Bauleistungsversicherung im Vergleich

Damit auch auf den letzten Metern in Ihr Eigenheim nichts schiefgeht

  • Versichert den Bau gegen Schäden etwa durch Unwetter
  • Sinnvolle Ergänzung zur Bauherrenhaftpflicht
  • Günstige Tarife hier online abschließen
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Andreas Müller - Ihr Berater für Versicherungen und Leben bei Comfortplan.de

Andreas Müller

Versicherungsexperte

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Darum ist eine Bauleistungsversicherung für Sie sinnvoll

Wetterkapriolen führen hierzulande immer häufiger zu Starkregen. Wird dadurch der Keller Ihres fast fertig gebauten Hauses geflutet, kommen schnell mehrere tausend Euro zusammen, um den Schaden zu beseitigen.

Ein Hausbau verläuft für Bauherr:innen nie stressfrei. Auf noch mehr Ärger können Sie getrost verzichten, etwa wenn randalierende Jugendliche die Fenster Ihres beinahe bezugsfertigen Hauses eingeschlagen haben und Sie sich nun um alles kümmern müssen, um den Schlamassel zu beheben.

Mit der Bauleistungsversicherung nehmen Sie sich diese Sorgen und auch die Angst vor unerwarteten Kosten. Sie springt bei Sachschäden beim Um-, Aus- oder Neubau auf Ihrer Baustelle ein.

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Andreas Müller
Experte für Bauleistungsversicherungen

„Die Bauleistungsversicherung mag im Vergleich zur Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht ganz so wichtig zu sein. Ihren Schutz sollten Sie sich dennoch sichern. Gerade bei einem eng gesteckten Finanzrahmen bringen Sie sonst die unvorhergesehenen Ausgaben ins Wanken, die entstehen, wenn Ihr Rohbau durch Unwetter, Vandalismus, Diebstahl, Überschwemmung oder andere Ereignisse beschädigt wird.“

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Was sichert die Bauleistungsversicherung ab?

Vielleicht kennen Sie die Bauleistungsversicherung noch unter dem Namen Bauwesenversicherung oder Bauversicherung. So wurde sie früher häufig bezeichnet. Doch egal, wie bei Ihnen der Schutz heißt, die Leistungen sind während der Bauphase die gleichen.

Die Versicherung deckt Sachschäden ab, die während der Bauzeit an Ihrem Bauvorhaben entstehen. Wenn Sie sich nur schwer vorstellen können, welche Risiken eigentlich lauern, haben wir einige Beispiele für Sie:

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Die vielen Situationen verdeutlichen, dass während der Bauphase etliche Stolperfallen drohen, die für Sie als Bauherr:in zusätzliche Kosten bedeuten können. Dann ist es gut, die Bauleistungsversicherung in der Hinterhand zu haben. Sie deckt Sachschäden durch

  • Vandalismus,
  • Sturm und Hagel,
  • Konstruktions- und Materialfehler von Bauteilen,
  • Überschwemmung und Überflutung sowie
  • Diebstahl von fest verbauten Elementen wie Heizungen und Fenstern ab.

Versichert sind zudem Schäden durch Fahrlässigkeit oder Fehler beim Ausführen der Bauarbeiten sowie durch unbekannte Eigenschaften des Baugrunds, die beispielsweise zum Absacken des Grundstücks führen.

Diese drei wichtigen Dinge sollten Sie als Versicherungsnehmer:in bei der Bauleistungsversicherung beachten:

Die Bauleistungsversicherung kümmert sich um die Beseitigung des Schadens und übernimmt die Kosten, die für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands notwendig sind, also für die Instandsetzung und Reparatur. Muss zudem nach der Ursache des Schadens gesucht werden, übernimmt auch hier die Versicherung die Ausgaben.

Versichert sind nicht nur Sie als Versicherungsnehmer:in, sondern auch alle Bauunternehmer:innen und Handwerker:innen, die am Bau beteiligt sind. Nicht versichert sind Sie dagegen bei Insolvenz der Baufirma, wenn Ihre Baumaßnahmen dadurch nicht fertig gestellt werden. Baumängel sind mit dem Versicherungsschutz ebenfalls nicht abgedeckt.

Andreas Müller
Experte für Bauleistungsversicherungen

Banken setzen beim Abschluss der Baufinanzierung für den Hausbau manchmal unterschiedliche Versicherungen voraus. Neben der Risikolebensversicherung zählt dazu auch die Bauleistungsversicherung, gegebenenfalls in Kombination mit der Bauherrenhaftpflicht­versicherung.

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Ist die Bauleistungsversicherung sinnvoll?

Im Bereich der Bauversicherungen ist die Bauherrenhaftpflicht sicherlich die wichtigere Absicherung. Sie schützt Sie vor Schadensersatzforderungen, wenn sich Personen auf Ihrem Bau verletzen oder deren Eigentum im Zuge der Bauleistungen geschädigt wird.
Allerdings werden viele künftige Eigenheimbesitzer:innen „kaum in der Lage sein, einen von einem Unwetter zerstörten Rohbau auf eigene Kosten neu zu errichten“, so die Stiftung Warentest.

Gerade wenn bei Ihnen jeder Euro wohlüberlegt ins Eigenheim geflossen ist, sollten Sie die Bauleistungsversicherung abschließen und sich so vor unvorhersehbaren Kosten schützen. Die umfangreichen Leistungen im Schadensfall sichern Sie sich für einen kleinen Taler.

Was kostet die Bauleistungs­versicherung?

Wie bei der Bauherrenversicherung hängen die Kosten der Bauleistungsversicherung von der Bausumme ab – also von der Summe, die notwendig ist, um Ihr Haus oder den An- oder Umbau zu errichten.

Wenn Sie bei Antragstellung unsicher über die Höhe der Bausumme sind, schätzen Sie sie großzügig. War das Bauvorhaben günstiger, erhalten Sie von der Versicherung Beiträge erstattet. Werden die Bauleistungen dagegen teurer, müssen Sie dies Ihrem Anbieter melden. Andernfalls kürzt dieser im Schadensfall die Versicherungsleistungen.

Außerdem zählen die Bauart, die Bauzeit, der Umfang Ihrer Eigenleistungen und die Deckungssumme zu den Faktoren, die die Kosten bestimmen. Als Versicherungssumme bieten die Versicherer pauschal meist zwischen 3 und 20 Millionen Euro.

Die Laufzeit ist für die Kosten dagegen unerheblich. Sie zahlen einen Einmalbetrag. Die Bauleistungsversicherung endet automatisch mit der Fertigstellung des Hausbaus oder spätestens nach zwei Jahren – bei manchen Anbietern auch nach drei Jahren. Verzögert sich der Bauabschluss, müssen Sie dies der Versicherung ebenso mitteilen wie das Ende der Baumaßnahmen.

Damit Sie einen Überblick erhalten, was Sie für die Bauleistungsversicherung einplanen müssen, haben wir mit der Hilfe von unserem Vergleichsrechner einige Szenarien durchgespielt. Die meisten Tarife sehen dabei einen Selbstbehalt von 250 Euro vor.

Kosten im Vergleich zur Bausumme
  • Bausumme 200.000 Euro ab 179 Euro
  • Bausumme 300.000 Euro ab 250 Euro
  • Bausumme 400.000 Euro ab 321 Euro
  • Bausumme 500.000 Euro ab 321 Euro
Andreas Müller
Experte für Bauleistungsversicherungen
Allzeit bereit, Versicherungsexperte Andreas Müller

Sie können die Kosten der Bauleistungsversicherung auf die Bauunternehmer:innen umlagern. Diese Klausel müssen Sie allerdings ausdrücklich vertraglich vereinbaren, etwa indem im Vertrag steht, dass der Auftraggeber oder die Auftraggeber:in – also Sie – die Kosten anteilig in Höhe einer gewissen Prozentzahl von der Schlussrechnungssumme abziehen darf.

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Experte für Bauleistungsversicherungen

Wie schneidet die Bauleistungsversicherung im Vergleich ab?

Bauleistungsversicherungen werden sehr selten einem Vergleich unterzogen. Bei der Stiftung Warentest war dies zuletzt 2017 der Fall. Dabei wurden allerdings keine Testsieger ernannt, sondern lediglich geprüft, welche Versicherer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Haben Sie sich konkrete Gewinner erhofft? Damit kann die Verbraucherorganisation leider nicht dienen. Die gute Nachricht ist, dass Sie den Vergleich mithilfe eines Tarifrechners schnell nachstellen können und so zügig eine Bauleistungsversicherung mit einem passenden Mix aus Preis und Leistung finden.

Die Stiftung Warentest selbst hat 21 Angebote überprüft und den Einmalbetrag für zwei verschiedene Bausummen – 150.000 Euro und 250.000 Euro – sowie für einen Umbau in Höhe von 50.000 Euro ermittelt. BGV, Grundeigentümer und WGV boten künftigen Eigenheimbesitzer:innen damals günstige Tarife an.

Die Verbraucherorganisation hat zudem aufgelistet, welche Versicherungen während und nach der Bauzeit unbedingt notwendig und welche sehr zu empfehlen sind.

Unbedingt notwendigSehr zu empfehlen
BauherrenhaftpflichtBauleistungs­versicherung
Gewässerschaden­haftpflicht (wenn Sie einen Öltank im Haus oder auf dem Grundstück stehen zu haben)Feuerrohbau­versicherung
Wohngebäude­versicherung
Elementarschaden­versicherung

 

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