sie vom Versicherer nach Ihren Hobbys befragt. Manche bringen eine erhöhte Gefahr der Berufsunfähigkeit mit sich, zum Beispiel Extremsportarten oder Motorradfahren. Dies schlägt sich in höheren Beiträgen nieder. Wie bei den Gesundheitsfragen gilt: Wer riskante Hobbys verschweigt, kann im Schadensfall den Versicherungsschutz verlieren.
Große Preisunterschiede in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Dies zeigt ein Test der Stiftung Warentest anhand von Modellkunden. Ein 30-jähriger Diplomkaufmann bekommt ab 800 Euro Jahresbeitrag eine monatliche Rente von 2.000 Euro bis zum 67. Lebensjahr. Ein 25-jähriger Industriemechaniker zahlt dagegen über 900 Euro und mehr, um auf eine Rente von 1.500 Euro zu kommen.


Einen ebenso großen Einfluss auf die Höhe des Beitrags haben die Versicherungsbedingungen. Zu ihnen gehören die Höhe der Rente, die Vertragslaufzeit und die Leistungsausschlüsse.

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente können Sie selbst bestimmen. Orientieren Sie sich hierbei an Ihren monatlichen Ausgaben. Eine Faustregel besagt, dass die Rente bei 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens liegen sollte.

Die Vertragslaufzeit gibt an, in welchem Zeitraum die Berufsunfähigkeit eintreten muss, damit Sie Anspruch auf die Leistungen haben. Ferner bestimmt sie, bis zu welchem Alter Ihnen die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt wird. Je länger Sie den Versicherungsschutz vereinbaren, umso höher wird der Beitrag sein.

Gewisse Risikofaktoren können zu Leistungsausschlüssen führen. Sind Sie zum Beispiel leidenschaftlicher Motorradfahrer, kann die Versicherung die Zahlungen verweigern, sollte die Berufsunfähigkeit durch einen Motorradunfall entstehen. Wenn einzelne Risikofaktoren vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind, senkt dies die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch.

Welche Berufsunfähigkeitsversicherung ist die beste?

Im Jahr 2017 nahm die Stiftung Warentest 74 Tarife für die Berufsunfähigkeitsversicherung unter die Lupe. Drei Modellkunden mit unterschiedlichen Risikobewertungen und Ansprüchen an die monatliche Rente suchten nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit zahlreichen Zusatzleistungen.

Insgesamt 31 Tarife erhielten das Testurteil "sehr gut". Ganz vorne im Ranking platzierten sich die Europa (Tarif "SBU E-BU"), die Hannoversche (Tarif "SBU 17 B1") und die Alte Leipziger (Tarif "SBU BV10 BV"). Die Versicherer überzeugten vor allem durch den hohen Leistungsumfang, der unter anderem den Verzicht auf abstrakte Verweisung, rückwirkende Leistungen und eine Nachversicherungsgarantie standardmäßig beinhaltete.

Dabei waren die besten Angebote keinesfalls die teuersten. Einen guten und leistungsstarken Tarif zu finden, ist also möglich. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Schließlich haben Testergebnisse im Einzelfall nur begrenzte Aussagekraft. Auf Wunsch erhalten Sie hier kostenlose Beratung. Völlig unverbindlich erstellen Ihnen unsere Versicherungsexperten auch ein individuelles Angebot.


Ursachen für Berufsunfähigkeit

Berufsunfähigkeitsversicherung