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Wie sorge ich am besten für den Ruhestand vor?

Während die ältere Generation im Alter häufig noch gut mit ihrer gesetzlichen Rente leben kann, fällt diese in den kommenden Jahrzehnten immer niedriger aus. Damit Sie sich im Ruhestand keine finanziellen Sorgen machen müssen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich mit einer betrieblichen oder privaten Altersvorsorge einen beruhigenden Puffer für Ihren wohl verdienten Lebensabend aufzubauen.

Warum ist eine zusätzliche Altersvorsorge wichtig?

Die monatliche Standardrente liegt gegenwärtig bei rund 1.200 Euro pro Monat. Diese Rente erhalten Sie allerdings nur, wenn Sie 45 Jahre lang ein Durchschnittsgehalt verdient haben. 2016 entsprach dieses rund 2.500 Euro netto. Viele Menschen erzielen jedoch ein deutlich geringeres Einkommen. Laut der Deutschen Rentenversicherung wird heutigen Rentnern im Schnitt wesentlich weniger Rente ausgezahlt:

Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Männer: 1.078 Euro Männer: 1.171 Euro
Frauen: 606 Euro Frauen: 894 Euro

(Stand 2016)

Vor allem Frauen sind im Alter von Altersarmut bedroht. Doch auch Männer sollten sich nicht allein auf das Altersgeld vom Staat verlassen. Steigende Mieten und Lebenserhaltungskosten sind nur zwei Faktoren, die an Ihrer gesetzlichen Rente knabbern.

Gesetzliche Renteninformation verstehen und Altersvorsorge planen

Oftmals wissen Verbraucher nicht, wie hoch ihre gesetzliche Rente sein wird. Aufschluss darüber gibt die Renteninformation, die von der gesetzlichen Rentenversicherung regelmäßig verschickt wird beziehungsweise angefordert werden kann. Die angegebenen Werte sollten Sie allerdings richtig einordnen. Denn sowohl die Rente bei voller Erwerbsminderung und die Rentenhöhe durch die bisher eingezahlten Rentenbeiträge als auch die zu erwartende Rente sind Bruttoangaben. Das bedeutet, Sie müssen bis zu 18,4 Prozent an Beiträgen für die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung sowie Steuern abziehen.

Berücksichtigen Sie diese Abzüge, fällt Ihre zu erwartende Rente deutlich niedriger aus als Ihr derzeitiger Verdienst. Um im Alter keine großen Abstriche machen zu müssen, ist es notwendig, mit einer privaten Altersvorsorge Geld für den Ruhezustand zurückzulegen.

Selbst wenn Sie derzeit sehr gut verdienen, sollten Sie Ihre Vorsorgeoptionen prüfen. Denn Ihre Einkommenssituation kann sich beispielsweise durch eine schwere Krankheit ändern.

Altersvorsorge im Vergleich: Wie können Sie vorsorgen?

Das Rentensystem in Deutschland besteht aus drei Säulen. Neben der ersten Säule, der gesetzlichen Rente, gibt es mit geförderten Vorsorgeverträgen und der privaten Altersvorsorge zwei weitere Säulen. Sie haben demnach verschiedene Optionen und Kombinationsmöglichkeiten, um Ihren Ruhestand finanziell abzusichern.

  • Betriebliche Altersvorsorge: Diese Form der Altersvorsorge wird über Ihren Arbeitgeber organisiert, wobei er sich daran beteiligen kann. Im Vergleich zur privaten Altersvorsorge zahlen Sie als Arbeitnehmer bei der betrieblichen Altersvorsorge direkt von Ihrem Bruttoeinkommen in den Vertrag ein.

  • Lebensversicherung: Mit einer klassischen kapitalbildenden Lebensversicherung sorgen Sie nicht nur für Ihren Lebensabend vor. Sie sichern zudem Ihre Angehörigen ab. Versterben Sie vor Rentenbeginn, erhalten diese eine festgelegte Summe ausgezahlt.

  • Private Rentenversicherung: Mit einer privaten Rentenversicherung bauen Sie zuverlässig Rücklagen auf. Bei Auszahlungsbeginn haben Sie die Wahl zwischen einer monatlichen Rente und einer Einmalauszahlung.

  • Riester-Rente: Die Riester-Rente ist eine von zwei staatlich geförderten Altersvorsorgevarianten. Riester-Sparer erhalten jedes Jahr eine Zulage von bis zu 175 Euro. Für jedes kindergeldberechtigte Kind fließen nochmals bis zu 300 Euro in den Riester-Vertrag.

  • Rürup-Rente: Bei dieser Altersvorsorge wirken sich Ihre eingezahlten Beiträge steuermindernd aus. Denn bei der Rürup-Rente können Sie im Vergleich zu anderen privaten Vorsorgeformen einen Großteil Ihrer Einzahlungen von der Steuer absetzen.

  • Sofortrente: Mit einer Sofortrente sorgen Sie auch dann noch für das Alter vor, wenn Sie kurz vor dem Renteneintritt stehen. Das von Ihnen auf einen Schlag eingezahlte Geld wandelt die Versicherung in eine monatliche Rente um, deren Zahlung sofort nach Vertragsabschluss beginnt.

Die jeweiligen Vorsorgeformen werden zum Teil sowohl als klassische Variante mit einer garantierten Verzinsung und Rentenhöhe sowie als Fondsvariante mit hohen Renditechancen angeboten. Ebenso sind Mischformen möglich. Darüber hinaus können Sie auch über verschiedene Geldanlagen und Immobilien Maßnahmen treffen, damit Sie Ihren Ruhestand sorgenfrei genießen können. Durch diese Vielfalt findet sich für jeden Spartypen eine passende Vorsorgestrategie.

Welche Altersvorsorge passt zu mir?

Sie können Ihren Lebensabend auf unterschiedliche Weise absichern. Wichtig ist, dass Ihre Altersvorsorge zu Ihnen passt. Ein Vergleich verschiedener Varianten zeigt dabei, dass sich einige Formen eher für risikofreudige Sparer eignen, die mit ihren eingezahlten Beiträgen viel Rendite erzielen wollen. Andere Formen sprechen dagegen eher sicherheitsbewusste Sparer an, die bereits bei Vertragsabschluss wissen wollen, wie hoch ihre Rente im Alter ist.

Auch Kriterien wie staatliche Förderungen und Flexibilität entscheiden, wie Sie am besten vorsorgen. Nicht zu vergessen ist der monatliche Beitrag, den Sie zum Schließen Ihrer Rentenlücke investieren wollen.

Einige Altersvorsorgeformen richten sich an eine bestimmte Zielgruppe. Bei der Riester-Rente profitieren beispielsweise besonders Familien von den staatlichen Zuschüssen für Versicherte und deren Kinder.

Altersvorsorgeform Zielgruppe
Private Rentenversicherung Alle
Lebensversicherung Alle
Rürup-Rente Selbstständige, Gutverdiener
Riester-Rente Geringverdiener, Familien, Angestellte
Betriebliche Altersvorsorge Arbeitnehmer
Sofortrente Ältere Menschen, die wenige Jahre vor ihrem Rentenbeginn stehen

Weitere wichtige Absicherungen im Alter

Nach einem anstrengenden Berufsleben ist es im Alter Zeit, sich etwas zu gönnen. Mit einer optimalen Altersvorsorge können Sie sich verschiedene Wünsche erfüllen, da Sie finanziell abgesichert sind. Damit Sie möglichst lange selbst über Ihr Geld entscheiden können, ist es zudem sinnvoll, sich zu weiteren Versicherungen zu informieren.

Ein großer Kostenfresser im Alter sind beispielsweise Pflegekosten. Werden Sie pflegebedürftig, erhalten Sie zwar gesetzliche Leistungen. Im Normalfall decken diese jedoch nur einen Teil der Pflegeausgaben. Den verbleibenden Anteil müssen Sie selbst zahlen. Mit einer privaten Pflegeversicherung reduzieren Sie Ihre Kosten auf ein Minimum.

Ratsam ist es darüber hinaus, sich über eine Sterbegeldversicherung zu informieren. Im Falle Ihres Todes klären Sie mit ihr alle wichtigen finanziellen Fragen zur Bestattung.

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