Arbeitsrechtsschutz

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  • Versicherungsvergleich zur Arbeitsrechtsschutzversicherung
  • Kombinierbar mit Verkehrsrecht-, Wohnungsrecht- und Privatrechtsschutz
  • Sehr günstige Tarife

Arbeitsrechtsschutz Vergleich

Arbeitsrechtsschutz: Wichtiger Rechtsschutz für Ihren Job

Geraten Sie mit Ihrem Chef aneinander, etwa weil dieser Überstunden nicht zahlt oder Sie ungerechtfertigt abmahnt, kann es für Sie schnell teuer werden, wenn Sie den Streit mithilfe eines Anwalts austragen. Denn unabhängig davon, wie der Rechtsstreit ausgeht, zahlen Sie in erster Instanz in jedem Fall die Gebühren für Ihren Rechtsbeistand selbst. Mit einer Arbeitsrechtsschutzversicherung sind Sie jedoch vor hohen Kosten geschützt.

Was deckt der Arbeitsrechtsschutz ab?

Der Arbeitsrechtsschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Rechtsschutzversicherung. Mit ihr sind im Normalfall die Kosten für einen Anwalt abgedeckt, den Arbeitnehmer bei arbeitsrechtlichen Streitfragen einschalten. Zudem kommt die Arbeitsrechtsschutzversicherung in der Regel für Gerichtskosten und Zeugengelder auf. Ist ein Gutachter oder ein Gerichtsvollzieher erforderlich, sind Versicherte je nach Tarif auch in diesen Fällen vor den Kosten abgesichert.

Anders als bei einem Zivilprozess müssen Sie ohne Versicherung auch dann für die Anwaltskosten aufkommen, wenn Sie den Rechtstreit gewinnen. Die Gebühren werden nicht wie sonst üblich von der Gegenseite übernommen. Daher zahlt sich der Arbeitsrechtsschutz schnell für Sie aus, insbesondere bei einem hohen Streitwert. Wehren Sie sich beispielsweise gegen eine Kündigung, beträgt der Gegenstandswert normalerweise drei Bruttomonatsgehälter. Verdienen Sie beispielsweise 3.000 Euro brutto im Monat, summieren sich die Ausgaben für den Anwalt auf über 1.500 Euro in erster Instanz:

Anwaltsgebühren bei einem Streitwert von 9.000 Euro: 1.267,50 Euro
Maximale Auslagenpauschale: 20,00 Euro
Mehrwertsteuer von 19 Prozent: 244,63 Euro
Summe: 1.532,13 Euro

(Quelle: Kostenrechner des Arbeitsgerichts Hamm, Stand Mai 2017)

Bei den Gerichtskosten gibt es hingegen keinen Sonderfall. Diese muss die Partei übernehmen, die den Prozess verliert. Für das Beispiel würden sich die Gerichtsgebühren auf 444 Euro belaufen.

In der Regel kann der Arbeitsrechtsschutz nur in Kombination mit dem Privatrechtsschutz vereinbart werden. Zudem zahlt die Versicherung nur dann für den Rechtsstreit, wenn es Aussicht auf Erfolg gibt. Diese Einschränkung gilt allerdings für alle Rechtsschutzversicherungen.

Typische Leistungsbeispiele bei der Arbeitsrechtsschutzversicherung

Ein Streit mit dem Arbeitgeber kann viele Facetten haben. Besonders oft sorgen Kündigungen, Abmahnungen und Abfindungen für Unstimmigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Chef. Auch ein strittiges Arbeitszeugnis oder Rechtsfragen zum Mutterschutz landen nicht selten vor Gericht. Gleiches gilt für verspätete oder ausbleibende Gehaltszahlungen oder Streit ums Urlaubsgeld.

Der Arbeitsrechtsschutz deckt nicht jeden Streit mit dem Arbeitgeber ab. So sind Beratungen über einen Aufhebungsvertrag häufig ausgeschlossen. Beachten Sie daher die Vertragsbedingungen.


Tipp

Achten Sie darauf, dass Ihnen Ihre Rechtsschutzversicherung eine kostenlose Anwalts-Hotline bietet. Die telefonische Beratung hilft Ihnen zu erfahren, welche Rechte Sie haben und was der Arbeitgeber darf. Eine allgemeine Beratung über einen Anwalt Ihres Vertrauens wird in der Regel nicht übernommen.

Für wen lohnt sich eine Arbeitsrechtsschutzversicherung?

Der Arbeitsrechtsschutz richtet sich in Wesentlichen an Angestellte, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und Beamte. Gewerbetreibende wie Selbstständige und Freiberufler sollten sich stattdessen um eine Firmenrechtsschutzversicherung bemühen, mit dem nicht nur sie als Arbeitgeber, sondern auch ihre Firma geschützt ist.

Für einige Berufsgruppen wie Ärzte gibt es zudem ganz eigene Rechtsschutzversicherungen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Gibt es einen Unterschied zwischen Arbeits- und Berufsrechtsschutz?

Der Arbeitsrechtsschutz wird häufig auch als Berufsrechtsschutz bezeichnet. Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Begriffen. Die Arbeitsrechtsschutzversicherung ist ein Teil der Berufsrechtsschutzversicherung und deckt strittige Situationen im Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis ab.

Berufsrechtsschutz ist der Oberbegriff und greift beispielweise auch bei Streitigkeiten im Rahmen des Disziplinar- und Standesrechtsschutzes. Diese Bereiche sind etwa für Beamte, Rechtsanwälte und Ärzte relevant.

Worauf muss ich beim Arbeitsrechtsschutz achten?

Die Leistungen Ihrer Arbeitsrechtsschutzversicherungen stehen Ihnen im Allgemeinen erst nach einer dreimonatigen Wartezeit offen. Darüber hinaus darf sich der Rechtsstreit nicht schon vor dem Versicherungsabschluss angebahnt haben. In diesem Fall übernimmt der Versicherer keine Kosten. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Ihren Anwalt frei wählen dürfen. Um die Kosten für die Versicherung zu senken, können Sie eine Selbstbeteiligung und eine jährliche Zahlweise der Beiträge vereinbaren.


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